Umwelttechnik (Bachelor)

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Studium Umwelttechnik

Ingenieure und Ingenieurinnen der Umwelttechnik befassen sich mit der Entwicklung und dem Einsatz technischer Anlagen zum vorbeugenden oder nachsorgenden Schutz der natürlichen Umwelt. Sie entwickeln technische Methoden und Verfahren, mit denen sich künftige Umweltschäden durch integrierte Technologien von Anfang an vermeiden und entstandene Belastungen durch nachsorgende Maßnahmen vermindern lassen.

Die Umwelttechnologie ist ein ausgesprochener Wachstumsmarkt - so etwa im Bereich der erneuerbaren Energien, den Verfahren der Wasser-, Boden- und Luftreinhaltung und Abfallbehandlung bis hin zu Techniken des Produktionsintegrierten Umweltschutzes - und eröffnet daher sehr gute Berufsperspektiven.

Aufbau des Studiums

Der Bachelor-Studiengang Umwelttechnik gliedert sich in Module, die nach inhaltlichen Gesichtspunkten zu Modulgruppen zusammengefaßt sind. Weitere Bestandteile des Studiums sind ein Grundpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit sowie ein Praktisches Studiensemester im 5. Semester.

Die Modulgruppe Naturwissenschaftliche und Ingenieurtechnische Grundlagen vermittelt grundlegende Kenntnisse und umfaßt folgende Module:

  • Mathematik
  • Physik
  • Grundlagen der Chemie und Biologie
  • Werkstofftechnik
  • Technische Mechanik und Konstruktion
  • Elektro- und Informationstechnik

Die Gruppe Anwendungsorientierte Module enthält ingenieurspezifische Inhalte, die eine Basis für die im weiteren Studienverlauf behandelten umwelttechnischen Themen darstellen. Im einzelnen sind dies die folgenden Module:

  • Thermodynamik und Strömungsmechanik              
  • Verfahrenstechnik
  • Wärmeübertragung und Reaktionstechnik  
  • Biotechnologie           
  • Physikalische Chemie          
  • Regelungs- und Steuerungstechnik
  • Messtechnik und Sensorik
  • Grundlagen der Energietechnik

In der Modulgruppe Umwelttechnik werden die wichtigen Themenbereiche des Fachbgebiets in Form folgender Module behandelt:

  • Umweltchemie (Anorganik und Organik)
  • Umweltanalytik
  • Wasser- und Abwasseraufbereitung
  • Luftreinhaltung
  • Abfallwirtschaft (Bodenreinhaltung und Deponietechnik, Recycling- und Abfalltechnik)
  • Umweltfreundliche Energietechnik (Regenerative Energien, Rationelle Energienutzung)
  • Produktionsintegrierter Umweltschutz

Die Gruppe Interdisziplinäre Module greift für die Umwelttechnik wichtige benachbarte Disziplinen auf:

  • Betriebwirtschaftslehre
  • Umweltmanagement
  • Umweltrecht

Ein Wahlpflichtmodul und studiengangsspezifische Wahlmodule bieten die Möglichkeit, eigene Interessensschwerpunkte zu vertiefen.

In einer Projektarbeit werden praktische Themen aus der Umwelttechnik bearbeitet. Dies gilt in erweitertem inhaltlichem und zeitlichem Umfang auch für die abschließende Bachelorarbeit.

Die Praxisnähe des Studiums wird durch praktische Phasen gewährleistet. Das Grundpraktikum im Umfang von 12 Wochen wird während der vorlesungsfreien Zeiten innerhalb der ersten 4 Semester abgeleistet. Dies kann auch teilweise oder vollständig vor Beginn des Studiums erfolgen. Integraler Bestandteil des Studiums ist das praktische Studiensemester (5.Semester), das 22 Wochen umfaßt.

Das Studium der Umwelttechnik schließt ab mit dem Bachelor of Engineering (B. Eng.).

Aufbaustudium Master "Umwelttechnologie"

Im Anschluss an das Bachelorstudium besteht an der Hochschule Amberg-Weiden die Möglichkeit, den Masterstudiengang "Environmental Engineering" zu belegen, der 3 Semester umfasst und mit dem Grad Master of Engineering (M. Eng.) abschliesst.

Weitere Informationen zum Masterstudiengang Environmental Engineering

Duales Studium Umwelttechnik

In Kooperation mit der Firma Krones AG in Neutraubling wird der Bachelorstudiengang Umwelttechnik auch als Duales Studium kombiniert mit einer Ausbildung zum Mechatroniker mit IHK-Abschluss angeboten.