Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)

Allgemeines


Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik sind in einer Vielzahl von Arbeitsgebieten mit hervorragenden Berufsperspektiven beschäftigt. Dies reicht von der Entwicklung, Fertigung, dem Qualitätsmanagement, der Projektierung bis hin zu Vertrieb, Service und Begutachtung. Der Studiengang Elektro- und Informationstechnik hat vor diesem Hintergrund das Ziel, durch eine praxisorientierte Lehre eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden beruhende Ausbildung zu vermitteln, die zu einer eigenverantwortlichen Berufstätigkeit als Ingenieur/Ingenieurin in der Elektro- und Informationstechnik befähigt.

Das Studium

Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von sieben Semestern, darin ist ein praktisches Studiensemester von 20Wochen (im fünften Studiensemester) enthalten. Vor Studienbeginn oder in den vorlesungsfreien Zeiten des ersten Studienjahres ist ein Vorpraktikum (mind. 6 Wochen) mit einer dem Studiengang entsprechenden praktischen Tätigkeit zu absolvieren.

In der ersten Studienphase (Semester 1 und 2) werden naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Grundlagen der Elektro- und Informationstechnik gelegt. Dazu gehören:

  • Mathematik 1 und 2
  • Physik
  • Konstruktion
  • Elektrotechnik 1 und 2
  • Informatik 1
  • Werkstofftechnik
  • Englisch.

Im anschließenden Studienabschnitt 2 erfolgt dann die Übertragung, Vertiefung und Anwendung der in der ersten Phase erlernten Grundlagen der Elektro- und Informationstechnik. 

Lehrveranstaltungen des Studienabschnittes 2 sind z.B.:

  • Elektrotechnik 3
  • Informatik 2
  • Digitaltechnik
  • Angewandte Systemtechnik
  • Elektronische Bauelemente und Schaltungstechnik
  • Elektrische Messtechnik
  • Nachrichtentechnik (analog/digital)
  • Projektorganisation
  • Embedded Systems
  • Gesprächsführung und Vortragstechnik
  • Regelungstechnik.

Im dritten Studienabschnitt erfolgt dann das praktische Studiensemester, die Wahl zwischen zwei Vertiefungsrichtungen, sowie die Anfertigung einer Bachelor-Arbeit.

Beide Vertiefungsrichtungen absolvieren folgende Module:

  • Praxisphase mit Praxisseminar und praxisbegleitender Lehrveranstaltung
  • Elektrischen Maschinen und Antrieben
  • Studiengangsspezifische Wahlpflichtmodule
  • Bachelor-Arbeit mit Bachelorseminar

Die Studierenden können aus folgenden Vertiefungsrichtungen wählen:

  • Automatisierungstechnik (z.B. mit den Fächern Automatisierungstechnik, Prozessdatentechnik, Mechatronische Systeme, Robotik).
  • Elektro- und Informationstechnik (z.B. mit den Fächern Elektrische Energietechnik, Digitale Signalverarbeitung, Rechnernetze, Leistungselektronik für regenerative Energiequellen).

Die Vorlesungen werden durch Praktika und Projektarbeiten ergänzt und vertieft. Dafür stehen an der Hochschule in Amberg Labore mit einer auf dem neuesten Stand der Technik befindlichen Ausstattung zur Verfügung. Dies reicht von der Digital- und Mikrocomputertechnik über die Digitale Signalverarbeitung, Energietechnik, Hochspannungstechnik, Leistungselektronik, Messtechnik, Schaltungstechnik bis hin zur Audio- und Videotechnik in den Multi-Media-Laboren des Fachbereichs.

In einem Master-Studiengang "IT und Automation" im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik kann aufbauend auf einem ersten Studienabschluss das erlernte Ingenieurwissen in 3 Semestern etwa in der Automation vertieft werden (Abschluss: Master of Engineering).

Das Studium der Elektro- und Informationstechnik schließt ab mit dem Grad Bachelor of Engineering.