Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Hygiene- und Reinigungskonzept

1. Allgemeines

Lehrbetrieb

An der OTH Amberg-Weiden können im Sommersemester 2021 Lehrveranstaltungen grundsätz-lich nicht in Präsenzform durchgeführt werden. Es gelten lediglich Ausnahmen für Lehrveran-staltungen, die unabdingbar notwendig besondere Arbeits- und Laborräume benötigen. Der Lehrbetrieb wird damit in Form der Digitalen Lehre fortgeführt. Unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen, Abschluss- und Projektarbeiten, die eine besondere Infrastruktur an der Hochschule benötigen (z.B. über eine Nutzung von Laboren oder PC-Pools/Rechnerräumen) können unter strenger Einhaltung der vorliegenden Hygienevorschriften und nach vorheriger Genehmigung durch die Fakultätsleitungen sowie eine Sicherstellung der Nachverfolgung (Re-gistrierung) durchgeführt werden (vgl. hierzu auch 1.6. des Hygiene- und Reinigungskonzepts).

Betretung

Es dürfen nur berechtigte Personen das Gelände und die Gebäude der OTH Amberg-Weiden betreten. Zutrittsberechtigt sind Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden, soweit deren Dienstgeschäfte ihre Anwesenheit erfordern, sowie Lehrbeauftrage, studentische Hilfskräfte und TutorInnen in Rücksprache mit den Fakultäten, sowie Studierende, welche für Veranstaltungen in Präsenz- oder Mischform sowie sonstige zwingend erforderliche Aufenthalte an der OTH Amberg-Weiden anwesend sein müssen.

Es gilt ein Betretungsverbot des Geländes und der Gebäude der OTH Amberg-Weiden an beiden Standorten für Personen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erkrankung an COVID-19
  • Positives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttests
  • Wissentlicher Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage (Kontaktpersonen der Kategorien I und II)
  • Respiratorische Symptome jeglicher Schwere aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung gemäß RKI, z.B. erhöhte Temperatur/Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks- und/oder Geruchssinn, Hals- und Gliederschmerzen
  • Verpflichtung gemäß der jeweils gültigen Einreise-Quarantäneverordnung (EQV), sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben
  • Unspezifische Allgemeinsymptome, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten

Für Personen, die einer Risikogruppe angehören, gelten die Bestimmungen gemäß dem Merkblatt für Risikogruppen nach RKI (vgl. Anlage 1).

Alle Regelungen erfolgen hochschulweit einheitlich.

2. Lüftungskonzept der OTH Amberg-Weiden für zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2)

Vorbemerkung

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität. Durch verstärktes Lüften kann die Konzentration von möglicherweise in der Raumluft vorhandenen virenbelasteten Aerosolen reduziert werden, wobei die maschinelle und die Stoßlüftung über Fenster in Frage kommt.

Für die Übertragung von Mensch zu Mensch gelten ein Berührungsverbot, das allgemeine Abstandsgebot sowie eine Maskenpflicht.

Der Übertragung über potentiell infektiösen Gegenstände auf den Menschen wird durch regelmäßige Reinigungen von Tischen, Stühlen, Handgriffen, Tastaturen, PC-Mäusen etc., aber auch insbesondere durch Händereinigung begegnet.

Freie (natürliche) Lüftung

  • Räume sind vor und nach Benutzung mindestens 15 Minuten zu lüften.
  • Räume ohne automatische Lüftung sind regelmäßig stoßzulüften, beispielsweise Büros nach maximal 45 Minuten sowie Besprechungsräume/Hörsäle/Seminarräume/Labore nach maximal 20 Minuten. Angedacht sind CO2-Messungen.
  • Unter Stoßlüftung wird der kurzzeitige (ca. 3 bei kalter bis 10 Minuten bei warmer Witterung) intensive Luftaustausch zur Beseitigung von Lasten aus Arbeitsräumen verstanden.
  • Die Regelungen zur Raumlüftung im Präsenz-Prüfungsbetrieb bzw. in den Prüfungsräumen sind in Kap. 1.7. dieses Konzeptes festgelegt.

Technische (maschinelle) Lüftung

Nach aktuellem Kenntnisstand fördern technische Lüftungen die Verbreitung des Virus bei richtigem Gebrauch nicht, sondern transportieren kontaminierte Partikel ab. Sie können deshalb wie folgt eingesetzt werden:

  • Lüftungsanlagen sind mindestens zwei Stunden vor und nach Benutzung des Raumes auf Nennleistung zu fahren.
  • In Zeiten, in denen das Gebäude nicht genutzt wird bzw. leer steht, ist die Lüftung mit abgesenkter Leistung weiterlaufen zu lassen. Die Anlagen sollten nicht ausgeschaltet werden, um Ablagerungen zu vermeiden.
  • Bei CO2-gesteuerten Anlagen ist ein Zielwert von 400 ppm einzustellen. Durch die Absenkung des CO2-Sollwerts wird sichergestellt, dass die Lüftungsanlage dauerhaft mit Nennleistung betrieben wird.
  • Umluftbetrieb zentraler Lüftungsanlagen ist zu vermeiden.
  • Lüftungsanlagen, die nur Raumluft umwälzen und konditionieren (Heizen, Kühlen, Befeuchten), sind abzuschalten.
  • Rotationswärmetauscher sind auf Leckagen zwischen Ab- und Zuluft zu prüfen.
  • Lüftungen in Toilettenräumen sind dauerhaft in Betrieb zu halten.

3. Reinigungs- und Desinfektionskonzept der OTH Amberg-Weiden für zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2)

Vorbemerkung

Eine vorsorgliche Flächendesinfektion, auch von häufig verwendeten Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie nicht als notwendig erachtet. Die angemessene Reinigung stellt das Verfahren der Wahl dar. Nur bei potentieller Kontamination durch einen SARS-CoV-2-positiven Beschäftigten ist auf der Basis der Gefährdungsbeurteilung zu entscheiden, ob Desinfektionsmaßnahmen zu Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 beitragen können. Dies kann ggf. für einen kontaminierten Arbeitsbereich sinnvoll sein. Großflächige Desinfektionen im öffentlichen Bereich sind jedoch nicht notwendig. (lt. BAuA, 14.04.2020) Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn eine (mögliche) Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt (lt. BAuA, 14.04.2020).

Grundlegende Hygienemaßnahmen

Händewaschen mit Seife:

Wann?

  • Nach Betreten des Gebäudes bzw. beim Ankommen am Arbeitsplatz
  • Nach dem Besuch der Toilette
  • Nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • Nach dem Kontakt mit Abfällen
  • Vor den Mahlzeiten bzw. vor und nach der Zubereitung von Speisen (z.B. in der Pause)
  • Vor dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika (z. B. Cremes, Lippenpflege)
  • Vor und nach dem Körperkontakt mit Kolleginnen und Kollegen, falls dieser nicht vermeidbar ist

Wie?

  • Halten Sie die Hände unter fließendes Wasser. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion von Krankheitserregern
  • Seifen Sie dann die Hände gründlich für circa 20 bis 30 Sekunden ein (Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume, Daumen, Fingernägel)
  • Spülen Sie die Hände unter fließendem Wasser ab. Verwenden Sie zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen
  • Trocknen Sie die Hände sorgfältig ab, dabei die Fingerzwischenräume nicht vergessen

Reinigung am Arbeitsplatz

Die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze sind im Anschluss an eine persönliche Nutzung mit handelsüblichen Haushaltsreinigern zu reinigen. Dazu gehören insbesondere Oberflächen, die in Kontakt mit den Beschäftigten und möglichen Trägerstoffen, z. B. durch Tröpfchenabgabe beim Sprechen in Berührung gekommen sind. Es ist zu prüfen, ob durch organisatorische Maßnahmen die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln reduziert werden kann, z. B durch die personenbezogene Nutzung von IT-Eingabegeräten (Maus und Tastatur) (lt. BAuA, 14.04.2020). Die Durchführung der Reinigung erfolgt durch den Nutzer oder – falls vorhanden – das Reinigungspersonal. Es handelt sich insbesondere um:

  • Tischplatten
  • Armlehnen von Stühlen
  • Schrank- und Türgriffe
  • IT-Geräte wie Maus und Tastatur, Telefonhörer
  • Lenkräder
  • Schalthebel
  • Häufig genutzte Werkzeuge und Geräte

Von einer gemeinschaftlichen Nutzung von Headsets, Schreibgeräten ist generell abzusehen. Ansonsten ist die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln soweit irgend möglich zu reduzieren.

Sollte eine Desinfektion z.B. nach gesicherter Kontamination erforderlich sein, so erfolgt diese durch Wischdesinfektion. Sprühdesinfektion ist wegen möglicher Nebenwirkungen zu vermeiden.

Reinigungs- und Desinfektionsmittel werden vom Referat Hausverwaltung beschafft. Nur diese sind zu verwenden.

Einmalhandschuhe und Desinfektionstücher werden in einem separaten Papierkorb mit Folie gesammelt und täglich durch das Reinigungspersonal verschlossen entsorgt.

Reinigung im öffentlichen Bereich

Sanitäreinrichtungen, Sozialräume, Fahrstühle, Handläufe, Türgriffe, Lichtschalter, etc. sind durch das Reinigungspersonal täglich zu reinigen.

4. Organisatorische Maßnahmen zum laufenden Betrieb unter Einhaltung des Reinigungs- und Hygienekonzepts an der OTH Amberg-Weiden

Abstands-, Hygiene- und Reinigungsregularien

4.1 Konzept für SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttests

Die bayerischen Hochschulen ermöglichen im Sommersemester 2021 für ihre Studie-renden und Beschäftigten sowohl vor als auch während der Prüfungszeit freiwillige und kostenlose SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttests zur Eigenanwendung. Diese Selbst-tests werden ergänzend zum insgesamten Infektionsschutz eingesetzt, um möglichst effektiv und praktikabel den derzeit eingeschränkten Präsenzbetrieb an den Hoch-schulen zu unterstützen.

Die OTH Amberg-Weiden stellt ihren Studierenden und Mitarbeitenden Selbsttests in erforderlichem Umfang zur Verfügung. Damit werden unabdingbare Lehrveranstaltun-gen im Präsenzbetrieb (etwa in Laboren) sowie insgesamt eine Tätigkeit in Präsenz an der Hochschule begleitet. Die konkrete Umsetzung der Tests erfolgt eigenverant-wortlich durch die OTH Amberg-Weiden. Die Bereitstellung der Tests an die teilneh-menden Studierenden erfolgt in eigener Organisation in den Fakultäten und zentralen Einrichtungen.

Die Selbsttests für Studierende und Beschäftigte sind freiwillig und kostenlos. Die Hochschule hat ein Formblatt für eine Eigenerklärung zur Verfügung gestellt, um den Schutz aller Hochschulangehörigen in Präsenz-Lehrveranstaltungen sicherzustellen. In dieser Eigenerklärung ist auch festgehalten, dass die Selbsttests seitens der Hoch-schule kostenlos für die Selbstanwendung zur Verfügung gestellt bzw. angeboten wurden und werden.

Für die Organisation des Prüfungszeitraumes im Sommersemester 2021 werden recht-zeitig noch Regelungen getroffen, auch in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Hochschulregion.

4.2 Betreten des Hochschulgeländes

Im gesamten Bereich der OTH Amberg-Weiden (inkl. der Außenanlagen) sind die Abstandsregelungen einzuhalten.

Der Mindestabstand zwischen zwei Personen beträgt 1,5 m.

In den Verkehrs- und Begegnungsbereichen der Gebäude (z.B. Flure, Gänge, Toiletten), beim Betreten und Verlassen von Räumen und Gebäuden sowie im Außenbereich einschließlich der Parkplätze besteht Maskenpflicht. Gruppenbildungen sind unbedingt zu vermeiden.

Organisatorische Maßnahmen
  • Die markanten Zugangsbereiche der OTH Amberg-Weiden sind mit dem Plakat „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ ausgeschildert.
  • Allen Hochschulangehörigen wird für den Aufenthalt auf dem Gelände der Hochschule die Nutzung der Corona-Warn-App empfohlen.
  • Die Kontaktnachverfolgung der Studierenden im Rahmen der Präsenz-Lehre erfolgt durch die Bereitstellung eines QR-Codes über die Homepage der Hochschule, den die Studierenden in der jeweiligen Vorlesung scannen und sich mit ihrer Kennung registrieren. Diese Einbuchung erfolgt in jeder Vorlesung, ohne Ausbuchung. Die Daten werden für einen Zeitraum von 14 Tagen gesichert. Dieses System dient jedoch nicht einer Anwesenheitskontrolle von Studierenden hinsichtlich des Vorlesungsbesuchs.
  • Die Lehrenden haben in den Hörsälen und weiteren Räumen (z.B. Labore) die Verantwortung für die Einhaltung der Hygienevorschriften.
  • Der Aufenthalt in engen Räumlichkeiten wie Aufzügen ist zu vermeiden oder eine Einzelnutzung durchzuführen.
  • Bei Beschäftigten, die gesundheitlich uneingeschränkt ihrer normalen beruflichen Tätigkeit nachgehen können, ist eine generelle „Unverträglichkeit“ einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Regel nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund sollte unter Einbeziehung der Betriebsärztin bzw. des Betriebsarztes abgeklärt werden, ob die Rahmenbedingungen, die z. B. für die Erstellung eines vorgelegten Attestes maßgebend waren, mit denen im Betrieb übereinstimmen, insbesondere, wenn die Mund-Nasen-Bedeckung nur zeitlich eingeschränkt getragen werden muss.
Überwachung und Kontrolle
  • Alle Angehörigen der OTH Amberg-Weiden

4.3 Betreten der Hochschulgebäude

Nach Betreten der OTH Amberg-Weiden ist unverzüglich die nächstmögliche Gelegenheit zum Händewaschen aufzusuchen oder die Möglichkeit zur Handdesinfektion zu nutzen. Jede Person ist verpflichtet, ihre Hände entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (vgl. Anlage 2) zu waschen.

Organisatorische Maßnahmen
  • An den markanten Zugangsbereichen der Gebäude der OTH Amberg-Weiden wird mit dem Plakat auf die „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ hingewiesen.
  • Die Infomonitore der OTH Amberg-Weiden werden als Hinweisplattform genutzt.
  • Es sind Desinfektionsmittelspender in den Eingangsbereichen aufgestellt.
  • Der Zutritt zu den Gebäuden und damit auch zu den Lehrräumen in den Gebäuden ist für Studierende bis maximal 19.30 Uhr möglich.
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung
Durchführung
  • Zentral: Aufstellen von Desinfektionsspendern Referat 1.5 -> Infomonitore
  • Zentral: Überarbeitung Plakat („Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“)
  • Aushang über Referat 1.5 und externe Dienstleister
Überwachung und Kontrolle
  • Alle Angehörigen der OTH Amberg-Weiden

4.4 Nutzung von Büroräumen

Büros sollen möglichst nur mit einem/r Mitarbeiter/in besetzt werden. Wenn die Anwesenheit von mehreren Personen in einem Büro unumgänglich ist, muss der Sicherheitsabstand von 1,5 m durchgängig eingehalten werden. Soweit der Sicherheitsabstand im Einzelfall nicht eingehalten werden kann, ist zwingend eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.

Organisatorische Maßnahmen
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung (Mund-Nasen-Schutzmasken)
  • Zentrale Verwaltung für Verwaltungsbüros
  • Fakultäten
  • Eigenständige Referate und Einrichtungen
Durchführung
  • Zentrale Verwaltung für Verwaltungsbüros
  • Fakultäten
  • Eigenständige Referate und Einrichtungen
Überwachung und Kontrolle
  • Alle Angehörigen der OTH Amberg-Weiden

4.5 Nutzung von Hörsälen, Seminarräumen, der Sporthalle sowie von angemieteten Räumen

Die Nutzung der Lehr- und Prüfungsräume ist für zur Erreichung des Qualifizierungsziels erforderliche Lehrveranstaltungen (Präsenz-Lehre, Mischbetrieb, Praktika, Laborarbeiten, Prüfungen) bzw. für zur Erfüllung von Dienstgeschäften der Mitarbeitenden der OTH Amberg-Weiden (z.B. Besprechungen, Vorstellungsgespräche) erforderlichen Veranstaltungen gestattet.

Es gelten die Ausführungen zur Nutzung von Büroräumen bzw. zur Nutzung von Laboren entsprechend.

Lehr- und Prüfungsräume der OTH Amberg-Weiden oder auch angemietete Räume sind bzw. werden für die Wahrung des Abstandsgebotes ausgelegt. Sitzplätze sind zu nummerieren. Die Sitzordnung oder Anordnung der Teilnehmenden ist in allen Fällen so festzulegen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen zwei Personen gewahrt bleibt. Nicht zu benutzende Sitzplätze sind in den aufsteigenden Hörsälen zu kennzeichnen. Studierende sollten in den Räumen möglichst immer dieselben Sitzplätze für sich nutzen.

Der durch das Referat 1.5 vorgegebene Sitzplan ist in den Lehr- und Prüfungsräumen einzuhalten. Sollte dieser in einer Veranstaltung unter Einhaltung der Hygienevorschriften dennoch geändert werden, dann trägt der jeweilige Dozierende die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und für die Wiederherstellung des vorgegebenen Zustandes der Sitzordnung.

Die Lehrenden tragen in den Lehr- und Prüfungsräumen die Verantwortung für die Einhaltung der Hygieneregeln.

Das Betreten und Verlassen der Lehr- und Prüfungsräume muss geordnet und unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln erfolgen. Die Tischoberflächen der Lehrräume sind von den Nutzenden im Falle des Wechsels der Studiengruppe mit bereitgestellten Desinfektionstüchern vor Verlassen des Raumes zu reinigen. Die Mittagspause soll ebenso zur Reinigung genutzt werden (Zeitfenster 30 Minuten in Abstimmung mit den Stundenplänen), möglichst durch den externen Dienstleister. Dieser reinigt in jedem Fall am Vormittag vor Beginn der Lehre. Personen, die mit Flächendesinfektionsmitteln arbeiten, müssen Mund-Nasen-Schutzmasken sowie Schutzhandschuhe tragen.

Die Regelungen zum Präsenz-Prüfungsbetrieb im WS 2020/2021 sind in Kap. 1.7. dieses Konzeptes festgelegt.

Organisatorische Maßnahmen
  • Lehr- und Prüfungsbestuhlung sowie Kennzeichnung gemäß den Vorgaben
  • Jeder Raum ist entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (siehe Anlage 2) zu lüften
  • Tägliche Reinigung
  • Situationsbezogene Desinfektion
  • Bereitstellung von Reinigungsmitteln, von Hand- und Flächendesinfektionsmitteln, Desinfektionstüchern sowie Schutzhandschuhen
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Fakultäten, Duales Studium, Sprachenzentrum…
  • Dozierende und Prüfende/Aufsichten
Durchführung
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister: Bestuhlung auf Präsenzlehre
  • Externe Dienstleister: Tägliche Reinigung und Desinfektion der Lehr- und Prüfungsräume zwischen 05.00 Uhr und 07.30 Uhr
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister: Bereitstellung von Schutzhandschuhen und Reinigungs- bzw. Flächendesinfektionsmitteln
  • Fakultäten: Meldung und Buchung der Prüfungstermine bis 15.01.2021 für Bestuhlung gemäß Vorgaben
Überwachung und Kontrolle
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Dozierende und Prüfende/Aufsichten

4.6 Nutzung von Laboren und PC-Pools für Abschlussarbeiten und Praktika

Für die Durchführung von zur Erreichung des Qualifizierungsziels erforderlichen Lehrveranstaltungen gilt zusätzlich zu den bereits genannten Maßnahmen:

Die Nutzung von Laboren erfolgt über einen Eintrag in das System „Raum für Raum“ (VPN-Verbindung von extern nötig) mit automatischer Information des Referates 1.5. In allen Laboren der OTH Amberg-Weiden ist der Mindestabstand von 1,5 m bzw. eine Mindestfläche von 10 m²/Person einzuplanen und einzuhalten (vgl. hierzu auch den Nutzungsplan Labore). Studierende sollten in den Laboren möglichst immer dieselben Sitzplätze für sich nutzen.

Der durch das Referat 1.5 vorgegebene Sitzplan ist in den Laboren und PC-Pools einzuhalten. Sollte dieser in einer Veranstaltung unter Einhaltung der Hygienevorschriften dennoch geändert werden, dann trägt der jeweilige Dozierende die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und für die Wiederherstellung des vorgegebenen Zustandes der Sitzordnung. Die Lehrenden tragen in den Laboren die Verantwortung für die Einhaltung der Hygieneregeln.

Das Betreten und Verlassen der Labore muss geordnet und unter Einhaltung der Allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln erfolgen. Nach einer Nutzung ist der Raum zu reinigen, bzw. zu desinfizieren und zu lüften. Hierzu muss ein entsprechendes Zeitfenster zwischen den Praktika eingeplant sein. Die Tischoberflächen sind von den Nutzenden im Falle des Wechsels der Studiengruppe mit bereitgestellten Desinfektionstüchern vor Verlassen des Raumes zu reinigen. Die Sicherstellung der Reinigung der verwendeten Gerätschaften obliegt der jeweiligen Lehrperson, die das Praktikum geleitet hat. Personen, welche mit Flächendesinfektionsmitteln arbeiten, müssen Mund-Nasen-Schutzmasken sowie Schutzhandschuhe tragen. Nach dem Praktikum sind die Tische sowie alle benutzten Gerätschaften zu reinigen. Die Reinigung der Böden und Tische in den Laboren ist mit dem Referat 1.5 abzustimmen.

Die Nutzung der PC-Pools / Rechnerräume ist grundsätzlich für unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen und für ebenso unabdingbare Abschluss-/Projektarbeiten unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich. Im Falle studentischer Abschluss- oder Projektarbeiten ist ein Genehmigungsprozess wie folgt jeweils einzeln erforderlich: Studierende, die einen PC-Pool-Zugang unbedingt benötigen, wenden sich an die jeweils betreuende Professur, diese beantragt beim zuständigen Dekan den individuellen Zugang. Die Studierenden müssen von ihrer betreuenden Professur über die Verhaltensregeln und Hygieneauflagen informiert werden. Diese Belehrung wird schriftlich festgehalten und von beiden Seiten (auch für die Kontaktnachverfolgung) unterschrieben. Der Zugang ist auf maximal drei Wochen zu befristen, Ausnahmen sind explizit zu begründen. Die zulässige Höchstzahl von bewilligten Zugängen in Abhängigkeit von den jeweiligen Raumkapazitäten darf nicht überschritten werden, vor allem auch im Falle kumulierter Aufenthalte von Studierenden im PC-Pool. Die betreuende Professur trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Vorgaben.

Organisatorische Maßnahmen
  • Jeder Raum ist entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (siehe Anlage 2) zu lüften
  • Tägliche Reinigung und ggf. Desinfektion der Böden, Türen und Tische
  • Situationsbezogene Desinfektion zwischen Praktika
  • Bereitstellung von Hand- und Reinigungs- bzw. Flächendesinfektionsmittel, sowie Schutzhandschuhen
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Laborleiter und Laborpersonal
Durchführung
  • Externe Dienstleister: Tägliche Reinigung und ggf. Desinfektion der Eingangsbereiche der Labore, sowie normaler Verkehrsflächen und Türen zwischen 05.00 Uhr und 07.30 Uhr
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister: Bereitstellung von Schutzhandschuhen und Flächendesinfektionsmitteln
  • Laborleiter und Laborpersonal: Meldung der Termine für Laborbelegung an Referat 1.5
  • Laborleiter und Laborpersonal: Reinigung, ggf. Desinfektion von Griffen und Tischoberflächen, sowie von Gerätschaften und Versuchsaufbauten zwischen und nach den Praktika
Überwachung und Kontrolle
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Laborleiter und Laborpersonal

4.7 Nutzung der Bibliotheken

Beim Zugang und Aufenthalt in den beiden Bibliotheken in Amberg und Weiden ist ein angemessener Mindestabstand (1,5 m) insbesondere auch im Wartebereich sicherzustellen. Im Wartebereich sind Markierungen zur Einhaltung des Sicherheitsabstands angebracht. Bei der Ausgabe von Büchern ist die entsprechende Vorrichtung der Plexiglasscheiben zum Schutz der Mitarbeitenden aufrechtzuerhalten.

Beim Besuch der Bibliotheken muss von allen Personen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Abstandsregeln sind einzuhalten. Zusätzlich registrieren sich BesucherInnen vor dem Betreten der Bibliotheken mittels der Corona-Registrierung.

Die Hochschulbibliotheken in Amberg und Weiden sind derzeit eingeschränkt für den Besucherverkehr geöffnet. Es ist möglich, vorbestellte Bücher nach Terminvereinbarung abzuholen (Click & Collect). Der Lesesaal, Gruppen- und Einzelarbeitsräume sowie der PC-Bereich sind nicht für den Besucherverkehr freigegeben.

Eine Benutzerneuaufnahme ist ebenfalls möglich, sofern die entsprechenden Daten der Bibliothek mündlich oder per eMail mitgeteilt werden. Schulungen für Studierende und externe BenutzerInnen (hauptsächlich SchülerInnen) werden ausnahmslos virtuell durchgeführt.

4.8 Prüfungsbetrieb im SoSe 2021

Verhalten auf dem Campus

Der Aufenthalt auf dem Hochschul-Campus in Amberg und Weiden vor, während und nach den Präsenz-Prüfungen ist im Sinne der Kontaktbeschränkung und des Distanzgebotes für Studierende auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Die Studierenden betreten das Hochschulgelände und den Prüfungsraum erst kurz vor der jeweiligen Prüfung. Das Betreten des Campus ist für unter Quarantäne stehende Personen sowie für Personen mit Krankheitssymptomen oder mit vorherigem wissentlichen Kontakt zu Corona-Infizierten (Kontaktpersonen I) sowie bei Verdacht auf eine Corona-Infektion verboten.

Es ist vor, während und nach den Prüfungen von den Prüfenden und den Studierenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies trifft auch für den öffentlichen Bereich (z.B. Flure, Gänge, Treppenhäuser, WCs) zu. Daher sind der Zutritt zu den Gebäuden und der Aufenthalt in den Gebäuden ohne Mund-Nasenbedeckung verboten. Studierende bringen ihre Mund-Nasen-Bedeckung selbst mit. Insgesamt besteht auf dem gesamten Hochschulgelände einschließlich der Gebäude Maskenpflicht.

Zulässig sind sog. Alltagsmasken, jedoch keine Halstücher, Schals usw. Vorgeschrieben werden FFP2-Masken.

Ansammlungen von Gruppen sind unbedingt zu vermeiden. Auch im Prüfungsbetrieb ist der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m zwischen Personen in allen Richtungen durchgängig einzuhalten.

Verhalten im Gebäude, Zutritt zum Prüfungsraum

Die gereinigten Prüfungsräume sind grundsätzlich verschlossen und werden 30 Minuten vor der Prüfung geöffnet. Der Zutritt zum zugewiesenen Prüfungsraum ist seitens der Hochschule sicherzustellen. Die Prüfungsräume werden unmittelbar vor der Prüfung ausreichend gelüftet.

Bei Prüfungen, die in mehreren Prüfungsräumen stattfinden, teilen die Prüfenden ein, welche PrüfungsteilnehmerInnen in welchem Raum sitzen, und informieren rechtzeitig vor der Prüfung hierzu die Studierenden, um „Suchwege“ auf dem Campus bzw. in Gebäuden zwischen den Prüfungsräumen zu verhindern.

Die PrüfungsteilnehmerInnen treffen 15 Minuten vor der Prüfung am Prüfungsraum ein. Die Prüferinnen/Prüfer koordinieren den Einlass der Studierenden in den jeweiligen Prüfungsraum. Die PrüfungsteilnehmerInnen betreten nacheinander (unter Einhaltung der Abstandsregel) den Prüfungsraum und tragen sich am Eingang mit einem eigenen Stift/Kugelschreiber in die Teilnehmerliste ein. Der Studierendenausweis ist mitzuführen und am Prüfungsplatz abzulegen. Die Erfassung der anwesenden Studierenden erfolgt damit mittels der Teilnahmelisten, eine zusätzliche Erfassung z.B. über das Scannen der raumspezifischen QR-Codes ist nicht notwendig. Die anwesenden Prüfenden bzw. Aufsichten sind in das jeweilige Prüfungsprotokoll einzutragen.

Die Teilnahmeliste zur Prüfung wird auf einen Tisch am Eingang zum Prüfungsraum gelegt. Hier befindet sich auch ein Desinfektionsmittel.

Die Sitzplätze werden durch den Prüfer/die Prüferin zugewiesen. Die Sitzplatznummer ist auf dem Deckblatt der Prüfung durch die Studierenden einzutragen. Die in den Prüfungsräumen vorhandenen und gekennzeichneten Plätze sind den für die Prüfung angemeldeten Studierenden vorbehalten. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Personen in den Prüfungsräumen muss sichergestellt sein. Die Prüfungsräume sind entsprechend vorbereitet, es ist untersagt, Änderungen in der Anordnung der Tische oder Stühle vorzunehmen.

Durchführung der Prüfung

Die Prüfungsaufsicht ist von dem Erstprüfer/der Erstprüferin (gem. Prüfungsplan) durchzuführen, diese werden ggf. durch Zusatzaufsichten unterstützt. Hierdurch wird sichergestellt, dass evtl. auftretende Probleme im Prüfungsablauf schnell gelöst werden können.

Der eigenmächtige Tausch des im Prüfungsplans festgelegten Raumes durch einen anderen Raum ist untersagt. Die Räume wurden an die Notwendigkeiten für die Präsenzprüfungen angepasst und werden stets entsprechend diesem Hygiene- und Reinigungskonzept der OTH Amberg-Weiden vorbereitet.

Die Prüfungsunterlagen (Aufgabentext, Zusatzpapier) müssen spätestens 15 Minuten vor der Prüfung auf den benötigten Prüfungsplätzen liegen (Deckblatt nach oben, Aufgabentext nicht sichtbar).

Während der Prüfung ist von allen Anwesenden im Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Masken dürfen während der Prüfung höchstens kurzzeitig zum Trinken oder Essen abgesetzt werden.

Durch den Prüfer/die Prüferin ist eine Belüftung des Prüfungsraumes wie folgt sicherzustellen:

  • Im Falle einer 60-Minuten-Prüfung einmalige Lüftung nach 30 Minuten à 5 Minuten
  • Im Falle einer 90-Minuten-Prüfung zweimalige Lüftung nach jeweils 30 Minuten à 5 Minuten

Gemäß den Zeitumfängen der Lüftungen wird die Prüfungszeit im Sinne eines Nachteilsausgleiches verlängert.

Während den Lüftungen wird die Prüfung nicht unterbrochen, es kann weiter an den Prüfungsaufgaben gearbeitet werden.

Nach der Prüfung

Nach dem Ende der Bearbeitungszeit werden die PrüfungsteilnehmerInnen durch den Prüfenden aufgefordert, nacheinander den Prüfungsraum unter Einhaltung der Abstandsregeln zu verlassen, beginnend mit den Plätzen, die dem Ausgang am nächsten sind. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist weiterhin zu tragen.

Die Studierenden legen ihre Prüfungsunterlagen auf einen im Bereich des Ausgangs bereitstehenden Tisch.

Im Gebäude und auf dem Campus einschließlich der Parkplätze sind Gruppenbildungen nach Ende der Prüfung zu vermeiden. Der Campus ist im Anschluss an eine absolvierte Prüfung von den Studierenden umgehend bzw. ohne weitere Verzögerungen zu verlassen.

Weitere Regelungen zum Prüfungsbetrieb im SoSe 2021

Alle Prüfenden werden gebeten, anstehende Präsenzprüfungen, soweit dies zeit-lich, inhaltlich und organisatorisch möglich ist, auf Online-Prüfungen oder weitere Formate der Nicht-Präsenz-Prüfung (z. B. Studienarbeit, andere Ansätze für Ausar-beitungen) umzustellen.

Die Verschiebung einer Präsenzprüfung auf einen späteren Termin im SoSe 2021 als Präsenz-Prüfung ist nicht möglich. Bei Verschiebung einer Präsenzprüfung auf einen späteren Termin im SoSe 2021 ist zwingend ein anderes Prüfungsformat zu wählen.

Die Änderung einer Präsenzprüfung auf ein Format der Nicht-Präsenz (z. B. Online-Prüfung, Studienarbeit, Take Home Exam) auch als Rückfall-Lösung im Sinne einer Alternative zur Präsenzprüfung ist möglich, und muss mit der jeweiligen Fakultät, vor allem mit der zuständigen Prüfungskommission, und auch dem Studienbüro abgestimmt werden.

Falls ein Quarantänefall aus einer Prüfung für die davon betroffene Prüfungsgrup-pe auftritt, müssen Prüfungs-Nachholtermine für diese von Quarantäne betroffene studentische Gruppe in einem Nicht-Präsenz-Format durchgeführt werden.

Im Falle einer Nicht-Anmeldung für eine Prüfung besteht kein Anspruch auf eine Teilnahme an dieser Prüfung, insbesondere dann nicht, wenn es die Raumkapazität gemäß diesem Hygienekonzept nicht zulässt.

4.9 Nutzung der Mensen in Amberg und Weiden

Das Studentenwerk Oberfranken (SWO) hat für seine beiden Mensen in Amberg und Weiden als Träger/Betreiber ein eigenes Hygienekonzept, und ist für dessen Einhaltung bzw. Prüfung der Umsetzung in eigener Zuständigkeit verantwortlich, auch unter Beachtung der bayernweiten Richtlinien für Gastronomiebetriebe, der Abstandsregeln, Maskenpflicht und Kontaktnachverfolgung.

Organisatorische Maßnahmen seitens OTH Amberg-Weiden
  • Information der Hochschulangehörigen (Studierende und Mitarbeitende)
  • Aushänge an den Mensen in Amberg und Weiden in Abstimmung mit dem Studentenwerk Oberfranken (SWO)
Verantwortlichkeit
  • Studentenwerk Oberfranken (SWO)
Durchführung
  • Referat 1.5 mit Studentenwerk Oberfranken (SWO)
Überwachung und Kontrolle
  • Studentenwerk Oberfranken (SWO)

Begründung

Die pandemische Lage, die das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst hat, hält weltweit an.

Angesichts der täglich aktualisierten Infektionslage in Bayern sind die oben genannten Maßnahmen geboten, um das sehr fluide Infektionsgeschehen einzudämmen und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu erhalten.

Die festgelegten Maßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Mitglieder der OTH Amberg-Weiden zu schützen, die Gesundheit der Studierenden und Beschäftigten zu bewahren und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Diese Allgemeinverfügung gilt vorbehaltlich strengerer höherrangiger Vorschriften.

Auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel der Arbeitsschutzausschüsse des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird hingewiesen.

Inkrafttreten

Diese Allgemeinverfügung der OTH Amberg-Weiden zum Hygiene- und Reinigungskonzept tritt zum 06.05.2021 in Kraft.

Die Regelungen der Allgemeinverfügung können jederzeit ganz oder teilweise widerrufen bzw. mit Nebenbestimmungen versehen werden.

Anlage 1: Risikogruppen nach RKI

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheits-verlauf erhöht. Laut RKI zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen im regelmäßig aktualisierten „SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ unter anderem folgende Personengruppen, bei denen nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung besteht (mit stetig steigendem Risiko ab dem 50. Lebensjahr):

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen

  • des Herz-Kreislauf-Systems
  • der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD))
  • Patienten mit chronischen Nieren- und Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Grundsätzliches Vorgehen für Beschäftigte

Den betreffenden Beschäftigten wird empfohlen, dass sie sich zur Abstimmung ihrer Tätigkeiten und eventuell erforderlichen Schutzmaßnahmen mit ihrer/m direkten Vorgesetzten in Verbindung zu setzen.

Hinweise

Laut Handreichung des Ausschusses für Mutterschutz vom 14.04.2020 (auf Betreiben des BMFSFJ) haben Schwangere, die regelmäßig sozialen Kontakten mit anderen Menschen ausgesetzt sind, eine erhöhte Infektionswahrscheinlichkeit. Wenn Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weise gewährleistet werden können und damit eine unverantwortbare Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen.

Gesunde Beschäftigte, die mit einer Person im Haushalt leben, die zu einer Risikogruppe gem. RKI zählt, gehören selbst nicht zur definierten Risikogruppe. Um den o. g. Personengruppen zu ermöglichen, dass ihr individuelles Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus größtmöglich minimiert wird, müssen sich gesunde Beschäftige zur Abstimmung ihrer Tätigkeit im Einzelfall zwingend mit dem direkten Vorgesetzten in Verbindung setzen.

Ergänzende Hinweise zum Umgang mit Studierenden aus Risikogruppen

Studierenden, die einer der o.g. Risikogruppen angehören oder die mit Angehörigen von Risikogruppen in häuslicher Gemeinschaft leben, müssen sich vor der Teilnahme am Praktikum mit dem/der Laborleiter/-in abstimmen.

Anlage 2: Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus

Nach oben