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Allgemeine technische Hinweise

Preferences-Ordner

Preference-Ordner beim aktuellen Mac-Betriebssystem (ab 10.7.)
Beim aktuellen Mac-OS-Betriebssystem wird der ~/Library/Preferences-Ordner vom Benutzer versteckt. Wir empfehlen erfahrenen Benutzern beim Nichtstarten einzelner Programme den Ordner über das Programm Terminal ("unter Programme/Dienstprogramme") mit "cd ~/Library/Preferences" anzuwählen und z.B. im Falle von Final Cut danach mit "rm -r *Final*" zu löschen. Es soll auch eine Möglichkeit zur Nutzer-Library mittels der ALT-Taste geben (siehe Hotline-Betrag der Zeitschrift c't). Unerfahrenen Benutzern können wir auf den von unserem Rechenzentrum angebundenen Home-Verzeichnissen ("Luna") ggf. den Zugriff über unser PC-Anbindung z.B. Netware oder Webstorage-Interface empfehlen. Weitere Tipps.


Offenbar ist es auch möglich, den Library-Ordner über ein Kommando auch unter MacOs wieder sichtbar zu machen. Der Befehl unter MacOS 10.7. lautet:

chflags nohidden ~/Library/

Rückgängig machen soll mit folgendem Befehl wieder gehen:

chflags hidden ~/Library/

Wir haben dieses Vorgehen (in Kombination mit dem offenbar nicht benötigten "sudo" bei www.alexanderwilde.de gefunden, der link ist z.Zt  aber nicht mehr zugreifbar) im Netz gefunden, aber noch nicht weiter getestet. Es wird auch von uns vermutet, dass das Verzeichnis nur versteckt wird, um Nutzer vor versehentlicher Manipulation einzelner Dateien zu schützen.

Fehlercodes

 

Allgemeine Hinweise

Sollte ein Programm unter MacOS X nicht oder nicht richtig starten, sollten Sie die dazugehörigen Voreinstellungen und Hilfsdateien löschen. Diese finden sich im HOME-Verzeichnis unter:

~/Library/Preferences

~/Library/"Application Support"

Normalerweise ist der Library-Ordner auf "unsichtbar" eingestellt. Ändern Sie die Einstellung, oder greifen Sie über das Terminal oder über den PC zu, notfalls, indem Sie den Pfad passend eintippen.

Für Final Cut Pro X gilt zusätzlich: Ansonsten sollte man alle "Projekte" und "Ereignisse" manuell im Netzwerk sichern, und aus den Verzeichnisen "Final Cut Projects" und "Final Cut Events" entfernen, falls das Programm nicht startet oder die Projektliste unübersichtlich wird. Als Ursache für Startprobleme vermute ich hier entweder Sonderzeichen o.ä. in Projekt- oder Ereignisnamen oder schlicht die Tatsache, daß diese Listen insgesamt zu lang geworden sein könnten.

Anmerkung: Die Projekt- und Datenverwaltung, sowie die fehlenden Möglichkeit zur Aufnahme über Videokarten können uns, wenn die Probleme nicht bald gelöst werden, mittelfristig zum Umsteigen auf andere Produkte bewegen. Wir bemerken allerdings auch, dass Final Cut Pro X immer besser wird, und an einigen Stellen bereits besser als Version 6 bzw. 7 funktioniert. Daher: Geduld!!!

Typische Fehlercodes bei unseren Macs

Bestimmte („professionelle“) Programme erzeugen statt leicht lesbarer Fehlerbeschreibungen nur Codenummern. Für typische Fehler möchte ich hier eine kurze Beschreibung geben:

  • -33 (z.B. APack): Disk-Quota-Problem, überprüfen Sie, ob Sie die Ihnen maximal zugestandene Speichermenge im Netzwerk überschritten haben.
  • 34 (Allgemeiner Fehler): Tritt zur Zeit in Kombination mit Blackmagic Intensity Pro und Final Cut 6 auf. Workaround: Keine Blackmagic Voreinstellung bzw. Blackmagic HDV, Einstellungen dann manuel ändern.
  • -36 I/O-Errror (z.B. Logic): siehe -33
  • -41: (z.B. FinalCutPro5): Allgemeiner Fehler, tritt z.B. auf, wenn eine Datei mit einem dafür nicht geeigneten Programm geöffnet wird, z.B. Projektdatei von FCP6 mit Vorgängerversion FCP5 zu öffnen.
  • -43: (z.B. DVD Studio Pro) Offenbar ein Zugriffsrechteproblem, tritt z.B. auf, wenn jemand versucht, auf einen Ordner zu schreiben, der von einem anderen erzeugt wurde, aber (vermutlich aus gutem Grund) von ihm nicht für fremde Schreibzugriffe freigegeben wurde. Teilweise tritt dieser Fehler auch auf, wenn der Speicherort unglücklich gewählt wurde (z.B. bei DVD-Studio-Pro Zwischenspeicher im Netzwerk oder auf FAT32-Laufwerk)
  • -51: (Logic, Finder...): Es gibt die angegebenen Dateinamen nicht. Fehler trat auf, weil Dateiname ein Sonderzeichen enthielt (im Beispiel ein Komma) oder der Dateiname zu lang war, Abhilfe: Datei mit anderem Namen verwenden.
  • -61: (z.B. bei Logic): verwendetes Laufwerk (z.B. Netzlaufwerk, USB-Speicherstick) ist zu langsam
  • -63: Offenbar ähnlich wie -43, vereinzelt aufgetreten, wenn Umlaute auf SMB-Netzwerk-Speicher verwendet wurden.
  • -5000: Unzureichende Zugriffsrechte für diesen Vorgang (Logic 8): Z.B. ist ein Aufnahmepfad oder Undo-Pfad eingestellt, für den keine Zugriffsrechte existieren



Weitere Fehlercodes (allerdings eigentlich nur für ein älteres System, wenn gleich praktisch nicht geändert) sind bei Apple zu finden:
http://support.apple.com/kb/HT1618

Umgang mit AVCHD-Files

Das Programm Final Cut Pro (und viele andere) akzeptieren AVCHD-Files nur, wenn sie in die passende Ordnerstruktur eingebunden sind. Zwar lassen sich einzelne *.MTS bzw. *.M2TS-Files mit Hilfe z.B. vom Programmen wie VLC media player mit leistungsfähgen Computern abspielen, eine Bearbeitung ist aber nicht möglich.

In Einzelfällen (wenn z.B. nur die *.MTS-Files von Panasonic AG-AC160A-Camcordern archiviert wurde) läßt sich die Dateistruktur wieder mit Hilfe des Panasonic-Programms "AVCCAM Restorer V3" neu erstellen.

Das Programm FinalCutPro kann dann diese unter "private" auf der Speicherkarte oder im Speicher abgelegte Ordnerstruktur "AVCHD" bzw. "AVCHDL" darstellen und kann dann einen Import anbieten.

Klagen über Stofffülle

Ja, es gibt sie: Klagen darüber, daß der Stoff (angeblich) viel zu viel sei, daß man als Student bei uns viel zu viel lernen müsse, usw.

Zu den Fakten, die (bzw. deren eigene Interpretation) ich mir nicht verkneifen kann:

Pro Semester sind 30 ECTS-Punkte vorgesehen, im Jahr also 60. Jeder ECTS-Punkt entspricht einer Arbeitsbelastung von 25..30h. Insgesamt sind das also 1500..1800 Arbeitsbelastung im Jahr. Würde man jetzt einfach gesehen 52 Wochen im Jahr kontunierlich durcharbeiten, so käme man auf eine komfortable Wochenarbeitszeit von 29..34h/Woche. Nun gibt es Ferien (in denen man auch fürs Studium etwas tun darf), geht man also im Semester von 16 Vorlesungswochen und 2 Prüfungswochen aus, so ergibt das 36 Arbeitswochen im Jahr (52-36 sind übrigens 16 Wochen, somit etwa 4 Monate „Urlaub“ und Feiertage), so kommt man auf nicht mehr ganz so komfortable 42..50h/Woche.

Ehrlich gesagt, das ist viel, wenn man sich nebenbei um alles mögliche zu kümmern hat, vielleicht lange Anfahrten einkalkulieren muß, etc., es ist aber weniger, als ich (und auch die meisten meiner Kollegen) in der Industriezeit und/oder in der Forschung pro Woche gearbeitet haben.

Ein Tipp von mir: Wenn man gerade am Anfang gut zuhört und sich auch mal selbst etwas aufschreibt, tut man sich leichter.

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