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Aktuelles

Im Rahmen der besuchten Fachtagungen wird der wissenschaftliche Austausch mit internationalen Universitäten, Forschungsinstituten und industriellen Akteuren verstärkt. Hier finden Sie Informationen über die von den Cluster-Mitgliedern besuchten Konferenzen und gehaltenen Vorträge.

Staunen, Mitmachen, Erleben:
Nacht der Wissenschaft lockt Besucher

29. Oktober 2019
Von: Hochschulkommunikation

Am Freitag öffnete die OTH Amberg-Weiden an beiden Standorten ihre Türen zur Nacht der Wissenschaft. Unzählige BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, um die innovativen Labore sowie die verschiedenen Lehr- und Forschungsgebiete hautnah zu erleben.

Auf dem Programm stand Wissenschaft live und in Farbe. Wer alle Programmpunkte sehen wollte, hatte es nicht leicht. Die Gäste konnten in den Laboren virtuelle Realitäten besuchen, digitale Zwillinge treffen, ihren Avatar bei einer Bewegungsanalyse kennenlernen, die Welt der Mikroalgen in Augenschein nehmen, im virtuellen Sandkasten spielen, in einen Altersanzug schlüpfen oder sich von einem Roboter Süßigkeiten servieren lassen. In ihren Vorträgen beleuchteten die Dozentinnen und Dozenten der OTH Amberg-Weiden aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputer, Biotechnologie, Eye Tracking, Energieeffizienz oder Datenvisualisierung.

Ein besonderes Highlight anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums der OTH Amberg-Weiden war das Videomapping und die Fassadenillumination an beiden Standorten: FuxiKraxi – Videomapping „25 Jahre“, so der Titel des multimedialen Projekts, bei dem Studierende der Medientechnik und -Produktion der OTH Amberg-Weiden und der Fakultät für Design und Kunst der Westböhmischen Universität in Pilsen zusammenarbeiten. Gezeigt wurde das Videomapping an der Fassade des Hörsaalgebäudes am Standort Weiden, alle 30 Minuten.

Für das Videomapping am Standort Amberg kooperierten Medientechnikstudierende der OTH Amberg-Weiden mit der Firma pave GmbH. Das Ergebnis: Ein Highlight-Film, der alle 30 Minuten zu sehen war. Dazwischen erstrahlte die Fassade der Fakultät EMI bei einem sogenannten Ambient-Loop.

Auf die BesucherInnen wartete noch viel mehr: die Impro-Theater-Show „Die Nacht der Erkenntnisse“, das „Musical Tesla Coil“, Live-Musik oder der „Escape-Room – Jäger des verlorenen Buches.“ Außerdem konnten Rätselliebhaberinnen und -liebhaber beim Internationalen Welt-Quiz oder in der Campus-Rallye der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen unter Beweis stellen. Ambitionierte OTH Amberg-Weiden-Forscherinnen und -Forscher profitierten von hervorragenden Reisebedingungen – ein kostenloser Shuttlebus pendelte zwischen beiden Standort

Studierende der OTH Regensburg zu Gast in einer 3D-Druckerei

 

23. Juni 2015
Von: Veronika Bleicher

Der IEEE-Student Branch Regensburg und das Cluster IKT veranstalteten am 23. Juni eine Studienfahrt mit 17 Studierenden aus den verschiedensten Studiengängen zu der Firma FIT AG.

Die Firma FIT (Fruth innovative Technik) ist seit dem Jahr 1987 im Lupburger Gewerbegebiet „Eichenbühl I“ (Landkreis Neumarkt) angesiedelt. „FIT steht auf drei Standbeinen“, so der Gründer Carl Fruth, „neben dem Prototypenbau mittels additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck), was das Hauptaufgabengebiet der Firma FIT ist, sind auch die Fertigung von Kleinserien, sowie die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Software für additive Fertigungsverfahren weitere Bereiche“. Bei der additiven Fertigung, besser bekannt als 3D-Druck, handelt es sich um ein Herstellungsverfahren, bei dem die Werkstücke Schicht für Schicht aus verschiedenen Materialien wie zum Beispiel aus Kunststoff oder Titan aufgebaut werden.

Der Geschäftsführer Carl Fruth stellte den Studierenden zuerst seine Firma vor und führte sie anschließend durch die Fertigungshallen, in denen sowohl der Prototypenbau, als auch die Serienproduktion stattfindet. Abschließend zeigte er den Studierenden anhand von Anschauungsobjekten die Produkt-Palette mit der die Firma weltweit erfolgreich tätig ist. Dieses bunte Spektrum reicht von der Herstellung medizinischer Implantate, über Aufträge aus der Automobilbranche zur Erstellung einer Karoserie aus Kunststoff, bis hin zur Herstellung von Kunstobjekten.

Internationales dreitägiges Fachtreffen der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) an der OTH

7. März 2015
Von: Florian Niewiera

Anfang März wurde an der OTH in Amberg auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Schmidt, Sprecher des Clusters IKT, ein dreitägiges Fachtreffen von Experten der PNO zum Thema Testtool für PROFINET-Schnittstellen abgehalten.

Der internationale Dachverband PROFIBUS & PROFINET International (PI) vereinigt ein Netzwerk mit insgesamt 1400 Anbietern, Entwicklern, Systemintegratoren und Anwendern deren gemeinsame Interessen die zunehmende Verbreitung, Weiterentwicklung sowie Anwendung von PROFIBUS und PROFINET sind, die PNO ist der Verband für den Raum Deutschland und beherbergt das Headquarter von PI. PROFINET ist weltweit das wichtigste industrielle Kommunikationssystem auf Ethernetbasis.  Als Herzstück der vernetzten Fabrik ist PROFINET eine Basistechnologie für die „Industrie 4.0“.

Am ersten Tag fand das sogenannte „TSDG“ – Meeting statt, bei dem ausgewiesene Experten die Entwicklung eines Testtools für die Überprüfung der PROFINET Schnittstellen in Produkten zur Sicherstellung der Interoperabilität des Systems weiter vorantreiben. Am nächsten Tag folgte das jährlich stattfindene „Test2Tester Meeting“, bei dem sich Vertreter aller renomierten nationalen und internationalen Technologie Provider der PNO treffen, um die neueste Entwicklung des Tools zur Interoperabilität zu besprechen. Als abschließendes Event wurde am dritten Tag das Meeting des PNO-Arbeitskreises „PROFINET IO“ an der OTH Amberg-Weiden ausgerichtet, bei der die internationalen Teilnehmer Impulsue für die Weiterentwicklung des Kommunikationssystems erarbeiteten.

Die Arbeitsgruppe AUT des Clusters IKT war in den ersten beiden Tagen Ausrichter, Organisator und Gastgeber, während sie am dritten Tag beim Treffen des Arbeitskreises  „PROFINET IO“ durch Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt und M.Eng  Stefan Fuchs als Teilnehmer vertreten war.  

Trotz langer Sitzungen herrschte über alle drei Tage hinweg ein sehr gutes Arbeitsklima, aus dem wichtige Impulse, Leitlinien und Ergebnisse hervorgingen.

Brüssel ruft – und Europas HAW's kommen!

4. Februar 2015
Von: Florian Niewiera

Die OTH Amberg-Weiden hat sich an der „Mobilizing Universities of Applied Sciences for Horizon 2020“ beteiligt. Prof. Dr. Ing. H. P. Schmidt, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, und Florian Niewiera, Forschungsassistent der Cluster IKT und RAKS, sind im Februar nach Brüssel gereist, um diese Konferenz zu besuchen. Die Veranstaltung wurde von der Bayerischen Forschungsallianz in Vertretung des Freistaats Bayern ausgerichtet.

Im internationalen Kreis von knapp 150 Vertretern der „University of Applied Sciences“ hielt Prof. Dr. Ing. H. P. Schmidt als einer von zwölf geladenen universitären Gastrednern einen Vortrag, in dem er die OTH Amberg-Weiden dem Auditorium vorstellte, aktuelle Forschungsprojekte präsentierte und gezielt mögliche Kooperationspartner für etwaige EU-Projekte umwarb.

Die Bayerische Forschungsallianz schaffte mit dem Treffen eine Plattform, um gemeinsame Arbeiten zwischen den „Universities of Applied Sciences“ zu fördern und zu stärken. Zwischen den hörenswerten Vorträgen wurden deshalb ausreichende Pausen eingeplant, um aktiv „Networking“ betreiben und interessante europäische Kollegen direkt ansprechen zu können.

Zusätzlich nutzte die OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, als Sponsor tätig und damit auch auf allen offiziellen Werbematerialen mit dem Logo vertreten zu sein. Neben der Präsentation nahm die OTH Amberg-Weiden auch an einer „Poster-Session“ teil, die ebenfalls durch Darstellung aktueller und zukünftig geplanter Forschungsthemen gezielt der Akquirierung von internationalen Projektpartnern diente.

Am Abend gab es die Möglichkeit, wichtigen Vertretern der „Horizon 2020“-Initiative sowie der Bayerischen Forschungsallianz innerhalb eines offenen „Roundtables“ Fragen zur vergangenen Ausschreibungsrunde zu stellen, aber auch konstruktive Kritik gegenüber den Förderungsmodalitäten und der nationalen/internationalen Wahrnehmung der Hochschulen zu äußern.

Alles in allem war die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, die OTH Amberg-Weiden als kompetenten und interessanten Partner zu präsentieren. Des Weiteren konnten in den „Networking“-Pausen vielversprechende Kontakte geknüpft und Erfahrungen mit anderen Antragstellern ausgetauscht werden. Besonders die Erkenntnisse bezgl. „Kosten – Nutzen“ bei einer Antragstellung sowie die Informationen zu „Hindernissen und kleinen Stolpersteinen“ auf dem Weg zu einer erfolgreichen Antragstellung sind für die OTH Amberg-Weiden von essentiellen Wert.

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