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Dual zu hochqualifiziertem Personal


Als erfolgreiches Unternehmen kennen Sie Ihre wertvollste Ressource: optimal qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit einem dualen Studium haben Sie den Hebel zu hochqualifiziertem Personal selbst in der Hand.

Fit in Theorie und Praxis!


Optimal qualifiziert ist, wem die Theorie genauso vertraut ist wie die Praxis – am besten gleich in Ihrem Unternehmen. Das funktioniert indem Sie als Kooperationspartner mit der OTH Amberg-Weiden gemeinsam Ihr Personal von morgen ausbilden:

Dual Studierende absolvieren parallel zum Studium (im Praxissemester und der vorlesungsfreien Zeit) eine reguläre Berufsausbildung  (z. B. IHK, HWK) in Ihrem Unternehmen (= Verbundstudium), oder sie sammeln während der vorlesungsfreien Zeiten und dem Praxissemester intensiv Erfahrungen in Ihrer Firma (= Studium mit vertiefter Praxis).
Das Resultat: Nach 3,5 bis 4,5 Jahren kompakter Hochschul-Betriebs-Ausbildung besitzen die Absolventinnen und Absolventen eines dualen Studiums einen hochwertigen akademischen Hochschulabschluss und ein maßgeschneidertes Praxis-Plus. Damit sind sie theoretisch wie praktisch 100%ig fit für den Einstieg in Ihr Unternehmen – ohne weitere Einarbeitungszeit. Und Sie kennen die fachliche und persönliche Eignung der Absolventinnen und Absolventen für Ihr Unternehmen genau.

Kennzeichen des Verbundstudiums ist die Verzahnung von Bachelorstudium an einer Hochschule und betrieblicher Lehre. Die Studierenden absolvieren parallel zum Hochschulstudium eine reguläre und vollwertig anerkannte Berufsausbildung (z. B. mit IHK-  oder HWK-Abschluss) in Ihrem Unternehmen.
Die dual Studierenden sind von Anfang an Auszubildende in Ihrem Betrieb - und zwar bis zur Bekanntgabe des erfolgreichen Bestehens der Berufsabschlussprüfung bzw. bis zum Vertragsende des Berufsausbildungsvertrages. Anschließend sind die dual Studierenden weiterhin für vergütete Praxiseinsätze im Unternehmen.

Wie funktioniert das Verbundstudium?

  1. Im ersten Schritt entscheiden sich die Studieninteressierten für ein Studienfach, welches mit einer Berufsausbildung kombinierbar ist.
  2. Im Anschluss bewerben sich die Studieninteressierten um einen Platz für das duale Studium mit einem Unternehmen , das mit der ausgewählten Hochschule im gewünschten Studienfach kooperiert.
  3. Konnten sich die Studieninteressierten erfolgreich einen Platz in Ihrem Unternehmen sichern, bewerben sie sich innerhalb der regulären Fristen um einen Studienplatz an der Hochschule.
  4. Nach einer Einstiegsetappe von bis zu 14 Monaten Berufsausbildung im Unternehmen beginnt das Studium an einer bayerischen Hochschule. Hochschul- und Praxisphasen (vor allem in Praxissemestern und vorlesungsfreier Zeit) wechseln sich ab diesem Zeitpunkt ab.
  5. Die IHK- / HWK-Prüfung (oder die anderer zuständiger Kammern) absolvieren Ihre dual Studierenden meist im Praxissemester, im 3. Ausbildungsjahr.
  6. Nach bestandener Prüfung vereinbaren Sie mit ihnen die weitere Zusammenarbeit individuell, der Übergang in die Berufstätigkeit ist fließend.
  7. Das duale Studium endet mit einer betriebsnahen Bachelorarbeit in Ihrem Unternehmen.

 

Und die vertragliche Seite?
Vor Beginn des Studiums schließen Sie mit Ihren ausgewählten Kandidaten einen Vertrag, in dem Art und Umfang der Praxiseinsätze, Vergütung, Urlaubsanspruch usw. genau geregelt sind. Vertragsvorlagen erhalten Sie bei hochschule dual. Darüber hinaus klären Sie mit Ihrer Hochschule die wichtigsten Eckpfeiler des dualen Studiums (z.B. Niveau der Praxisausbildung, Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen für das Studium) und schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung.

Welche Regelungen gibt es zur Sozialversicherungspflicht?
Mit Inkrafttreten des Vierten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze vom 22.12.2011 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Nr. 71 vom 29.12.2011, Seite 3057 ff) gilt: Die Teilnehmer an dualen Studiengängen werden den zur Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt und sind als solche einheitlich für die gesamte Dauer des entsprechenden Studiengangs der Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung unterstellt. Die gesetzlichen Regelungen traten am 1. Januar 2012 in Kraft und gelten bundesweit. Vgl. 4. Gesetz zur Änderung SGB IV (Sozialversicherungspflicht Studierende), S. 3058f.

Wie sieht die Vergütung aus?

Die Höhe der Vergütung orientiert sich am regulären Ausbildungsgehalt in Ihrem Unternehmen. Eine Vergütung ist für alle betrieblichen Phasen obligatorisch, für die Theoriephasen an der Hochschule ist eine Vergütung sehr zu empfehlen.

Nach abgeschlossener Berufsausbildung vereinbaren Sie das Entgelt mit den dual Studierenden individuell.

Studierende, die sich für das Studium mit vertiefter Praxis entscheiden, erwerben bis zu 100% mehr Praxis als im herkömmlichen Studium. Ihre anspruchsvollen Praxiseinsätze orientieren sich an den Studieninhalten und der individuellen Qualifikation für eine Aufgabe. Eine Berufsausbildung ist nicht integriert.

Wie funktioniert das Studium mit vertiefter Praxis?

  1. Erst entscheiden sich die SchulabgängerInnen für ein Studienfach, das man mit vertiefter Praxis studieren kann.
  2. Dann bewerben sich die Studieninteressenten um einen dualen Studienplatz in einem Unternehmen.
  3. Nach Abschluss des Arbeitsvertrags bewerben sich die Studieninteressenten um den Studienplatz an der gewünschten Hochschule. Nun kann das Studium beginnen.
    ODER: Die jungen Menschen starten zunächst mit dem Studium und finden während des Studiums (1.-3. Semester) nach demselben Schema wie oben beschrieben ein Unternehmen für die Praxisphasen ab dem 2./3./4. Semester. FAZIT: Der Einstieg in das Studium mit vertiefter Praxis ist flexibel. Welche Modalität gewählt wird, hängt auch vom Unternehmen ab.
  4. Hochschul- und Praxisphasen wechseln sich im Studium mit vertiefter Praxis systematisch ab. Während der vorlesungsfreien Zeit und im Praxissemester durchlaufen die dual Studierenden intensive Praxisphasen in Ihrem Unternehmen. Sie werden bei Ihnen in Projekte eingebunden, durchlaufen idealerweise verschiedene Abteilungen und können im späteren Verlauf ggf. auch eigene kleine Projekte übernehmen. Das bedeutet für Sie eine optimale Möglichkeit, die jungen Leute schon im Studium ganz gezielt und ganz speziell an ihren späteren Aufgabenbereich in Ihrem Unternehmen heranzuführen.
  5. Das Studium mit vertiefter Praxis endet mit einer betriebsnahen Bachelorarbeit in Ihrem Unternehmen.

Und die vertragliche Seite?
Vor Beginn des Studiums schließen Sie mit Ihren ausgewählten Kandidaten einen Vertrag, in dem Art und Umfang der Praxiseinsätze, Vergütung, Urlaubsanspruch usw. genau geregelt sind. Vertragsvorlagen erhalten Sie bei hochschule dual. Darüber hinaus klären Sie mit Ihrer Hochschule die wichtigsten Eckpfeiler des dualen Studiums (z.B. Niveau der Praxisausbildung, Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen für das Studium) und schließen eine schriftliche Kooperationsvereinbarung.

Welche Regelungen gibt es zur Sozialversicherungspflicht?
Mit Inkrafttreten des Vierten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze vom 22.12.2011 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Nr. 71 vom 29.12.2011, Seite 3057 ff) gilt: Die Teilnehmer an dualen Studiengängen werden den zur Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt und sind als solche einheitlich für die gesamte Dauer des entsprechenden Studiengangs der Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung unterstellt. Die gesetzlichen Regelungen traten am 1. Januar 2012 in Kraft und gelten bundesweit. Vgl. 4. Gesetz zur Änderung SGB IV (Sozialversicherungspflicht Studierende), S. 3058f.

Wie sieht die Vergütung aus?
Die Vergütung der Studierenden ist mindestens für die betrieblichen Phasen verpflichtend. Sie sollte anfangs wenigstens 80%, ab dem 3. Semester 100% der Vergütung entsprechender Ausbildungsberufe im zweiten Ausbildungsjahr betragen.

Alle dualen Studienangebote, die das Gütesiegel "hochschule dual" erhalten und unter der Dachmarke hochschule dual vermarktet werden (z.B. durch Aufnahme in den Studienführer, Vorstellung auf der Website hochschule-dual.de, etc.) erfüllen ganz bestimmte Qualitätssstandards.

Damit gewährleistet die Marke "hochschule dual" die Hochwertigkeit und Attraktivität aller dualen Studienangebote der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Mit Inkrafttreten des Vierten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze vom 22.12.2011 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Nr. 71 vom 29.12.2011, Seite 3057 ff) gilt: Die Teilnehmer an dualen Studiengängen werden den zur Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt und sind als solche einheitlich für die gesamte Dauer des entsprechenden Studiengangs der Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung unterstellt. Die gesetzlichen Regelungen traten am 1. Januar 2012 in Kraft und gelten bundesweit. Vgl. 4. Gesetz zur Änderung SGB IV (Sozialversicherungspflicht Studierende), S. 3058f.

Zehn Vorteile für Ihr Unternehmen:

  • Wer ein zeitintensives duales Studium absolviert, ist leistungsorientiert, diszipliniert und zielstrebig – Eigenschaften, von denen auch Ihr Unternehmen profitiert.
  • Bereits parallel zum Studium setzen dual Studierende ihr akademisches Wissen effektiv für Ihr Unternehmen ein.
  • Sie erhalten hochqualifi zierte, akademisch ausgebildete Mitarbeiter/innen, deren Praxis-Know-how auf Ihr Unternehmen zugeschnitten ist.
  • Sie haben die Möglichkeit, die fachlichen und persönlichen Fähigkeiten der Studierenden zu erleben und zu begleiten.
  • Die Studierenden bauen von Anfang an eine starke Bindung an Ihr Unternehmen auf.
  • Absolvent/innen eines dualen Studiums haben bei regulärer Studiendauer bereits einen großen Erfahrungsschatz aus der Praxis.
  • Ihr zukünftiger Bedarf an erfolgreichen Fach- und Führungskräften ist bestens gedeckt.
  • Zeit- und kostenaufwändige Einarbeitungszeiten oder Traineeprogramme sind nicht mehr erforderlich.
  • Sie entwickeln enge Kontakte zur Hochschule und motivieren so Technologie- und Wissenstransfer.
  • Ihr Unternehmen wird für die Besten immer attraktiver, Ihr Firmenimage immer besser.

Die Eingangsvoraussetzungen, um gemeinsam mit der Hochschule auszubilden, sind für Unternehmen jeder Größe gut zu erfüllen:

  • Sie stellen einen Ausbildungs-/Praktikumsplatz bereit, für den die Kooperation zwischen Auszubildendem/Auszubildender bzw. Studentin/Studenten und dem Betrieb vertraglich geregelt ist.
  • Sie gewährleisten die umfassende Qualität der Praxisausbildung, die fachlich auf die spätere Berufstätigkeit ausgerichtet ist. Beim Verbundstudium ist darauf zu achten, dass die Praxis nach Abschluss der betrieblichen Ausbildung das Niveau einer Auszubildendentätigkeit deutlich übersteigt.
  • Sie stellen in Ihrem Unternehmen eine/n AnsprechpartnerIn/MentorIn zur Verfügung, der die Studentin oder den Studenten während der Praxisphasen begleitet bzw. coacht, mit der Hochschule in Kontakt steht und idealerweise über den Studien- und Prüfungsplan informiert ist.
  • Sie regeln die Zusammenarbeit mit der OTH Amberg-Weiden. Die Abstimmung erfolgt in schriftlicher Form (Kooperationsvereinbarung).
  • Sie schließen einen Vertrag mit der Studentin/dem Studenten. Muster-Ausbildungsverträge für beide dualen Studienformen finden Sie bei hochschule dual: Muster - Ausbildungsverträge für Verbundstudium und für Studium mit vertiefter Praxis (bitte auf der Seite von hochschule dual ganz nach unten scrollen)

Wer ist meine Ansprechperson an der OTH Amberg-Weiden? Wenden Sie sich einfach direkt an:

Funktion(en): Leiterin OTH Professional

Eine Übersicht über alle dualen Studienmöglichkeiten an der OTH Amberg-Weiden erhalten Sie in unserer Datenbank.

Unsere Hochschule ist zudem Mitglied von hochschule dualhochschule dual ist die Dachmarke für das duale Studium der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Mit eigenen Rahmenbedingungen vernetzt und betreut hochschule dual das gesamte duale Angebot aller Partner. hochschule dual bündelt dabei nicht nur das gesamte duale Studienangebot durch eine zentrale Informationsplattform, sondern agiert auch als Servicestelle für die Netzwerkpartner aus Hochschulen, Berufsschulen und Unternehmen sowie Studieninteressierte und Bildungsberater.

hochschule dual hat gemeinsam mit bayme, vbm und vbw die häufigsten Fragen von Unternehmen zum dualen Studium gesammelt. Die Antworten finden Sie hier.

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