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Veröffentlichungen

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Publikationen

Geschlechterverhältnisse strukturieren noch immer viele gesellschaftliche Bereiche. So nähern sich zwar in vielerlei Hinsicht die Lebensverläufe von Frauen und Männern immer mehr an, gleichzeitig lassen sich weiterhin eine Reihe von Differenzen in den öffentlichen und privaten Bereichen feststellen. Auch wenn Männer sich zunehmend an der Erziehung ihrer Kinder beteiligen, nehmen immer noch ca. 65% der Väter keine Erziehungszeit (Statistisches Bundesamt 2016). Die Studien- und Berufswahl erfolgt oftmals nach einem geschlechtstypischen Muster obwohl Frauen mittlerweile die Mehrzahl der Studienanfänger/innen stellen: Nichtsdestotrotz betrug der Frauenanteil unter den Ingenieursstudierenden im Wintersemester 2015/2016 22,2% (DeStatis o.J.). Welche Aspekte diesbezüglich in der akademischen MINT-Weiterbildung zu beachten sind, skizziert der folgende Beitrag.
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Seit den 1960er und 1970er Jahren gibt es Hochschulweiterbildung in Deutschland.Das Projekt OTH mind, in dessen Rahmen neue Module akademischer Weiterbildung entwickelt werden, hat von Beginn an auch die Perspektive der Beratung und Betreuung integriert. Infolgedessen wurden zunächst im Rahmen mehrerer (Online-) Befragungen Personen, die an einer Weiterbildung interessiert sind bzw. die schon Erfahrungen in der akademischen Weiterbildung haben, auch nach dem Bedarf von Beratung und Betreuung gefragt. Auf der Grundlage der Befragungsergebnisse sollen dann in einem zweiten Schritt die vorhandenen Beratungsangebote ausgebaut bzw. der spezifischen Zielgruppe angepasst werden. mehr

Zusammen mit der Forschungsstelle der IHK Bayern (For.Bild) wurde der Weiterbildungsmarkt des Regierungsbezirkes Oberpfalz analysiert. Ausschlaggebend für die inhaltsanalytische Datenerhebung war der technische Bereich – entsprechend der Zielsetzungen des Projektes insgesamt. mehr

Im Sommer 2015 wurde im Rahmen des Projekts "OTH mind: modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit" eine onlinebasierte Befragung von klein- und mittelständischen sowie Großunternehmen aus der Produktions- und / oder Dienstleistungsbetrieben durchgeführt. Die befragten Unternehmen gehören dem IHK-Kammerbezirk Ostbayern an.Anhand einer standardisierten Erhebung wurde versucht, allgemeine Gestaltungswünsche der Unternehmen in Bezug auf akademische Weiterbildung abzuleiten und deren Einstellung gegenüber dem Einsatz von E-Learning besser einschätzen zu können. Die Resultate dieser Befragung finden Sie hier.

Im Sommer 2015 wurde im Rahmen des Verbundprojekts „OTH mind“ eine standardisierte Exmatrikuliertenbefragung an den beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg durchgeführt. Ziel dieser Erhebung war es, das Exmatrikulationsverhalten in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zu untersuchen. In diesem Zusammenhang wurden die Abbruchgründe bzw. -motive, sowie der Verbleib der Exmatrikulierten analysiert. mehr

Den Fragebogen zur Exmatrikuliertenbefragung finden Sie hier.

Um die Beschaffenheit der Region der beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg besser einschätzen zu können, fertigte OTH mind eine auf Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung (BayLfStD) sowie der Agentur für Arbeit basierende deskriptive Analyse der Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen der Oberpfalz an. Besondere Aufmerksamkeit gilt im vorliegenden Text den räumlichen Disparitäten zwischen der nördlichen und der südlichen Oberpfalz sowie der Altersstruktur der in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städte beheimateten technischen Fachkräfte. mehr

Der Bereich "Echte Durchlässigkeit für beruflich Qualifizierte" will einen Beitrag dazu leisten, Hochschulen für die bis dato unterrepräsentierte Gruppe der beruflich Qualifizierten weiter zu öffnen. Auf Basis der rechtlichen Öffnung der Hochschulen von 2009 werden daher Maßnahmen geschaffen, die auch durch strukturelle und didaktische Änderungen die Durchlässigkeit für beruflich Qualifizierte erhöhen. Denn trotz dieser rechtlichen Veränderungen steigt die Zahl beruflich qualifizierter Studierender deutlich weniger als erwartet (vgl. Wolter et al. 2014, S. 34). Daher gilt es neue Konzepte zu entwickeln, mit denen sich die Hochschulen auf diese neue Zielgruppe einstellen (vgl. Bischoff 2014, S. 9). mehr

Im Sommersemester 2015 wurden im Rahmen des Projekts "OTH mind" Professor/innen und lehrende wissenschaftliche Mitarbeiter/innen technischer Fakultäten an der OTH Regensburg sowie der OTH Amberg-Weiden befragt. Anliegen ist es, die im Projekt "OTH mind" verfolgten Ziele zur Förderung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung auch durch eine solche Befragung zu erfassen. Den Volltext zur Befragung finden Sie hier.

Den Fragebogen zur Befragung finden Sie hier.

Gemäß Bayerischem Hochschulgesetz (BayHSchG) Artikel 45 Absatz 1 wird Absolvent/innen der Meisterprüfung sowie gleichgestellter beruflicher Fort- und Weiterbildungsprüfungen der allgemeine Hochschulzugang eröffnet, sofern sie ein Beratungsgespräch an einer Hochschule absolviert haben. Das Verbundprojekt "OTH mind- modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit" befragte sowohl Fachkräfte (Fachkräftebefragung) als auch regionale Unternehmen (Unternehmensbefragung) im Hinblick auf deren grundsätzliches Weiterbildungsinteresse an Hochschulen. mehr

OTH mind hat sich zum Ziel gesetzt, die heterogenen und vielfältigen Weiterbildungsbedarfe und Bildungsinteressen in der Region zu eruieren, zu interpretieren und in passgenaue Angebote umzusetzen. Dazu wurden im ersten Projektjahr 2015 mehrere Erhebungen angestoßen, die zum Ziel hatten, verschiedene Zielgruppen und Stakeholder zu ihren Weiterbildungs- resp. Studienzielen, -inhalten und -formaten zu befragen. Während dieser forschungsintensiven Phase arbeitete das Projektteam mit der IHK-Forschungsstelle Bildung Bayern (For.Bild) zusammen. Der folgende, gemeinsam erstellte Methodenbericht gibt einen Überblick über die Vorgehensweise der verschiedenen Erhebungen. mehr

Im Rahmen des Projektes wurde das Phänomen "Arbeitslosigkeit bei Ingenieuren/innen" durch zwei qualitative und eine quantitative Befragung genauer untersucht. Diese Erhebung sowie deskriptive Auswertungen stellen u. a. das Klientel "Arbeitslose Ingenieure/innen", Gründe von Arbeitslosigkeit, Anforderung der Unternehmen sowie die Relevanz von Weiterbildung bei arbeitslosen Ingenieuren/innen dar. Dabei ist festzustellen, dass die Gründe für Arbeitslosigkeit nicht durch mangelnde Qualifikation bedingt sind. Vielmehr sind strukturelle Gründe, z. B. persönliche Lebensumstände, dafür verantwortlich. Weiterbildung, vor allem im technischen Bereich, scheint kein probates Mittel zur Re-Integration arbeitsloser Ingenieure/innen in das Berufsleben. Zum Artikel

Beruflich Qualifizierte als besondere Zielgruppe für akademisches Lernen zeichnen sich durch eine hohe Heterogenität aus. Vor diesem Hintergrund hat das BMBF-geförderte Projekt OTH mind in zwei empirischen Untersuchungen Meinungen und Einschätzungen beruflich Qualifizierter zum sogenannten dritten Bildungsweg erhoben. Im folgenden Artikel werden daraus Ergebnisse zu Voraussetzungen sowie Interessen und möglichen Hindernissen in Bezug auf die Aufnahme akademischer Lernprozesse dargestellt. Das Interesse an solchen Lernprozessen zeigt sich dabei als geprägt von existentiellen und persönlichen Motiven – sowohl bei einer Entscheidung für als auch gegen eine Aufnahme akademischen Lernens. Festzustellen ist, dass beruflich Qualifizierte, die eine akademische Weiterbildung anstreben, sich intrinsisch motiviert für den Weg an die Hochschule entscheiden. Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass es angesichts der aufgezeigten Hindernisse weiterhin Aufgabe der Hochschulen ist, den Bildungsweg für diese Zielgruppe zu ebnen, um die akademische Qualifizierung dieser Fachkräfte bestmöglich zu stärken. Zum Artikel

Im Sommer 2015 wurde im Rahmen des Projekts eine onlinebasierte Befragung der Zielgruppen technische Fachkräfte, beruflich Qualifizierte mit Studieninteresse sowie Ingenieure/innen an den beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen (OTH) Amberg-Weiden und Regensburg durchgeführt. Anhand standardisierter Erhebungen wurde versucht, zielgruppenspezifische didaktische Gestaltungswünsche abzuleiten. Die Resultate ergaben, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Zielgruppen marginal sind. Über alle Zielgruppen hinweg zeigt sich in Hinblick auf eine Weiterbildungsteilnahme ein starker Wunsch nach Praxisnähe der Weiterbildungsinhalte sowie der Dozenten/innen. Der Theoriegedanke und wissenschaftliche Aspekte werden dagegen eher in den Hintergrund gerückt. Der Einsatz von virtuellen Lehrelementen scheint bisher nicht sehr verbreitet zu sein. Zum Artikel

Poster und Vorträge

Mit „BeVorStudium“ entsteht im Projekt OTH mind ein innovatives Bildungskonzept - eine berufsbegleitende Vorbereitung und ein Vorstudium speziell für beruflich Qualifizierte: Im Teilbereich „Echte Durchlässigkeit für beruflich Qualifizierte“ werden auf Basis der durchgeführten Bedarfsanalyse passgenaue, bedürfnisorientierte Vorbereitungsangebote und ein Vorstudium für beruflich qualifizierte Studieninteressierte und Studienbewerber/innen gestaltet. Im Rahmen des Netzwerktreffens "Offene Hochschule" wurde am 28.11.2016 in Weimar ein Poster zum geplanten Angebot vorgestellt, welches hier heruntergeladen werden kann.

Vortrag: Zielgruppenspezifische akademische Weiterbildung: Implementierungsstrategien für E-Learning und Blended Learning-Konzepte zur Förderung der Durchlässigkeit zwischen hochschulischer und beruflicher Bildung.

Am 17. Oktober 2016 war OTH mind auf der Fachkonferenz „Fachkräftesicherung im Landkreis Cham - (k)ein Problem?!“ vertreten. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde in Forum 2 zum Thema „Weiterbildung als Chance für Betriebe“ referiert. Im Kern wurden zentrale Weiterbildungswünsche für technische Fachkräfte mit und ohne akademischen Abschluss präsentiert. Hier geht es zur Präsentation von OTH mind.

Im Rahmen des Workshops „Flexible Lernwege: Individuelle und strukturelle Herausforderungen bei der Gestaltung eines durchlässigen Aus- und Weiterbildungssystems“ war OTH mind mit einem Impulsvortrag zum Thema „Anschlussmöglichkeiten für Studienaussteiger/innen: Übergang vom Studium in die Berufliche Bildung - Herausforderungen“ vertreten.

Das OTH mind Team war am Tag der offenen Tür der OTH sowohl am Standort Weiden (am 11. März 2017) als auch am Standort Amberg (am 22. April 2017) vertreten. In diesem Rahmen wurde ein Projektposter präsentiert, welches zusammen mit einigen Impressionen hier heruntergeladen werden kann.

Am 28. Juni 2017 fand in Berlin die  Arbeitstagung der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ statt. Dabei hat sich das OTH mind Projekt mit einem Workshop zum Thema "Beratung und Betreuung beruflich Qualifizierter beteiligt. In diesem Rahmen wurde ein Input-Vortrag gehalten.

In Vorbereitung

BeVorStudium (Berufsbegleitende Vorbereitung auf ein Studium für berufliche Qualifizierte) bietet Vorbereitungsangebote für Personen, die sich ohne Abitur für ein ingenieurwissenschaftliches Studium interessieren. Es werden Module aus den Bereichen Mathematik und Studienkompetenz angeboten. Im Bereich Mathematik thematisieren die Module 1 und 2 die für ein technisches Studium notwendigen Vorkenntnisse; das Modul „Grundlagen der Ingenieurmathematik“ befasst sich mit regulären Studieninhalten des ersten Semesters. Das Curriculum der beiden Vorbereitungsmodule orientiert sich am Mindestanforderungskatalog Mathematik (Version 2.0) der Arbeitsgruppe cosh1, das des „Studienmoduls“ an den Modulhandbüchern möglicher Zielstudiengänge.

Arbeitsgruppe cosh (Cooperation Schule-Hochschule) 2014. Mindestanforderungskatalog Mathematik (Version 2.0) der Hochschulen Baden-Württembergs für ein Studium von WiMINT-Fächern. Abgerufen von: www.mathematik-schule-hochschule.de/images/Aktuelles/pdf/MAKatalog_2_0.pdf

Eine adäquate Beratung und Unterstützung vor bzw. nach einem Studienabbruch bilden die Grundlage für die zukünftige Bildungsbiographie von Studienabbrecher/innen. Vor diesem Hintergrund stellt die Entwicklung und Implementierung einer onlinebasierten Informationsplattform für Studienaussteiger/innen einen wesentlichen Bestandteil des Forschungsteilbereichs Anschlussmöglichkeiten für Studienabbrecher/innen dar. Ziel dabei ist es, eine Erhöhung der Transparenz der vorhandenen Beratungs- und Vermittlungsangebote zu erreichen und Studienaussteiger/innen über Ihre Chancen und Möglichkeiten im beruflichen Sektor zu informieren.

Geplant ist eine Beschreibung und Reflektion der Abläufe bei der Entwicklung des zielgruppenspezifischen Weiterbildungsangebots. Dabei soll insbesondere auf die Besonderheiten einer akademischen Weiterbildung und die Erreichbarkeit der Zielgruppe eingegangen werden. Aktuell werden dafür noch Recherchearbeiten betrieben.

Ziel ist es, auf Basis ausgewählter ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge der OTH-Hochschulen das Studienabbruchverhalten zu analysieren. Damit einhergehend sollen ebenfalls eine eventuell vorliegende berufliche Vorqualifikation (z. B. abgeschlossene Berufsausbildung, Meister, Techniker, etc.) sowie der Verbleib von Studienabbrecher/innen genauer unter die Lupe genommen werden.

Hier finden Sie erste Ergebnisse.

Die Ergebnisse einer im Rahmen des Projekts OTHmind durchgeführten regionalen Unternehmensbefragung zeigen auf, dass der Bereich Elektroberufe ein zunehmend gefragtes Segment in der Ausbildung ist. Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden innerhalb des Forschungsteilbereichs - modellhaft - modulare (theoretische) Qualifizierungsangebote für die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in entwickelt. Der Fokus liegt hierbei - mit Blick auf die Zielgruppe der Studienabbrecher/innen - auf einem Abgleich der Studieninhalte, sodass bei der Entwicklung der Module an das Vorwissen aus dem Studium angeknüpft werden kann.

Die Veröffentlichung soll die Entwicklungs- und Durchführungsphase der Weiterbildungsmodule beschreiben. Dabei soll aufbauend auf den identifizierten Weiterbildungsbedarfen der Prozess der Modulentwicklung dargestellt werden. Erkenntnisse aus der Durchführung bzw. Handlungsempfehlung resultierend aus der Veranstaltungsevaluation runden die Veröffentlichung ab. Aktuell wird für den Artikel noch Recherchearbeit betrieben.

Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit integrierten Blended-Learning Konzepten für akademische Weiterbildungsmodule. Dabei werden verschiedene didaktische Ansätze wie Inverted Classroom oder Problem-based Learning näher beleuchtet. Aktuell wird für den Artikel noch Recherchearbeit betrieben.

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