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„SDG Transformation SPACE“ ist unter den 14 bundesweit geförderten DBU-Projekten zum UNESCO-Programm „ESD for 2030“

| Hochschulkommunikation, Alumni | Institut für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft

In dem seit Sommer 2020 laufenden UNESCO-Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs (ESD for 2030)“ möchte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gezielt einen inhaltlichen Impuls setzen. Im Rahmen einer Ausschreibung fördert sie daher Projekte zum Themenbereich „Die große Transformation – Nachhaltigkeitsdilemmata und Umgang mit Unsicherheiten“. Konflikte innerhalb und zwischen den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) werden thematisiert. Mehr als 200 Bewerbungen wurden eingereicht. Unter den 14 geförderten Projekten ist auch das Projekt „SDG Transformation SPACE“ der OTH Amberg-Weiden.

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Die 14 ausgewählten genehmigten Projekte wurden in der digitalen Auftaktveranstaltung am 21. Juni 2021 vorgestellt. Nach den Begrüßung durch Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und DBU-Generalsekretär Alexander Bonde gaben zwei Keynote-Speaker, Prof. Dr. Kai Niebert von der Universität Zürich und gleichzeitig auch Präsident Deutscher Naturschutzring und Prof. Dr. Arjen Wals von der Universität Wageningen (NL),  zusätzliche Impulse.

Prof. Dr. Christiane Hellbach hat das Projekt „SDG Transformation SPACE“ dem Publikum vorgestellt. OTH Amberg-Weiden war dadurch die einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften bundesweit, die bei dieser Ausschreibung gefördert wurde und sich bei der Auftaktveranstaltung präsentieren durfte. Ziel des internationalen Projektes ist es die Studierenden zweier Hochschulen (OTH Amberg-Weiden, Westböhmische Universität Pilsen) grenzüberschreitend zu befähigen, Nachhaltigkeitsdilemmata zu (er)kennen, zu analysieren, zu bewerten, sowie kooperativ und kollaborativ an Lösungsansätzen mitzuwirken. Die Grundlage, auf die sich das Vorhaben dabei bezieht, sind die 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Im Fokus des „SDG Transformation SPACE“ stehen Nachhaltigkeitsdilemmata und Zielkonflikte sowohl innerhalb und zwischen einzelnen SDGs, als auch bezogen auf ethische Herausforderungen, welche sich bei der Erfüllung der SDGs ergeben können. Im Rahmen von diesem Projekt werden 12 gemeinsame grenzüberschreitende Veranstaltungen durchgeführt. Das ganze Projekt beginnt am 1. Juli 2021 und läuft bis zum 30. Juni 2023.

Die 14 geförderten Projekt decken eine große Bandbreite von Einzelthemen und Zielgruppen in den Projektanträgen ab. Sie fokussieren sich auf aktuelle Nachhaltigkeitstransformationen und damit auf grundlegende Umwandlungsprozesse gesellschaftlicher Systeme in Richtung Nachhaltigkeit. Das breiteThemenspektrum umfasst z. B. Dilemmata zwischen (erneuerbarer) Energie und Biodiversität oder auch Zielkonflikte in den Bereichen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, Konsum, Stadtentwicklung oder Landnutzung. Zielgruppen sind vor allem Kinder und Jugendliche, darüber hinaus Studierende, Lehrende, Ärztinnen und Ärzte oder Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Projektträgerinnen und Projektträger sind NGOs, Institutionen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, der Inge­nieurinnen- und Ingenieursausbildung, Hochschulen sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Partner in den Vorhaben sind u. a. Kommunen, Landkreise und Gewerkschaften.

Weitere Informationen zu „SDG Transformation SPACE“

 

 

 

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