Umwelttechnologie (Master)

Studienbeginn im Sommer- und Wintersemester

Die Einschreibung zum Master-Studiengang Umwelttechnologie ist neben dem vorgesehenen Beginn im Sommersemester generell auch zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungsfristen gibt das Studentenamt der OTH bekannt. Es nimmt auch die Bewerbungen entgegen.

Die inzwischen zentrale Lage in der EU, die Kompetenzen in der Umwelttechnik des Fachbereiches Maschinen/Umwelttechnik der Hochschule Amberg-Weiden und ihre unmittelbare Nachbarschaft zum Erweiterungsraum und den Kooperationspartnern in Bayern bilden die Basis für einen attraktiven und an die Erfordernisse der Wirtschaft angepassten Master-Studiengang „Umwelttechnologie“, der seit dem Sommersemester 2008 angeboten wird.

Für die Beitrittsländer der EU erhält die Umsetzung und Einhaltung von Umweltstandards eine große Bedeutung. Sowohl Lösungen für bestehende Umweltprobleme, aber auch die Gesichtspunkte der Umweltvorsorge gerade bei der Produktion in der Industrie werden eine große Rolle spielen. Die Umwelttechnik verfügt derzeit über hervorragende Prognosen als eine der mittelfristig größten Exportbranchen in Deutschland. Der Master-Studiengang baut auf dem Bachelor-Studiengang Umwelttechnik auf.

Masterstudium Umwelttechnologie

Der inhaltliche Schwerpunkt des Masterstudiengangs „Umwelttechnologie“ liegt auf anspruchsvollen ingenieurtechnischen Fächern, die durch sprachliche und rechtliche Kenntnisse ergänzt werden, die für die internationale Ausrichtung erforderlich sind. Die Absolventen werden in die Lage versetzt, leitende Aufgaben in der umwelttechnischen Projektentwicklung, -planung und –umsetzung in Ingenieurbüros und der Industrie sowie bei der Planung und dem Betrieb umwelttechnischer Anlagen zu übernehmen.

Kooperationspartner

Derzeitige Kooperationspartner sind die Technische Universität München / Wissen­schafts­zentrum Straubing, die Fachhochschule Deggendorf und die Westböhmische Universität Pilsen (Tschechien).

Konzept

Der Masterstudiengang „Umwelttechnologie“ bietet eine vertiefte umwelttechnische Qualifikation für besonders überdurchschnittliche Bachelor- und Diplomabsolventen technischer und naturwissenschaftlicher Studiengänge. Zielgruppen sind Bachelor- / Diplomabsolventen der Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Versorgungstechnik, Bauingenieurwesen, Fertigungstechnik, Technische Physik, Wirtschaftsingenieurwesen, Patentingenieurwesen, Umwelttechnik, Chemieingenieurwesen, Mechanical Engineering, Chemical Engineering, Environmental Engineering sowie mit Einschränkung Studierende naturwissenschaftlicher Fächer, die im Anschluss an Ihr Diplom bzw. Ihren Bachelor einen tieferen wissenschaftlichen Einblick in die Ingenieurwissenschaften und verstärkten Anwendungsbezug suchen (Biologie, Chemie, Physik).

Der Masterstudiengang ist konsekutiv angelegt und stärker anwendungsorientiert.

Zugangsvoraussetzungen

Qualifikationsvoraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang sind ein mit Prüfungsgesamtnote „gut“ oder besser abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom oder Bachelor mit mindestens 210 CPs) in einer technischen Fachrichtung an einer deutschen oder ein gleichwertiger Abschluß an einer ausländischen Hochschule sowie das Bestehen eines gesonderten Eignungstestes.

Für Bewerber mit einer Prüfungsgesamtnote von „2,5“ oder besser entfällt der Eignungstest.

Studiengangsstruktur und –organisation

Der Masterstudiengang ist dreisemestrig. Im ersten Semester werden in Pflichtfächern (Gesamtumfang 25 CP) die für das Masterniveau erforderlichen übergreifenden ingenieurwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse sowie die für internationale Aufgaben unerlässlichen Kenntnisse des Europäischen Umweltrechts vermittelt. Mit einem Projekt im Umfang von 5 CP, das üblicherweise in der Industrie bearbeitet wird, wird die Praxisanbindung gewährleistet.

Im 2. Semester müssen Module im Umfang von 28 CP aus einem Wahlpflichtkatalog zur weiteren Vertiefung der übergreifenden umwelttechnischen Kenntnisse gewählt werden. Das  Angebot enthält Module aus den Bereichen Energietechnik, Produktionsintegrierter Umweltschutz, Umweltverfahrenstechnik und Umwelttechnik im Bauwesen. Damit wird der großen Breite der umwelttechnischen Anwendungen Rechnung getragen und die Studierenden haben die Möglichkeit, sich Ihren Neigungen entsprechend bereits in einer gewünschten Richtung für das spätere Arbeitsleben zu vertiefen.

Das dritte Semester umfaßt die Abfassung der Masterarbeit mit einem Umfang von 30 CP.

Nach erfolgreichem Beenden des Studiums wird der akademische Grad Master of Engineering (M.Eng.) verliehen.