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Hygiene- und Reinigungskonzept

Allgemeines

An der OTH Amberg-Weiden können im Wintersemester 2020/2021 Lehrveranstaltungen grundsätzlich in Präsenzform durchgeführt werden, soweit das regionale und überregionale Corona-Infektionsgeschehen dies zulässt. Die Präsenzlehre wird dabei in einem Mischbetrieb durch digitale Lehre ergänzt, um den Studierenden die vollständige Erreichung ihre Qualifizierungsziele zu ermöglichen. Die folgenden Studierendengruppen erfahren bei der Durchführung von Präsenzlehrveranstaltung dabei eine prioritäre Behandlung:

  1. Studienanfängerinnen und Studienanfänger
  2. Studentinnen und Studenten, die an Praxis-Veranstaltungen mit Laborbetrieb oder Projektarbeiten teilnehmen
  3. Studentinnen und Studenten in der Abschlussphase ihres Studiums, sofern ein erhöhter Präsenzbedarf besteht.

Präsenzveranstaltungen können mit bis zu maximal 200 Personen durchgeführt werden, jedoch nur unter der Voraussetzung einer Einhaltung der Hygienevorschriften.

Es dürfen nur berechtigte Personen das Gelände und die Gebäude der OTH Amberg-Weiden betreten. Zutrittsberechtigt sind Mitarbeitende der OTH Amberg-Weiden, soweit deren Dienstgeschäfte ihre Anwesenheit erfordern, sowie Lehrbeauftrage, studentische Hilfskräfte und TutorInnen in Rücksprache mit den Fakultäten, sowie Studierende, welche für Veranstaltungen in Präsenz- oder Mischform sowie sonstige zwingend erforderliche Aufenthalte an der OTH Amberg-Weiden anwesend sein müssen.

Es gilt ein Betretungsverbot für Personen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Erkrankung an COVID-19
  • Wissentlicher Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage (Kontaktpersonen der Kategorien I und II)
  • Respiratorische Symptome jeglicher Schwere aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung gemäß RKI, z.B. erhöhte Temperatur/Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks- und/oder Geruchssinn, Hals- und Gliederschmerzen
  • Verpflichtung gemäß der jeweils gültigen Einreise-Quarantäneverordnung (EQV), sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben
  • Unspezifische Allgemeinsymptome, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten

Für Personen, die einer Risikogruppe angehören, gelten die Bestimmungen gemäß dem Merkblatt für Risikogruppen nach RKI (vgl. Anlage 1).

Lüftungskonzept der OTH Amberg-Weiden für zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2)

Vorbemerkung

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität. Durch verstärktes Lüften kann die Konzentration von möglicherweise in der Raumluft vorhandenen virenbelasteten Aerosolen reduziert werden, wobei die maschinelle und die Stoßlüftung über Fenster in Frage kommt.

Für die Übertragung von Mensch zu Mensch gelten ein Berührungsverbot, das allgemeine Abstandsgebot sowie eine Maskenpflicht.

Der Übertragung über potentiell infektiösen Gegenstände auf den Menschen wird durch regelmäßige Reinigungen von Tischen, Stühlen, Handgriffen, Tastaturen, PC-Mäusen etc., aber auch insbesondere durch Händereinigung begegnet.

Freie (natürliche) Lüftung

  • Räume sind vor und nach Benutzung mindestens 15 Minuten zu lüften.
  • Räume ohne automatische Lüftung sind regelmäßig stosszulüften, beispielsweise Büros nach maximal 45 Minuten sowie Besprechungsräume / Hörsäle / Seminarräume / Labore ebenso nach maximal 45 Minuten. Angedacht sind CO2-Messungen.
  • Unter Stoßlüftung wird der kurzzeitige (ca. 3 bei kalter bis 10 Minuten bei warmer Witterung), intensive Luftaustausch zur Beseitigung von Lasten aus Arbeitsräumen verstanden.

Technische (maschinelle) Lüftung

Nach aktuellem Kenntnisstand fördern technische Lüftungen die Verbreitung des Virus bei richtigem Gebrauch nicht, sondern transportieren kontaminierte Partikel ab. Sie können deshalb wie folgt eingesetzt werden:

  • Lüftungsanlagen sind mindestens zwei Stunden vor und nach Benutzung des Raumes auf Nennleistung zu fahren.
  • In Zeiten, in denen das Gebäude nicht genutzt wird bzw. leer steht, ist die Lüftung mit abgesenkter Leistung weiterlaufen zu lassen. Die Anlagen sollten nicht ausgeschaltet werden, um Ablagerungen zu vermeiden.
  • Bei CO2-gesteuerten Anlagen ist ein Zielwert von 400 ppm einzustellen. Durch die Absenkung des CO2-Sollwerts wird sichergestellt, dass die Lüftungsanlage dauerhaft mit Nennleistung betrieben wird.
  • Umluftbetrieb zentraler Lüftungsanlagen ist zu vermeiden.
  • Lüftungsanlagen, die nur Raumluft umwälzen und konditionieren (Heizen, Kühlen, Befeuchten), sind abzuschalten.
  • Rotationswärmetauscher sind auf Leckagen zwischen Ab- und Zuluft zu prüfen.
  • Lüftungen in Toilettenräumen sind dauerhaft in Betrieb zu halten.

Reinigungs- und Desinfektionskonzept der OTH Amberg-Weiden für zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor der Corona-Pandemie (SARS-CoV-2)

Vorbemerkung

Eine vorsorgliche Flächendesinfektion, auch von häufig verwendeten Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie nicht als notwendig erachtet. Die angemessene Reinigung stellt das Verfahren der Wahl dar. Nur bei potentieller Kontamination durch einen SARS-CoV-2-positiven Beschäftigten ist auf der Basis der Gefährdungsbeurteilung zu entscheiden, ob Desinfektionsmaßnahmen zu Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 beitragen können. Dies kann ggf. für einen kontaminierten Arbeitsbereich sinnvoll sein. Großflächige Desinfektionen im öffentlichen Bereich sind jedoch nicht notwendig. (lt. BAuA, 14.04.2020) Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn eine (mögliche) Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt (lt. BAuA, 14.04.2020).

Grundlegende Hygienemaßnahmen

Händewaschen mit Seife:

Wann?

  • Nach Betreten des Gebäudes bzw. beim Ankommen am Arbeitsplatz
  • Nach dem Besuch der Toilette
  • Nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • Nach dem Kontakt mit Abfällen
  • Vor den Mahlzeiten bzw. vor und nach der Zubereitung von Speisen (z.B. in der Pause)
  • Vor dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika (z. B. Cremes, Lippenpflege)
  • Vor und nach dem Körperkontakt mit Kolleginnen und Kollegen, falls dieser nicht vermeidbar ist

Wie?

  • Halten Sie die Hände unter fließendes Wasser. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion von Krankheitserregern
  • Seifen Sie dann die Hände gründlich für circa 20 bis 30 Sekunden ein (Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume, Daumen, Fingernägel)
  • Spülen Sie die Hände unter fließendem Wasser ab. Verwenden Sie zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen
  • Trocknen Sie die Hände sorgfältig ab, dabei die Fingerzwischenräume nicht vergessen

Reinigung am Arbeitsplatz

Die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze sind im Anschluss an eine persönliche Nutzung mit handelsüblichen Haushaltsreinigern zu reinigen. Dazu gehören insbesondere Oberflächen, die in Kontakt mit den Beschäftigten und möglichen Trägerstoffen, z. B. durch Tröpfchenabgabe beim Sprechen in Berührung gekommen sind. Es ist zu prüfen, ob durch organisatorische Maßnahmen die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln reduziert werden kann, z. B durch die personenbezogene Nutzung von IT-Eingabegeräten (Maus und Tastatur) (lt. BAuA, 14.04.2020). Die Durchführung der Reinigung erfolgt durch den Nutzer oder – falls vorhanden – das Reinigungspersonal. Es handelt sich insbesondere um:

  • Tischplatten
  • Armlehnen von Stühlen
  • Schrank- und Türgriffe
  • IT-Geräte wie Maus und Tastatur, Telefonhörer
  • Lenkräder
  • Schalthebel
  • Häufig genutzte Werkzeuge und Geräte

Von einer gemeinschaftlichen Nutzung von Headsets, Schreibgeräten ist generell abzusehen. Ansonsten ist die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln soweit irgend möglich zu reduzieren.

Sollte eine Desinfektion z.B. nach gesicherter Kontamination erforderlich sein, so erfolgt diese durch Wischdesinfektion. Sprühdesinfektion ist wegen möglicher Nebenwirkungen zu vermeiden.

Reinigungs- und Desinfektionsmittel werden vom Referat Hausverwaltung beschafft. Nur diese sind zu verwenden.

Einmalhandschuhe und Desinfektionstücher werden in einem separaten Papierkorb mit Folie gesammelt und täglich durch das Reinigungspersonal verschlossen entsorgt.

Reinigung im öffentlichen Bereich

Sanitäreinrichtungen, Sozialräume, Fahrstühle, Handläufe, Türgriffe, Lichtschalter, etc. sind durch das Reinigungspersonal täglich zu reinigen.

Organisatorische Maßnahmen zum laufenden Betrieb unter Einhaltung des Reinigungs- und Hygienekonzepts an der OTH Amberg-Weiden

1. Abstands-, Hygiene- und Reinigungsregularien

1.1 Betreten des Hochschulgeländes

Im gesamten Bereich der OTH Amberg-Weiden (inkl. der Außenanlagen) sind die Abstandsregelungen einzuhalten.

Der Mindestabstand zwischen zwei Personen beträgt 1,5 m. Soweit dieser Sicherheitsabstand im Einzelfall nicht zuverlässig eingehalten werden kann, ist zwingend eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen (Maskenpflicht).

In den Verkehrs- und Begegnungsbereichen der Gebäude (z.B. Flure, Gänge, Toiletten) sowie beim Betreten und Verlassen von Räumen und Gebäuden besteht grundsätzlich Maskenpflicht, im Außenbereich falls der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann. Gruppenbildungen sind zu vermeiden.

Organisatorische Maßnahmen
  • Die markanten Zugangsbereiche der OTH Amberg-Weiden sind mit dem Plakat „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ ausgeschildert.
  • Allen Hochschulangehörigen wird für den Aufenthalt auf dem Gelände der Hochschule die Nutzung der Corona-Warn-App empfohlen.
  • Die Kontaktnachverfolgung der Studierenden im Rahmen der Präsenz-Lehre erfolgt durch die Bereitstellung eines QR-Codes über die Homepage der Hochschule, den die Studierenden in der jeweiligen Vorlesung scannen und sich mit ihrer Kennung registrieren. Diese Einbuchung erfolgt in jeder Vorlesung, ohne Ausbuchung. Die Daten werden für einen Zeitraum von 14 Tagen gesichert. Dieses System dient jedoch nicht einer Anwesenheitskontrolle von Studierenden hinsichtlich des Vorlesungsbesuchs.
  • Die Lehrenden haben in den Hörsälen und weiteren Räumen (z.B. Labore) die Verantwortung für die Einhaltung der Hygienevorschriften.
  • Der Aufenthalt in engen Räumlichkeiten wie Aufzügen ist zu vermeiden oder eine Einzelnutzung durchzuführen.
  • Alle Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasenschutz tragen können, müssen in Situationen, in denen sonst der Mund-Nasenschutz verpflichtend ist, ein Gesichts-Visier aus Kunststoff tragen. Visiere können im Innovationslabor „machbar“ über 3D-Druck her- und bereitgestellt werden.
Zeitschiene
  • Umsetzung bis spätestens 01.10.2020
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung
Durchführung
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister
Überwachung und Kontrolle
  • Alle Angehörigen der OTH Amberg-Weiden

1.2 Betreten der Hochschulgebäude

Nach Betreten der OTH Amberg-Weiden ist unverzüglich die nächstmögliche Gelegenheit zum Händewaschen aufzusuchen oder die Möglichkeit zur Handdesinfektion zu nutzen. Jede Person ist verpflichtet, ihre Hände entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (vgl. Anlage 2) zu waschen.

Organisatorische Maßnahmen
  • An den markanten Zugangsbereichen der Gebäude der OTH Amberg-Weiden wird mit dem Plakat auf die „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ hingewiesen.
  • Die Infomonitore der OTH Amberg-Weiden werden als Hinweisplattform genutzt.
  • Es sind Desinfektionsmittelspender in den Eingangsbereichen aufgestellt.
  • Der Zutritt zu den Gebäuden und damit auch zu den Lehrräumen in den Gebäuden ist für Studierende bis maximal 19.30 Uhr möglich.
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung
Durchführung
  • Zentral: Aufstellen von Desinfektionsspendern Referat 1.5 -> Infomonitore
  • Zentral: Überarbeitung Plakat („Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“)
  • Aushang über Referat 1.5 und externe Dienstleister
Überwachung und Kontrolle
  • Alle Angehörigen der OTH Amberg-Weiden

1.3 Nutzung von Büroräumen

Büros sollen möglichst nur mit einem/r Mitarbeiter/in besetzt werden. Wenn die Anwesenheit von mehreren Personen in einem Büro unumgänglich ist, muss der Sicherheitsabstand von 1,5 m durchgängig eingehalten werden. Soweit der Sicherheitsabstand im Einzelfall nicht eingehalten werden kann, ist zwingend eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen.

Organisatorische Maßnahmen
  • Bereitstellung von Mund-Nasen-Schutzmasken für Angehörige der OTH Amberg-Weiden
  • Jeder Raum ist entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (siehe Anlage 2) zu lüften.
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung (Mund-Nasen-Schutzmasken)
  • Zentrale Verwaltung für Verwaltungsbüros
  • Fakultäten
  • Eigenständige Referate und Einrichtungen
Durchführung
  • Zentrale Verwaltung für Verwaltungsbüros
  • Fakultäten
  • Eigenständige Referate und Einrichtungen
Überwachung und Kontrolle
  • Alle Angehörigen der OTH Amberg-Weiden

1.4 Nutzung von Hörsälen, Seminarräumen, der Sporthalle sowie von angemieteten Räumen

Die Nutzung der Lehr- und Prüfungsräume ist für zur Erreichung des Qualifizierungsziels erforderliche Lehrveranstaltungen (Präsenz-Lehre, Mischbetrieb, Praktika, Laborarbeiten, Prüfungen) bzw. für zur Erfüllung von Dienstgeschäften der Mitarbeitenden der OTH Amberg-Weiden (z.B. Besprechungen, Vorstellungsgespräche) erforderlichen Veranstaltungen gestattet.

Es gelten die Ausführungen zur Nutzung von Büroräumen bzw. zur Nutzung von Laboren entsprechend.

Lehr- und Prüfungsräume der OTH Amberg-Weiden oder auch angemietete Räume sind bzw. werden für die Wahrung des Abstandsgebotes ausgelegt. Sitzplätze sind zu nummerieren. Die Sitzordnung oder Anordnung der Teilnehmenden ist in allen Fällen so festzulegen, dass ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen zwei Personen gewahrt bleibt. Nicht zu benutzende Sitzplätze sind in den aufsteigenden Hörsälen zu kennzeichnen. Studierende sollten in den Räumen möglichst immer dieselben Sitzplätze für sich nutzen.

Der durch das Referat 1.5 vorgegebene Sitzplan ist in den Lehr- und Prüfungsräumen einzuhalten. Sollte dieser in einer Veranstaltung unter Einhaltung der Hygienevorschriften dennoch geändert werden, dann trägt der jeweilige Dozierende die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und für die Wiederherstellung des vorgegebenen Zustandes der Sitzordnung.

Bei Unterschreiten des Mindestabstands während der Durchführung von Präsenz-Lehre oder Prüfungen/Klausuren ist eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen. Die Lehrenden tragen in den Lehr- und Prüfungsräumen die Verantwortung für die Einhaltung der Hygieneregeln.

Das Betreten und Verlassen der Lehr- und Prüfungsräume muss geordnet und unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln erfolgen. Die Tischoberflächen der Lehrräume sind von den Nutzenden im Falle des Wechsels der Studiengruppe mit bereitgestellten Desinfektionstüchern vor Verlassen des Raumes zu reinigen. Die Mittagspause soll ebenso zur Reinigung genutzt werden (Zeitfenster 30 Minuten in Abstimmung mit den Stundenplänen), möglichst durch den externen Dienstleister. Dieser reinigt in jedem Fall am Vormittag vor Beginn der Lehre. Personen, die mit Flächendesinfektionsmitteln arbeiten, müssen Mund-Nasen-Schutzmasken sowie Schutzhandschuhe tragen.

Organisatorische Maßnahmen
  • Lehr- und Prüfungsbestuhlung sowie Kennzeichnung gemäß den Vorgaben
  • Jeder Raum ist entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (siehe Anlage 2) zu lüften
  • Tägliche Reinigung
  • Situationsbezogene Desinfektion
  • Bereitstellung von Reinigungsmitteln, von Hand- und Flächendesinfektionsmitteln, Desinfektionstüchern sowie Schutzhandschuhen
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Fakultäten, Duales Studium, Sprachenzentrum …
  • Dozierende und Prüfende/Aufsichten
Durchführung
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister: Bestuhlung auf Präsenzlehre bis 30.09.2020
  • Externe Dienstleister: Tägliche Reinigung und Desinfektion der Lehr- und Prüfungsräume zwischen 05.00 Uhr und 07.30 Uhr
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister: Bereitstellung von Schutzhandschuhen und Reinigungs- bzw. Flächendesinfektionsmitteln
  • Fakultäten: Meldung und Buchung der Prüfungstermine bis 15.01.2021 für Bestuhlung gemäß Vorgaben
Überwachung und Kontrolle
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Dozierende und Prüfende/Aufsichten

1.5 Nutzung von Laboren und PC-Pools für Abschlussarbeiten und Praktika

Für die Durchführung von zur Erreichung des Qualifizierungsziels erforderlichen Lehrveranstaltungen gilt zusätzlich zu den bereits genannten Maßnahmen:

Die Nutzung von Laboren erfolgt über einen Eintrag in das System „Raum für Raum“ mit automatischer Information des Referates 1.5. In allen Laboren der OTH Amberg-Weiden ist der Mindestabstand von 1,5 m bzw. eine Mindestfläche von 9 m²/Person einzuplanen und einzuhalten (vgl. hierzu auch den Nutzungsplan Labore). Studierende sollten in den Laboren möglichst immer dieselben Sitzplätze für sich nutzen.

Der durch das Referat 1.5 vorgegebene Sitzplan ist in den Laboren und PC-Pools einzuhalten. Sollte dieser in einer Veranstaltung unter Einhaltung der Hygienevorschriften dennoch geändert werden, dann trägt der jeweilige Dozierende die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und für die Wiederherstellung des vorgegebenen Zustandes der Sitzordnung. Die Lehrenden tragen in den Laboren die Verantwortung für die Einhaltung der Hygieneregeln.

Das Betreten und Verlassen der Labore muss geordnet und unter Einhaltung der Allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln erfolgen. Nach einer Nutzung ist der Raum zu reinigen, bzw. zu desinfizieren und zu lüften. Hierzu muss ein entsprechendes Zeitfenster zwischen den Praktika eingeplant sein. Die Tischoberflächen sind von den Nutzenden im Falle des Wechsels der Studiengruppe mit bereitgestellten Desinfektionstüchern vor Verlassen des Raumes zu reinigen. Die Sicherstellung der Reinigung der verwendeten Gerätschaften obliegt der jeweiligen Lehrperson, die das Praktikum geleitet hat. Personen, welche mit Flächendesinfektionsmitteln arbeiten, müssen Mund-Nasen-Schutzmasken sowie Schutzhandschuhe tragen. Nach dem Praktikum sind die Tische sowie alle benutzten Gerätschaften zu reinigen. Die Reinigung der Böden und Tische in den Laboren ist mit dem Referat 1.5 abzustimmen.

Die Nutzung der PC-Pools / Rechnerräume ist grundsätzlich für unabdingbar notwendige Lehrveranstaltungen und für ebenso unabdingbare Abschluss-/Projektarbeiten unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich. Im Falle studentischer Abschluss- oder Projektarbeiten ist ein Genehmigungsprozess wie folgt jeweils einzeln erforderlich: Studierende, die einen PC-Pool-Zugang unbedingt benötigen, wenden sich an die jeweils betreuende Professur, diese beantragt beim zuständigen Dekan den individuellen Zugang. Die Studierenden müssen von ihrer betreuenden Professur über die Verhaltensregeln und Hygieneauflagen informiert werden. Diese Belehrung wird schriftlich festgehalten und von beiden Seiten (auch für die Kontaktnachverfolgung) unterschrieben. Der Zugang ist auf maximal drei Wochen zu befristen, Ausnahmen sind explizit zu begründen. Die zulässige Höchstzahl von bewilligten Zugängen in Abhängigkeit von den jeweiligen Raumkapazitäten darf nicht überschritten werden, vor allem auch im Falle kumulierter Aufenthalte von Studierenden im PC-Pool. Die betreuende Professur trägt die Verantwortung für die Einhaltung dieser Vorgaben.

Organisatorische Maßnahmen
  • Jeder Raum ist entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (siehe Anlage 2) zu lüften
  • Tägliche Reinigung und ggf. Desinfektion der Böden, Türen und Tische
  • Situationsbezogene Desinfektion zwischen Praktika
  • Bereitstellung von Hand- und Reinigungs- bzw. Flächendesinfektionsmittel, sowie Schutzhandschuhen
Zeitschiene
  • Spätestens ab 01.10.2020
  • Meldung geplanter Labornutzung unter Angabe der Raumnummer an das Referat 1.5 bis spätestens 02.10.2020
Verantwortlichkeit
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Laborleiter und Laborpersonal
Durchführung
  • Externe Dienstleister: Tägliche Reinigung und ggf. Desinfektion der Eingangsbereiche der Labore, sowie normaler Verkehrsflächen und Türen zwischen 05.00 Uhr und 07.30 Uhr
  • Referat 1.5 und externe Dienstleister: Bereitstellung von Schutzhandschuhen und Flächendesinfektionsmitteln
  • Laborleiter und Laborpersonal: Meldung der Termine für Laborbelegung an Referat 1.5
  • Laborleiter und Laborpersonal: Reinigung, ggf. Desinfektion von Griffen und Tischoberflächen, sowie von Gerätschaften und Versuchsaufbauten zwischen und nach den Praktika
Überwachung und Kontrolle
  • Zentrale Verwaltung und externe Dienstleister
  • Laborleiter und Laborpersonal

1.6 Nutzung der Bibliotheken

Beim Zugang und Aufenthalt in den beiden Bibliotheken in Amberg und Weiden ist ein angemessener Mindestabstand (1,5 m) insbesondere auch im Wartebereich sicherzustellen. Im Wartebereich sind Markierungen zur Einhaltung des Sicherheitsabstands angebracht. Bei der Ausgabe von Büchern ist die entsprechende Vorrichtung der Plexiglasscheiben zum Schutz der Mitarbeitenden aufrechtzuerhalten.

Falls im Besucherverkehr der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von allen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Bibliotheken sind mit Desinfektionsspendern an den Eingängen ausgestattet.

1.7 Nutzung der Mensen in Amberg und Weiden

Das Studentenwerk Oberfranken (SWO, Bayreuth) plant die Wiedereröffnung der Mensen in Amberg und in Weiden zum 05.10.2020 mit einem Regelbetrieb. Das SWO hat für seine beiden Mensen in Amberg und Weiden als Träger/Betreiber ein eigenes Hygienekonzept, und ist für dessen Einhaltung bzw. Prüfung der Umsetzung in eigener Zuständigkeit verantwortlich, auch unter Beachtung der bayernweiten Richtlinien für Gastronomiebetriebe, der Abstandsregeln, Maskenpflicht und Kontaktnachverfolgung.

Es dürfen nur jene Personen die Mensen nutzen, die dort etwas verzehren und dadurch über ihre Karte registriert sind. Sonstige Aufenthalte in den Mensen (z.B. als Lernraum einzelner Studierenden oder Gruppen von Studierenden) sind nicht gestattet.

Nicht-hochschulangehörigen Personen und damit auch externen Gästen ist gemäß Studentenwerk Oberfranken (SWO) und den zuständigen beiden Gesundheitsämtern der Zutritt zur Mensa in Amberg nicht gestattet, zur Mensa in Weiden jedoch gestattet. Die beiden Mensen dürfen damit von unterschiedlichen Gruppen betreten bzw. genutzt werden.

Priorität in der Nutzung der beiden Mensen in Amberg und Weiden sollen die Hochschulangehörigen (Mitarbeitende und Studierende) vor externen Gästen haben.

Organisatorische Maßnahmen seitens OTH Amberg-Weiden
  • Information der Hochschulangehörigen (Studierende und Mitarbeitende)
  • Aushänge an den Mensen in Amberg und Weiden in Abstimmung mit dem Studentenwerk Oberfranken (SWO)
Verantwortlichkeit
  • Studentenwerk Oberfranken (SWO)
Durchführung
  • Referat 1.5 mit Studentenwerk Oberfranken (SWO)
Überwachung und Kontrolle
  • Studentenwerk Oberfranken (SWO)

Begründung

Die aktuelle pandemische Lage, die das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst hat, hält weltweit an.

Angesichts der täglich aktualisierten Infektionslage in Bayern sind die oben genannten Maßnahmen geboten, um das sehr fluide Infektionsgeschehen einzudämmen und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu erhalten

Die festgelegten Maßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Mitglieder der OTH Amberg-Weiden zu schützen, die Gesundheit der Studierenden und Beschäftigten zu bewahren und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Diese Allgemeinverfügung gilt vorbehaltlich strengerer höherrangiger Vorschriften.

Auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel der Arbeitsschutzausschüsse des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird hingewiesen.

Inkrafttreten

Diese Allgemeinverfügung der OTH Amberg-Weiden zum Hygiene- und Reinigungskonzept tritt am 01.10.2020 mit Beginn des WS 2020/2021 in Kraft.

Die Regelungen der Allgemeinverfügung können jederzeit ganz oder teilweise widerrufen bzw. mit Nebenbestimmungen versehen werden.

Anlage 1 Risikogruppen nach RKI

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheits-verlauf erhöht. Laut RKI zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen im regelmäßig aktualisierten „SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ unter anderem folgende Personengruppen, bei denen nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung besteht (mit stetig steigendem Risiko ab dem 50. Lebensjahr):

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen

  • des Herz-Kreislauf-Systems
  • der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD))
  • Patienten mit chronischen Nieren- und Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Grundsätzliches Vorgehen für Beschäftigte

Den betreffenden Beschäftigten wird empfohlen, dass sie sich zur Abstimmung ihrer Tätigkeiten und eventuell erforderlichen Schutzmaßnahmen mit ihrer/m direkten Vorgesetzten in Verbindung zu setzen.

Hinweise

Laut Handreichung des Ausschusses für Mutterschutz vom 14.04.2020 (auf Betreiben des BMFSFJ) haben Schwangere, die regelmäßig sozialen Kontakten mit anderen Menschen ausgesetzt sind, eine erhöhte Infektionswahrscheinlichkeit. Wenn Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weise gewährleistet werden können und damit eine unverantwortbare Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen.

Gesunde Beschäftigte, die mit einer Person im Haushalt leben, die zu einer Risikogruppe gem. RKI zählt, gehören selbst nicht zur definierten Risikogruppe. Um den o. g. Personengruppen zu ermöglichen, dass ihr individuelles Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus größtmöglich minimiert wird, müssen sich gesunde Beschäftige zur Abstimmung ihrer Tätigkeit im Einzelfall zwingend mit dem direkten Vorgesetzten in Verbindung setzen.

Ergänzende Hinweise zum Umgang mit Studierenden aus Risikogruppen

Studierenden, die einer der o.g. Risikogruppen angehören oder die mit Angehörigen von Risikogruppen in häuslicher Gemeinschaft leben, müssen sich vor der Teilnahme am Praktikum mit dem/der Laborleiter/-in abstimmen.

Anlage 2: Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus

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