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Arbeitspakete

Der Ablauf des Projektvorhabens gliedert sich zeitlich in drei Hauptabschnitte: In einem ersten Abschnitt werden mit den adaptiven Lernbausteinen Angebote für Studierende entwickelt und es erfolgt der Auf- bzw. Ausbau der innovativen Lernräume. In einer zweiten Phase werden die entwickelten Bausteine erprobt und der Schwerpunkt der Entwicklung verlagert sich auf Fortbildungsangebote für Lehrende. In der letzten Phase werden die entwickelten Angebote in den Hochschulstrukturen verankert sowie dem nationalen und europäischen Hochschulraum zur Verfügung gestellt. Die Strukturen des IdeaL-Netzwerks, welche im Rahmen des Projektvorhabens neu entstehen oder erweitert werden, sind in  Abbildung 1 als grüne Sektoren dargestellt. Zur Erreichung der Ziele wird das Projekt in fünf Arbeitspakete unterteilt. Diese gliedern sich wie folgt:

 

 

Arbeitspaket 1 ist die inhaltliche Klammer, auf der die anderen Arbeitspakete aufbauen und diese miteinander verbindet. Es werden, wie in Abbildung 2 angedeutet, zunächst die adaptiven Lernbausteine einschließlich der Maßnahmen zur Förderung internationaler Studierender konzipiert und entwickelt (Verbindung zu AP2 und AP3). Abgedeckt werden vor allem die Inhalte einer typischen Grundlagenvorlesung wie z.B.  „Ingenieurmathematik I“. Es erfolgt die Erprobung im Modul „Mathematik für Ingenieure I“ an der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik. Die Ergebnisse werden im Kontrollgruppendesign ausgewertet (Verbindung zu AP4). Auf Basis der Pilotierung werden die Lernbausteine didaktisch optimiert und Feedbackmöglichkeiten weiter ausdifferenziert (Verbindung zu AP3 und AP4). Außerdem werden ein Prüfungspool sowie die notwendige Infrastruktur für STACK-basierte Prüfungen aufgebaut. Zuletzt wird das Angebot an der Hochschule verankert und die Produkte als OER zur Verfügung gestellt. In dieser Phase erfolgen auch Anpassungen für die Lernplattform ILIAS (Verbindung zu AP3 und AP5). Zur Realisierung der oben aufgeführten Kriterien werden bei der Entwicklung der adaptiven Lernbausteine verschiedene didaktische Elemente verankert (Abbildung 3).

In Arbeitspaket 2 werden die innovativen Lernräume digitales Klassenzimmer und Learning Hall aus- bzw. aufgebaut (s.a. Abbildung 4). Bei der Learning Hall ist neben Konzeption, Auftragsvergabe und Einrichtung auch ein Testbetrieb geplant. Anschließend erfolgt die Übergabe an den Laborbetrieb der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Verbindungen bestehen vor allem zu AP1 (Erprobung) und AP3 (Schulung zu digitalen Möglichkeiten)

In Arbeitspaket 3 werden Maßnahmen zur Beratung und Fortbildung von Lehrenden entwickelt (s.a. Abbildung 5). Nach einer Phase der Bedarfserhebung und Konzeptionierung werden Lernmedien für das Selfservice-Center Lehre entwickelt, pilotiert und auf Basis der Evaluierung optimiert. Für einen nachhaltigen Transfer wird das Selfservice-Center Lehre am KDL verankert und mit Partnern wie dem ILI vernetzt. Anknüpfungspunkte ergeben sich zu AP1 (Anforderungen und Möglichkeiten digital gestützter Lehre), AP2 (digitale Möglichkeiten innovativer Lehrräume) und AP4 (Qualitätssicherung).

Abbildung 6 auf der rechten Seite zeigt Arbeitspaket 4, in dem zur Qualitätssicherung und Verankerung der Angebote in den Hochschulstrukturen zunächst auf theoretischer Basis ein für individualisierte digitale Lehr-/Lernszenarien im MINT-Bereich adaptiertes Kompetenzmodell entwickelt wird. Das Modell wird durch die Evaluierung und Beforschung des Pilots geprüft, angepasst und dient als Basis zur Identifikation von Qualitätskriterien für eine kompetenzorientierte Studiengangentwicklung. Parallel erfolgt die kontinuierliche Evaluierung der Maßnahmen der Arbeitspakete 1 bis 3 mit dem CIPP-Modell.

 

Zum Arbeitspaket 5 gehören neben der Projektkoordination (Zeit-, Personal- und Budgetmanagement sowie Berichtlegung) der Aufbau des Innovationsnetzwerkes für digitale adaptive Lehre und die Vernetzung mit Kooperationspartnern der internen und externen Hochschullandschaft. Dafür werden voraussichtlich unter anderem zwei Arbeitstagungen an der OTH AW durchgeführt: Eine mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Erprobung adaptiver digitaler Lernumgebungen und eine weitere mit dem Schwerpunkt Transfer. Außerdem trägt die Projektkoordination durch Tagungsbeiträge und Publikationen zur Sichtbarmachung der Projektergebnisse aus den Arbeitspaketen 1 bis 4 bei (s.a. Abbildung 7).

Vernetzung der Projektinhalte

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