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Von der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten zum Process-Mining in der Distributionslogistik

| Hochschulkommunikation, Weiden Business School

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL standen wieder spannende Themenvorträge aus den Bereichen Logistik und HR auf dem Programm. Zunächst begrüßten Prof. Dr. Gabriele M. Murry, Dekan Prof. Dr. Bernt Mayer die Zuhörer um anschließend den ersten Referenten vorzustellen.

Die Veranstaltungsreihe research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL widmete sich dieses Mal den Bereichen Logistik und HR

Mit Ronny Stärker, Absolvent des kooperativen Masterstudiengangs Human Ressource Management handelte es sich dabei zugleich um einen „Schützling“ von Prof. Mayer. Und so freute sich dieser besonders, dass er Ronny Stärker nicht nur vorstellen, sondern ihm auch noch persönlich gratulieren konnte. Mit seinem Agilitätsmodell für Unternehmen, das er im Rahmen seiner Masterarbeit „Dimension und Handlungsfelder der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten am Beispiel der Krones AG“ entwickelte, gewann er ganz aktuell den Studentenpreis der Wirtschaftszeitung.

In seiner Masterarbeit zeigt er, wie Unternehmen wandlungsfähiger werden und dadurch auch produktiver wirtschaften können. Er entwickelte dafür ein Reifegradmodell, das die agile Transformation transparent und damit operationalisierbar macht. Die Maßnahmen sind an jedes Unternehmen anpassbar, das heißt egal ob Start-up, Agentur oder Maschinenbaukonzern, so ist das Reifegradmodell unabhängig von Unternehmensgröße und Branche anwendbar.

In seinem äußerst interessanten Vortrag erläuterte Ronny Stärker zunächst die Grundlagen von Agilität, bevor er sein Modell im Detail vorstellte. Dabei stellte er konkrete Maßnahmen vor, betonte was es dabei zu beachten gilt und zeigte auf wie sich sein Modell an verschiedene Unternehmen individuell anpassen lasse. Auch bei der sich anschließenden regen Podiumsdiskussion konnte er noch einige Fragen beantworten.

Nachgefragte Referentin

Die Vorstellung der zweiten Referentin des Abends, übernahm Prof. Dr. Christian Schieder. Jessica Kleber sei ein echtes „Urgestein der OTH“, da sie vor dem Master Logistik & Digitalisierung bereits den Bachelor Internationales Technologiemanagement an der Hochschule studierte. Zugleich sei sie als Referentin stark nachgefragt, so stellte sie kürzlich bereits beim „Digital Craftsmanship Nordoberpfalz“ die Ergebnisse ihrer Masterarbeit „Process-Mining in der Distributionslogistik - Eine Fallstudie aus der Fertigungsindustrie“ vor.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Realisierbarkeit von prozessgestützten Informationssystemen (PAIS) hinsichtlich Process-Mining, wobei der Fokus auf dem Einsatz in der Distributionslogistik lag. Dafür führte sie eine qualitative Fallstudie durch, aus deren Ergebnisse sie ein Datenmodell und ein Projektablaufplan ableitete.

Die Ergebnisse der Fallstudie, verdeutlichten zugleich welche Chancen und Risiken besonders bei PAIS-gestützter Prozessmodellierung bestehen und inwieweit bestimmte Anforderungen für eine verständliche Visualisierung erfüllt sein müssen. Zum Abschluss ihres informativen Vortrags stellte sie kurz ihre favorisierten Tools (Celonis sowie Python als kostenlose Alternative) vor und wies dabei zugleich auch auf die Grenzen vom Process-Mining hin, weshalb es sich besonders als vorbereitendes Tool eigne.

Nächste Veranstaltung

Die nächste Veranstaltung von research@WEIDEN BUSINESS SCHOOL findet am Dienstag, den 29. Juni wieder um 18 Uhr statt. Maximilian Lang, Absolvent des Studiengangs Digital Business, wird uns die Ergebnisse seiner Masterarbeit zum Thema „A Remote Study on Technostress and its Effects on Task Performance“ vorstellen. Zudem erfahren wir aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Erfolg und Misserfolg von Start-Ups. Unternehmensgründung in Zeiten von Corona“ von Marc Braun, einem Absolvierenden aus dem Masterstudiengang Digital Entrepreneurship. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es in Kürze unter www.oth-aw.de/research@webis.

Ronny Stärker referierte über seine Masterarbeit „Dimension und Handlungsfelder der agilen Transformation in hybriden Arbeitswelten am Beispiel der Krones AG“

Jessica Kleber stellte die Ergebnisse ihrer Masterarbeit „Process-Mining in der Distributionslogistik - Eine Fallstudie aus der Fertigungsindustrie“ vor

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