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Aktuelles

Im Rahmen der besuchten Fachtagungen wird der wissenschaftliche Austausch mit internationalen Universitäten, Forschungsinstituten und industriellen Akteuren verstärkt. Hier finden Sie Informationen über die von den Cluster-Mitgliedern besuchten Konferenzen und gehaltenen Vorträge.

Studierende der OTH Regensburg zu Gast in einer 3D-Druckerei

 

23. Juni 2015
Von: Veronika Bleicher

Der IEEE-Student Branch Regensburg und das Cluster IKT veranstalteten am 23. Juni eine Studienfahrt mit 17 Studierenden aus den verschiedensten Studiengängen zu der Firma FIT AG.

Die Firma FIT (Fruth innovative Technik) ist seit dem Jahr 1987 im Lupburger Gewerbegebiet „Eichenbühl I“ (Landkreis Neumarkt) angesiedelt. „FIT steht auf drei Standbeinen“, so der Gründer Carl Fruth, „neben dem Prototypenbau mittels additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck), was das Hauptaufgabengebiet der Firma FIT ist, sind auch die Fertigung von Kleinserien, sowie die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Software für additive Fertigungsverfahren weitere Bereiche“. Bei der additiven Fertigung, besser bekannt als 3D-Druck, handelt es sich um ein Herstellungsverfahren, bei dem die Werkstücke Schicht für Schicht aus verschiedenen Materialien wie zum Beispiel aus Kunststoff oder Titan aufgebaut werden.

Der Geschäftsführer Carl Fruth stellte den Studierenden zuerst seine Firma vor und führte sie anschließend durch die Fertigungshallen, in denen sowohl der Prototypenbau, als auch die Serienproduktion stattfindet. Abschließend zeigte er den Studierenden anhand von Anschauungsobjekten die Produkt-Palette mit der die Firma weltweit erfolgreich tätig ist. Dieses bunte Spektrum reicht von der Herstellung medizinischer Implantate, über Aufträge aus der Automobilbranche zur Erstellung einer Karoserie aus Kunststoff, bis hin zur Herstellung von Kunstobjekten.

Internationales dreitägiges Fachtreffen der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) an der OTH

7. März 2015
Von: Florian Niewiera

Anfang März wurde an der OTH in Amberg auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Schmidt, Sprecher des Clusters IKT, ein dreitägiges Fachtreffen von Experten der PNO zum Thema Testtool für PROFINET-Schnittstellen abgehalten.

Der internationale Dachverband PROFIBUS & PROFINET International (PI) vereinigt ein Netzwerk mit insgesamt 1400 Anbietern, Entwicklern, Systemintegratoren und Anwendern deren gemeinsame Interessen die zunehmende Verbreitung, Weiterentwicklung sowie Anwendung von PROFIBUS und PROFINET sind, die PNO ist der Verband für den Raum Deutschland und beherbergt das Headquarter von PI. PROFINET ist weltweit das wichtigste industrielle Kommunikationssystem auf Ethernetbasis.  Als Herzstück der vernetzten Fabrik ist PROFINET eine Basistechnologie für die „Industrie 4.0“.

Am ersten Tag fand das sogenannte „TSDG“ – Meeting statt, bei dem ausgewiesene Experten die Entwicklung eines Testtools für die Überprüfung der PROFINET Schnittstellen in Produkten zur Sicherstellung der Interoperabilität des Systems weiter vorantreiben. Am nächsten Tag folgte das jährlich stattfindene „Test2Tester Meeting“, bei dem sich Vertreter aller renomierten nationalen und internationalen Technologie Provider der PNO treffen, um die neueste Entwicklung des Tools zur Interoperabilität zu besprechen. Als abschließendes Event wurde am dritten Tag das Meeting des PNO-Arbeitskreises „PROFINET IO“ an der OTH Amberg-Weiden ausgerichtet, bei der die internationalen Teilnehmer Impulsue für die Weiterentwicklung des Kommunikationssystems erarbeiteten.

Die Arbeitsgruppe AUT des Clusters IKT war in den ersten beiden Tagen Ausrichter, Organisator und Gastgeber, während sie am dritten Tag beim Treffen des Arbeitskreises  „PROFINET IO“ durch Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt und M.Eng  Stefan Fuchs als Teilnehmer vertreten war.  

Trotz langer Sitzungen herrschte über alle drei Tage hinweg ein sehr gutes Arbeitsklima, aus dem wichtige Impulse, Leitlinien und Ergebnisse hervorgingen.

Brüssel ruft – und Europas HAW's kommen!

4. Februar 2015
Von: Florian Niewiera

Die OTH Amberg-Weiden hat sich an der „Mobilizing Universities of Applied Sciences for Horizon 2020“ beteiligt. Prof. Dr. Ing. H. P. Schmidt, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, und Florian Niewiera, Forschungsassistent der Cluster IKT und RAKS, sind im Februar nach Brüssel gereist, um diese Konferenz zu besuchen. Die Veranstaltung wurde von der Bayerischen Forschungsallianz in Vertretung des Freistaats Bayern ausgerichtet.

Im internationalen Kreis von knapp 150 Vertretern der „University of Applied Sciences“ hielt Prof. Dr. Ing. H. P. Schmidt als einer von zwölf geladenen universitären Gastrednern einen Vortrag, in dem er die OTH Amberg-Weiden dem Auditorium vorstellte, aktuelle Forschungsprojekte präsentierte und gezielt mögliche Kooperationspartner für etwaige EU-Projekte umwarb.

Die Bayerische Forschungsallianz schaffte mit dem Treffen eine Plattform, um gemeinsame Arbeiten zwischen den „Universities of Applied Sciences“ zu fördern und zu stärken. Zwischen den hörenswerten Vorträgen wurden deshalb ausreichende Pausen eingeplant, um aktiv „Networking“ betreiben und interessante europäische Kollegen direkt ansprechen zu können.

Zusätzlich nutzte die OTH Amberg-Weiden die Möglichkeit, als Sponsor tätig und damit auch auf allen offiziellen Werbematerialen mit dem Logo vertreten zu sein. Neben der Präsentation nahm die OTH Amberg-Weiden auch an einer „Poster-Session“ teil, die ebenfalls durch Darstellung aktueller und zukünftig geplanter Forschungsthemen gezielt der Akquirierung von internationalen Projektpartnern diente.

Am Abend gab es die Möglichkeit, wichtigen Vertretern der „Horizon 2020“-Initiative sowie der Bayerischen Forschungsallianz innerhalb eines offenen „Roundtables“ Fragen zur vergangenen Ausschreibungsrunde zu stellen, aber auch konstruktive Kritik gegenüber den Förderungsmodalitäten und der nationalen/internationalen Wahrnehmung der Hochschulen zu äußern.

Alles in allem war die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, die OTH Amberg-Weiden als kompetenten und interessanten Partner zu präsentieren. Des Weiteren konnten in den „Networking“-Pausen vielversprechende Kontakte geknüpft und Erfahrungen mit anderen Antragstellern ausgetauscht werden. Besonders die Erkenntnisse bezgl. „Kosten – Nutzen“ bei einer Antragstellung sowie die Informationen zu „Hindernissen und kleinen Stolpersteinen“ auf dem Weg zu einer erfolgreichen Antragstellung sind für die OTH Amberg-Weiden von essentiellen Wert.

Zusammenarbeit der OTH-Cluster nimmt Fahrt auf

26. Januar 2015
Von: Veronika Bleicher

In Projekten wie dem humanoide Roboter „NAO“ und der „Intelligenten Steckdose“ sehen zwei OTH-Cluster der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und OTH Amberg-Weiden das Potential verstärkt zusammenzuarbeiten.

In elf Forschungsclustern des OTH-Verbundes der OTH Regensburg und OTH Amberg-Weiden wird seit Anfang 2014 hochschulübergreifende Forschungsarbeit gebündelt. Am 26. Januar 2015 trafen sich acht Professoren der beiden Forschungscluster „FuE-Anwenderzentrum Informations- und Kommunikationstechnologien“ (IKT) und Robotik, Algorithmen, Kommunikationsnetze und Smart Grid (RAKS). Ziel des Treffens war es, die bisherige hochschulübergreifende und erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Forschungscluster IKT und RAKS weiter auszubauen und zu verstärken.

Die Teilnehmenden hatten zunächst die Aufgaben, Projektideen zu sammeln und in mögliche Projektbereiche und -felder zu bündeln. Als mögliche und umsetzbare Ideen kristallisierten sich im Verlauf des Meetings die Umsetzung eines gemeinsamen Projektes mit dem humanoiden Roboter „NAO“ oder die „Intelligente Steckdose“ heraus. Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt sagte: „Beide Cluster könnten hier mit ihren Kernkompetenzen der Hardwareentwicklung, dem HF-Design und der Schnittstelle Mensch Maschine mitwirken.“ Im Anschluss werden nun die Aufgabengebiete auf beiden Seiten evaluiert. 

Neben der Intensivierung und dem Ausbau von gemeinsamen Projekten ging es bei dem Cluster-Treffen auch um die Etablierung in die deutschland- sowie europaweite Forschungslandschaft. Um den Bekanntheitsgrad zu steigern, wurden auf der Veranstaltung „Mobilizing Universities of Applied Sciences for Horizon 2020“ am 4. Februar 2015 in Brüssel die beiden Cluster mit ihren jeweiligen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an beiden Hochschulen einem europaweiten Publikum vorgestellt. 

Clustersprecher, Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt, der zusammen mit Florian Niewiera, Forschungsassistent IKT und RAKS der OTH Amberg-Weiden, die Cluster auf dem Brüsseler Kongress vorstellte, sagte: „Mit einer solchen Teilnahme versprechen wir uns, die Wahrnehmung und Sichtbarkeit unserer Cluster als kompetente Institutionen zu stärken - auch international“.

Mit dem neuen Clustermitglied Prof. Dr. Ulrich Schäfer konnte das Spektrum an Cluster-Kompetenzen weiter ausgebaut werden. Seit dem Wintersemester 2014/2015 ist er an der OTH Amberg-Weiden für das Lehrgebiet Medieninformatik und Mobile Computing zuständig und bringt seine Kompetenzen in beide Cluster ein.

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle Cluster-Teilnehmer einig, dass sich die Cluster IKT und RAKS bereits in den OTH-Hochschullandschaften erfolgreich etabliert haben und Organisationen geschaffen wurden, die nachhaltige Forschungserfolge beider Ostbayerischen Technischen Hochschulen ermöglichen.

Forschungscluster des OTH-Verbunds

Die elf Forschungscluster des OTH-Verbundes haben das Ziel, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit Ostbayerns zu steigern und den regionalen Wirtschaftsstandort zu stärken. Aufgabenschwerpunkte aller dieser beider Forschungscluster sind die Antragstellung von Förder- und Industrieprojekten sowie die organisatorische Unterstützung dieser anwendungsorientieren Projekte.

F & E- Anwenderzentrum Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

Das Cluster F & E-Anwenderzentrum IKT setzt hier seine Schwerpunkte in den Bereichen '"Zukünftige innovative Kommunikations- und Stromversorgungstechnologien im Automobil- und Industriesektor, der IT-Sicherheit, mobile Anwendungen und der Automatisierungstechnik".

Robotik, Algorithmen, Kommunikation, Smart Grid (RAKS)

Im Cluster RAKS sollen Forschungsaktivitäten zu den Bereichen „Robotik, intelligente Stromnetze, Sensornetze und Elektromobilität mit den Schwerpunkten auf Algorithmen, Kommunikation und Mensch-Maschine-Interaktion“ gebündelt werden.

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