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Neue Materialien in der additiven Fertigung

Der Forschungsverbund "Neue Materialien in der additiven Fertigung" stellt einen grenzübergreifenden Zusammenschluss verschiedener Forschungseinrichtungen dar. Materialen im Bereich der additven Fertigung stehen im Fokus der Kooperation.

Im Folgenden werden die teilnehmenden Institute vorgestellt:

OTH Amberg-Weiden

Die OTH Amberg-Weiden wird durch die Fakultät MBUT vertreten und bringt ihre Expertise in folgenden Themengebieten in das Forschungsprojekt ein:

  •  Eigenspannungsanalyse von Metallpulvern und additiv gefertigten Bauteilen
  • Untersuchung von Laserumschmelzprozessen
  • Charakterisierung des Korrosionsverhaltens von Oberflächen mit und ohne Laserbehandlung
  • Untersuchung der Einflüsse einer Laserwärmebehandlung auf die Oberfläche additiv gefertigter Bauteile
  • Bestimmung mechanischer Eigenschaften von additiv gebauten Proben
  • Studien zur Betriebsfestigkeit gedruckter Proben

Fraunhofer UMSICHT

Der Institutsteil Sulzbach-Rosenberg des Fraunhofer UMSICHT trägt mit einem hohen Know-How im Bereich des Metallpulvers zum Gelingen des Forschungsprojekts bei. Sowohl die Herstellung als auch die Wiederverwendung von Metallpulvern stehen dort im Vordergrund.

Zur detaillierten Charakterisierung von Standardlegierungspulvern kommen diese Verfahren zum Einsatz:

  • Lasergranulometrie
  • REM/EDX
  • DTA
  • XRD

Im Forschungsverbund BTHA werden unter anderem folgende Projekte umgesetzt:

  • Bestimmung der Pulverqualität
  • Entwicklung von Strategien zur Wiederverwendung von Ausschussmaterial
  • Design, Konstruktion und Aufbau einer Testanlage zur Pulverbehandlung in einem Wirbelschichtreaktor unter Gasatmosphäre

UWB Pilsen

Die Westböhmische Universität Pilsen (UWB) ist vertreten durch das RTI (Regional Technology Institute) und stellt hochwertigen 3D-Metalldruck zur Verfügung. Unter anderem werden dort Proben aus dem Werkzeugstahl MS1 (1.2709) gefertigt. An diesen können folgende Tests durchgeführt werden:

  • Zugprüfungen
  • Korrosionstests
  • Oberflächenkontrollen nach dem Druck
  • Spannungsmessung des Eingangsmaterials

Am RTI wird zudem in weiteren Disziplinen geforscht:

  • Untersuchung mechanischer Eigenschaften von 3D-gedruckten Proben
  • Oberflächenbehandlung nach dem Bauprozess
  • Numerische Modellierung von Metallpulverschmelzen
  • Forschung zu MS1 Werkzeugstahlverarbeitung
  • Beurteilung der Oberflächenqualität von gedruckten Probenkörpern

TU Ostrava

Der Forschungsverbund wird abgerundet durch das Institut Werkstofftechnik und Fahrzeugtechnik der TU Ostrava, einem Institut in der Fakultät Metallurgie und Materialkunde.

Dort wurde bereits eine gedruckte Einhausung für die Frontscheinwerfer des Student cars untersucht:

  • Überprüfung der Abmessungen
  • Bearbeitung der Funktionsflächen und der Spannvorrichtungen
  • Messung und Analyse der Anregungssprektren im Fahrzeugtest
  • Berechnung von Resonanzfrequenzen und deren Moden
  • Untersuchung der mechanischen Eigenschaften der additiv gefertigten Einhausung
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