Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Infektionsschutzkonzept der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden

vom 14. September 2021

In Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird folgendes Infektionsschutzkonzept der Hochschule bekannt gemacht:

1. Allgemeines

An der OTH Amberg-Weiden werden im Wintersemester 2021/2022 Lehrveranstaltungen grundsätzlich in Präsenzform durchgeführt. Alternative Lehrformate können nach didaktischen beziehungsweise hochschulorganisatorischen Erfordernissen des Lehrbetriebs eingesetzt werden.

2. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

Generell sind die jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen (insbesondere Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – BayIfSMV, COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV) beziehungsweise arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben (insbesondere SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung – Corona-ArbSchV) einzuhalten und umzusetzen.

2.1 3G-Regel

2.1.1 Allgemeines

Überschreitet im Gebietsbereich der für einen Hochschulstandort zuständigen Kreisverwaltungsbehörde die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35, darf der Zugang zur Hochschule (zu Gebäuden und sonstigen geschlossenen Räume) nur durch Personen erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV geimpft, genesen oder getestet sind (3G‑Regel); die 3G-Regel gilt bei Präsenzveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz. In diesem Sinne gilt für den Hochschulbetrieb die 3G-Regel. Eine Ausnahme von der 3G-Regel gilt für

  • Prüfungen und
  • für den Hochschulbetrieb (Bedienstete, Lehrbeauftragte) oder die Durchführung von Veranstaltungen nötige berufliche Tätigkeiten.

Die Hochschule ist zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise außer bei ihren Beschäftigten verpflichtet. Für diese Überprüfung führt die Hochschule unter Berücksichtigung der örtlichen und speziellen Gegebenheiten des Hochschulbetriebs konsequente Stichproben durch, um die Einhaltung der 3G-Regel sicherzustellen. Bei Nicht-Erfüllung der 3G-Regel wird die Hochschule entsprechende Maßnahmen ergreifen.

2.1.2 Testanforderungen

Im Rahmen der 3G-Regel ist von getesteten Personen ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund

  • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  • eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde

zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der SchAusnahmV entspricht.

2.2 Maskenpflicht

In Gebäuden und geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht). Das Tragen von Masken mit höherer Schutzwirkung (FFP 2) wird empfohlen. Die Maskenpflicht gilt insbesondere nicht

  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird; dies gilt beispielsweise auch für Vortragende
  • für das Personal, soweit in Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet wird
  • aus sonstigen zwingenden Gründen; diese können sich insbesondere aus praktischen, didaktischen beziehungsweise hochschulorganisatorischen Erfordernissen des Lehrbetriebs oder des sonstigen Hochschulbetriebs ergeben, insbesondere im Hinblick auf praktische Präsenzveranstaltungen und damit sachlich zusammenhängende Bereiche, Situationen und Tätigkeiten; insbesondere sind weder der Mindestabstand noch die Maskenpflicht einzuhalten, soweit dies zu einer Beeinträchtigung einer künstlerischen Betätigung oder Darbietung führen würde beziehungsweise mit dieser nicht vereinbar ist.

Von der Maskenpflicht sind befreit:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; die Glaubhaftmachung erfolgt vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben darüber enthalten muss, warum die betroffene Person von der Tragepflicht befreit ist.

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen.

2.3 Ausschluss von Teilnahme und Aufenthalt

Grundsätzlich dürfen Personen,

  • die für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 typische Symptome aufweisen (typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust),
  • die einer Quarantänemaßnahme unterliegen oder
  • bei denen eine aktuelle Infektion mit Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen worden ist,

am Hochschulbetrieb vor Ort nicht teilnehmen und die Hochschule (Gebäude und sonstige geschlossene Räume) nicht betreten. Eine Person, die während ihres Aufenthalts an der Hochschule für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 typische Symptome entwickelt, hat umgehend die Hochschulräume und das Hochschulgebäude zu verlassen und die Hochschule zu informieren. Die Hochschule meldet den Sachverhalt umgehend der zuständigen Gesundheitsbehörde, die gegebenenfalls in Absprache mit der Hochschule weitere Maßnahmen (z.B. Quarantänemaßnahmen) trifft, die nach Sachlage von der Hochschule umzusetzen sind.

Für Personen, die einer Risikogruppe angehören, gelten die Bestimmungen gemäß dem Merkblatt für Risikogruppen nach RKI (vgl. Anlage 1).

3. Allgemeine Schutzmaßnahmen

3.1 Allgemeine Verhaltensempfehlungen

Alle am Hochschulbetrieb beteiligten Personen werden insgesamt angehalten,

  • wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten; wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m nicht möglich ist, wird unbeschadet der Regelungen zur Maskenpflicht empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen,
  • den Aufenthalt in engen Räumlichkeiten wie Aufzügen zu vermeiden oder eine Einzelnutzung durchzuführen,
  • auf ausreichende Handhygiene zu achten und
  • die Hust- und Niesetikette einzuhalten.

3.2 Lüftungskonzept

3.2.1 Vorbemerkung

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität. Durch verstärktes Lüften kann die Konzentration von möglicherweise in der Raumluft vorhandenen virenbelasteten Aerosolen reduziert werden, wobei die maschinelle und die Stoßlüftung über Fenster in Frage kommt.

Für die Übertragung von Mensch zu Mensch gelten ein Berührungsverbot, das allgemeine Abstandsgebot sowie eine Maskenpflicht.

Der Übertragung über potentiell infektiösen Gegenstände auf den Menschen wird durch regelmäßige Reinigungen von Tischen, Stühlen, Handgriffen, Tastaturen, PC-Mäusen etc., aber auch insbesondere durch Händereinigung begegnet.

3.2.2 Freie (natürliche) Lüftung

  • Räume sind vor und nach Benutzung mindestens 15 Minuten zu lüften.
  • Räume ohne automatische Lüftung sind regelmäßig stoßzulüften, beispielsweise Büros nach maximal 45 Minuten sowie Besprechungsräume / Hörsäle / Seminarräume / Labore nach maximal 20 Minuten. Angedacht sind CO2-Messungen.
  • Unter Stoßlüftung wird der kurzzeitige (ca. 3 bei kalter bis 10 Minuten bei warmer Witterung) intensive Luftaustausch zur Beseitigung von Lasten aus Arbeitsräumen verstanden.
  • Die Regelungen zur Raumlüftung im Präsenz-Prüfungsbetrieb bzw. in den Prüfungsräumen sind in diesem Konzept festgelegt.

3.2.3 Technische (maschinelle) Lüftung

Nach aktuellem Kenntnisstand fördern technische Lüftungen die Verbreitung des Virus bei richtigem Gebrauch nicht, sondern transportieren kontaminierte Partikel ab. Sie können deshalb wie folgt eingesetzt werden:

  • Lüftungsanlagen sind mindestens zwei Stunden vor und nach Benutzung des Raumes auf Nennleistung zu fahren.
  • In Zeiten, in denen das Gebäude nicht genutzt wird bzw. leer steht, ist die Lüftung mit abgesenkter Leistung weiterlaufen zu lassen. Die Anlagen sollten nicht ausgeschaltet werden, um Ablagerungen zu vermeiden.
  • Bei CO2-gesteuerten Anlagen ist ein Zielwert von 400 ppm einzustellen. Durch die Absenkung des CO2-Sollwerts wird sichergestellt, dass die Lüftungsanlage dauerhaft mit Nennleistung betrieben wird.
  • Umluftbetrieb zentraler Lüftungsanlagen ist zu vermeiden.
  • Lüftungsanlagen, die nur Raumluft umwälzen und konditionieren (Heizen, Kühlen, Befeuchten), sind abzuschalten.
  • Rotationswärmetauscher sind auf Leckagen zwischen Ab- und Zuluft zu prüfen.
  • Lüftungen in Toilettenräumen sind dauerhaft in Betrieb zu halten.

3.3 Reinigungs- und Desinfektionskonzept

3.3.1 Vorbemerkung

Eine vorsorgliche Flächendesinfektion, auch von häufig verwendeten Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie nicht als notwendig erachtet. Die angemessene Reinigung stellt das Verfahren der Wahl dar. Nur bei potentieller Kontamination durch einen SARS-CoV-2-positiven Beschäftigten ist auf der Basis der Gefährdungsbeurteilung zu entscheiden, ob Desinfektionsmaßnahmen zu Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 beitragen können. Dies kann ggf. für einen kontaminierten Arbeitsbereich sinnvoll sein. Großflächige Desinfektionen im öffentlichen Bereich sind jedoch nicht notwendig. (lt. BAuA, 14.04.2020) Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn eine (mögliche) Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt (lt. BAuA, 14.04.2020).

3.3.2 Grundlegende Hygienemaßnahmen

Händewaschen mit Seife:

Wann?

  • Nach Betreten des Gebäudes bzw. beim Ankommen am Arbeitsplatz
  • Nach dem Besuch der Toilette
  • Nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • Nach dem Kontakt mit Abfällen
  • Vor den Mahlzeiten bzw. vor und nach der Zubereitung von Speisen (z.B. in der Pause)
  • Vor dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika (z. B. Cremes, Lippenpflege)
  • Vor und nach dem Körperkontakt mit Kolleginnen und Kollegen, falls dieser nicht vermeidbar ist

Wie?

  • Halten Sie die Hände unter fließendes Wasser. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion von Krankheitserregern
  • Seifen Sie dann die Hände gründlich für circa 20 bis 30 Sekunden ein (Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume, Daumen, Fingernägel)
  • Spülen Sie die Hände unter fließendem Wasser ab. Verwenden Sie zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen
  • Trocknen Sie die Hände sorgfältig ab, dabei die Fingerzwischenräume nicht vergessen

3.3.3 Reinigung am Arbeitsplatz

Die Oberflächen gemeinschaftlich genutzter Arbeitsplätze sind im Anschluss an eine persönliche Nutzung mit handelsüblichen Haushaltsreinigern zu reinigen. Dazu gehören insbesondere Oberflächen, die in Kontakt mit den Beschäftigten und möglichen Trägerstoffen, z. B. durch Tröpfchenabgabe beim Sprechen in Berührung gekommen sind. Es ist zu prüfen, ob durch organisatorische Maßnahmen die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln reduziert werden kann, z. B durch die personenbezogene Nutzung von IT-Eingabegeräten (Maus und Tastatur) (lt. BAuA, 14.04.2020). Die Durchführung der Reinigung erfolgt durch den Nutzer oder – falls vorhanden – das Reinigungspersonal. Es handelt sich insbesondere um:

  • Tischplatten
  • Armlehnen von Stühlen
  • Schrank- und Türgriffe
  • IT-Geräte wie Maus und Tastatur, Telefonhörer
  • Lenkräder
  • Schalthebel
  • Häufig genutzte Werkzeuge und Geräte

Von einer gemeinschaftlichen Nutzung von Headsets, Schreibgeräten ist generell abzusehen. Ansonsten ist die gemeinschaftliche Nutzung von Arbeitsmitteln soweit irgend möglich zu reduzieren.

Sollte eine Desinfektion z.B. nach gesicherter Kontamination erforderlich sein, so erfolgt diese durch Wischdesinfektion. Sprühdesinfektion ist wegen möglicher Nebenwirkungen zu vermeiden.

Reinigungs- und Desinfektionsmittel werden vom Referat Hausverwaltung beschafft. Nur diese sind zu verwenden.

Einmalhandschuhe und Desinfektionstücher werden in einem separaten Papierkorb mit Folie gesammelt und täglich durch das Reinigungspersonal verschlossen entsorgt.

3.3.4 Reinigung im öffentlichen Bereich

Sanitäreinrichtungen, Sozialräume, Fahrstühle, Handläufe, Türgriffe, Lichtschalter, etc. sind durch das Reinigungspersonal täglich zu reinigen.

3.4 Kontaktdatenerhebung

Die Kontaktnachverfolgung der Studierenden im Rahmen der Präsenz-Lehre erfolgt durch die Bereitstellung eines QR-Codes über die Homepage der Hochschule, den die Studierenden in der jeweiligen Vorlesung scannen und sich mit ihrer Kennung registrieren. Hierbei bestätigen die Studierenden, dass sie bei Teilnahme an der Veranstaltung über einen aktuell gültigen 3G-Nachweis entsprechend des Infektionsschutzkonzepts der Hochschule verfügen, der zum Zutritt berechtigt.

Die Einbuchung erfolgt in jeder Vorlesung, ohne Ausbuchung. Die Daten werden für einen Zeitraum von 4 Wochen gesichert. Eine Übermittlung der Daten erfolgt ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung und gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden. Dieses System dient jedoch nicht einer Anwesenheitskontrolle von Studierenden hinsichtlich des Vorlesungsbesuchs. Für Dozierende gilt keine Kontaktdatenerfassung.

3.5 Allgemeiner Publikumsverkehr

Publikumsverkehr, der für den Präsenzbetrieb nicht erforderlich ist, ist so weit wie möglich zu reduzieren. Publikumsverkehr soll möglichst durch telefonische, postalische oder elektronische Kommunikation ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Einschreibungen, Antragstellungen und die Abgabe von Arbeiten. Für Serviceangebote der Hochschule sind soweit möglich die alternativen Angebote der Hochschule zu nutzen. Ansonsten sind bevorzugt Terminvereinbarungen zu treffen, um Personenansammlungen möglichst zu vermeiden.

3.6 Arbeitsschutz für das Personal

3.6.1 Konzept für SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttests

Zur Minderung des betrieblichen SARS-COV2-Infektionsrisikos bietet die Hochschule den Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal pro Kalenderwoche kostenfrei einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus an, der vom Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte zugelassen ist.

3.6.2 Nutzung von Büroräumen

Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren. Wenn die Anwesenheit von mehreren Personen in einem Büro unumgänglich ist, soll der Sicherheitsabstand von 1,5 m durchgängig eingehalten werden. Soweit der Sicherheitsabstand im Einzelfall nicht eingehalten werden kann, ist zwingend eine medizinische Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen. Jeder Raum ist entsprechend der Vorgaben des Aushangs „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ (siehe Anlage 2) zu lüften.

3.6.3 Verwendung von Schutzwänden

Als zusätzliche Schutzmaßnahme werden in geeigneten Fällen transparente Schutzwände, vor allem in Servicebereichen, verwendet.

3.6.4 Bereitstellung von Schutzausrüstung (Masken)

Sofern ein Schutz der Beschäftigten durch technische und organisatorische Schutzmaßnahmen nicht ausreichend ist und das Tragen medizinischer Masken erforderlich ist, werden diese von der Hochschule bereitgestellt. Die Beschäftigten haben die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Masken oder mindestens gleichwertige Masken zu tragen.

3.6.5 Corona-Warn-App

Allen Hochschulangehörigen wird für den Aufenthalt auf dem Gelände der Hochschule die Nutzung der Corona-Warn-App empfohlen.

3.6.6 Teilnahme an Schutzimpfungen

Beschäftigten der Hochschule wird die Teilnahme an Schutzimpfungen während der Arbeitszeit ermöglicht.

3.6.7 Aufklärung zu Risiken von Coronaviruserkrankungen

Beschäftigten der Hochschule werden über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) aufgeklärt und zu Möglichkeiten einer Schutzimpfung informiert.

3.7 Weitergehende Maßnahmen

3.7.1 Allgemeine Maßnahmen und Hinweise

Die markanten Zugangsbereiche der OTH Amberg-Weiden sind mit dem Plakat „Allgemeine Schutzmaßnahmen Corona-Virus“ ausgeschildert.

Die Infomonitore der OTH Amberg-Weiden werden als Hinweisplattform genutzt.

Es sind Desinfektionsmittelspender in den Eingangs- und Wegebereichen aufgestellt.

3.7.2 Öffnungszeiten

Der Zutritt zu den Gebäuden und damit auch zu den Lehrräumen in den Gebäuden ist für Studierende bis maximal 19.30 Uhr möglich.

4. Präsenzveranstaltung

Bei der Durchführung von Präsenzveranstaltungen sollen die Teilnehmenden soweit möglich einen festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz einnehmen, der einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewährleistet. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, gilt Maskenpflicht.

Bei der Durchführung von Präsenzveranstaltungen ist insbesondere auf die Einhaltung der in diesem Infektionsschutzkonzept getroffenen Regelungen zu nachstehenden Punkten verbindlich zu achten:

  • Maskenpflicht
  • Lüftungskonzept
  • Reinigungskonzept.

5. Prüfungsbetrieb

Der Aufenthalt auf dem Hochschul-Campus in Amberg und Weiden vor, während und nach den Präsenz-Prüfungen ist im Sinne der Kontaktbeschränkung und des Distanzgebotes für Studierende auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Die Studierenden betreten das Hochschulgelände und den Prüfungsraum erst kurz vor der jeweiligen Prüfung. Das Betreten des Campus ist für unter Quarantäne stehende Personen sowie für Personen mit Krankheitssymptomen oder mit vorherigem wissentlichen Kontakt zu Corona-Infizierten (Kontaktpersonen I) sowie bei Verdacht auf eine Corona-Infektion verboten. Die 3G-Regel gilt nicht für Prüfungen.

Es ist vor, während und nach den Prüfungen von den Prüfenden und den Studierenden eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies trifft insbesondere auch für den öffentlichen Bereich (z.B. Flure, Gänge, Treppenhäuser, WCs) zu. Daher sind der Zutritt zu den Gebäuden und der Aufenthalt in den Gebäuden ohne Mund-Nasenbedeckung verboten. Die Maskenpflicht besteht nicht am festen Sitzplatz, soweit zuverlässig (d.h. kontinuierlich und während der gesamten Prüfung) ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird.

5.1 Verhalten im Gebäude, Zutritt zum Prüfungsraum

Die gereinigten Prüfungsräume sind grundsätzlich verschlossen und werden 30 Minuten vor der Prüfung geöffnet. Der Zutritt zum zugewiesenen Prüfungsraum ist seitens der Hochschule sicherzustellen. Die Prüfungsräume werden unmittelbar vor der Prüfung ausreichend gelüftet.

Bei Prüfungen, die in mehreren Prüfungsräumen stattfinden, teilen die Prüfenden ein, welche PrüfungsteilnehmerInnen in welchem Raum sitzen, und informieren rechtzeitig vor der Prüfung hierzu die Studierenden, um „Suchwege“ auf dem Campus bzw. in Gebäuden zwischen den Prüfungsräumen zu verhindern.

Die PrüfungsteilnehmerInnen treffen 15 Minuten vor der Prüfung am Prüfungsraum ein. Die Prüferinnen/Prüfer koordinieren den Einlass der Studierenden in den jeweiligen Prüfungsraum. Die PrüfungsteilnehmerInnen betreten nacheinander (unter Einhaltung der Abstandsregel) den Prüfungsraum und tragen sich am Eingang mit einem eigenen Stift/Kugelschreiber in die Teilnehmerliste ein. Der Studierendenausweis ist mitzuführen und am Prüfungsplatz abzulegen. Die Erfassung der anwesenden Studierenden erfolgt damit mittels der Teilnahmelisten, eine zusätzliche Erfassung z.B. über das Scannen der raumspezifischen QR-Codes ist nicht notwendig. Die anwesenden Prüfenden bzw. Aufsichten sind in das jeweilige Prüfungsprotokoll einzutragen.

Die Teilnahmeliste zur Prüfung wird auf einen Tisch am Eingang zum Prüfungsraum gelegt. Hier befindet sich auch ein Desinfektionsmittel.

Die Sitzplätze werden durch den Prüfer/die Prüferin zugewiesen. Die Sitzplatznummer ist auf dem Deckblatt der Prüfung durch die Studierenden einzutragen. Die in den Prüfungsräumen vorhandenen und gekennzeichneten Plätze sind den für die Prüfung angemeldeten Studierenden vorbehalten. Der Mindestabstand von 1,5 Metern soll zwischen den einzelnen Personen in den Prüfungsräumen sichergestellt werden. Die Prüfungsräume sind entsprechend vorbereitet, es ist untersagt, Änderungen in der Anordnung der Tische oder Stühle vorzunehmen.

5.2 Durchführung der Prüfung

Die Prüfungsaufsicht ist von dem Erstprüfer/der Erstprüferin (gem. Prüfungsplan) durchzuführen, diese werden ggf. durch Zusatzaufsichten unterstützt. Hierdurch wird sichergestellt, dass evtl. auftretende Probleme im Prüfungsablauf schnell gelöst werden können.

Der eigenmächtige Tausch des im Prüfungsplans festgelegten Raumes durch einen anderen Raum ist untersagt. Die Räume wurden an die Notwendigkeiten für die Präsenzprüfungen angepasst und werden stets entsprechend diesem Infektionsschutzkonzept der OTH Amberg-Weiden vorbereitet.

Die Prüfungsunterlagen (Aufgabentext, Zusatzpapier) müssen spätestens 15 Minuten vor der Prüfung auf den benötigten Prüfungsplätzen liegen (Deckblatt nach oben, Aufgabentext nicht sichtbar).

Sofern während der Prüfung Masken zu tragen sind, dürfen diese während der Prüfung kurzzeitig zum Trinken oder Essen abgesetzt werden.

Durch den Prüfer/die Prüferin ist eine Belüftung des Prüfungsraumes wie folgt sicherzustellen:

  • Im Falle einer 60-Minuten-Prüfung einmalige Lüftung nach 30 Minuten à 5 Minuten
  • Im Falle einer 90-Minuten-Prüfung zweimalige Lüftung nach jeweils 30 Minuten à 5 Minuten

Gemäß den Zeitumfängen der Lüftungen wird die Prüfungszeit im Sinne eines Nachteilsausgleiches verlängert.

Während den Lüftungen wird die Prüfung nicht unterbrochen, es kann weiter an den Prüfungsaufgaben gearbeitet werden.

5.3 Nach der Prüfung

Nach dem Ende der Bearbeitungszeit werden die PrüfungsteilnehmerInnen durch den Prüfenden aufgefordert, nacheinander den Prüfungsraum unter Einhaltung der Abstandsregeln zu verlassen, beginnend mit den Plätzen, die dem Ausgang am nächsten sind. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen.

Die Studierenden legen ihre Prüfungsunterlagen auf einen im Bereich des Ausgangs bereitstehenden Tisch.

Im Gebäude und auf dem Campus einschließlich der Parkplätze sind Gruppenbildungen nach Ende der Prüfung zu vermeiden. Der Campus ist im Anschluss an eine absolvierte Prüfung von den Studierenden umgehend bzw. ohne weitere Verzögerungen zu verlassen.

6. Sonstiger Hochschulbetrieb

6.1 Nutzung der Bibliotheken

Beim Zugang und Aufenthalt in den beiden Bibliotheken in Amberg und Weiden ist ein angemessener Mindestabstand (1,5 m) insbesondere auch im Wartebereich sicherzustellen. Im Wartebereich sind Markierungen zur Einhaltung des Sicherheitsabstands angebracht. Bei der Ausgabe von Büchern ist die entsprechende Vorrichtung der Plexiglasscheiben zum Schutz der Mitarbeitenden aufrechtzuerhalten.

Beim Besuch der Bibliotheken muss von allen Personen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Abstandsregeln sind einzuhalten. Zusätzlich registrieren sich BesucherInnen vor dem Betreten der Bibliotheken mittels der Corona-Registrierung.

Die Hochschulbibliotheken in Amberg und Weiden sind zu den auf der Bibliothekshomepage angegebenen Zeiten für den Besucherverkehr geöffnet. Der Regalbereich kann von bis zu fünf BenutzerInnen gleichzeitig genutzt werden, sodass Bücher selbstständig aus den Regalen ausgesucht werden können.

Auch die Lese- und PC-Arbeitsplätze stehen in reduzierter Zahl wieder zur Verfügung und können nach einer Registrierung und der Zuweisung eines nummerierten Platzes genutzt werden. Eine Maskenpflicht besteht während des Aufenthaltes am Arbeitsplatz nicht, sondern nur, wenn dieser verlassen wird.

Eine Benutzerneuaufnahme ist an der Theke oder vorab durch Mitteilung der entsprechenden Daten per Mail möglich.  Schulungen für Studierende und externe BenutzerInnen (hauptsächlich SchülerInnen) werden so weit möglich virtuell durchgeführt.

6.2 Sonstige Nutzung von Hochschuleinrichtungen und -räumen

Es wird im Hinblick auf die sonstige Nutzung des Geländes oder von Räumlichkeiten der Hochschule auf die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben verwiesen:

  • Sonstige Nutzung von Sportstätten auf die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben zum Sport, insbesondere auf das Rahmenkonzept für den Sport,
  • gastronomische Angebote auf die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben zur Gastronomie (z.B. Mensa, Caféteria, Coffee Lounge) verwiesen, die diese in eigener Verantwortlichkeit umsetzen,
  • kulturelle Veranstaltungen und filmische Vorstellungen auf die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere auf das Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen sowie auf das Rahmenkonzept für Kinos,
  • Tagungen, Kongresse und Messen auf die einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere auf das Rahmenkonzept für Tagungen, Kongresse und Messen und
  • die Nutzung von Einrichtungen auf dem Hochschulgelände, die auf Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften ausgelegt sind, auf die entsprechend dafür einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben

Die Vorgaben dieses Infektionsschutzkonzeptes und sonstiger spezieller Rahmenkonzepte gelten, soweit mit den praktischen, didaktischen beziehungsweise hochschulorganisatorischen Erfordernissen des Lehrbetriebs und des sonstigen Hochschulbetriebs vereinbar, entsprechend.

7. Kontrolle und Hausrecht

Die Hochschule kontrolliert die Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes und ergreift bei Verstößen geeignete Maßnahmen. Gegenüber Personen, die diese Vorschriften nicht einhalten, kann unter Beachtung der geltenden Rechtsvorgaben konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden.

Alle Hochschulmitglieder haben dafür Sorge zu tragen, dass die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen und das Infektionsschutzkonzept in den Bereichen eingehalten werden, für die sie jeweils verantwortlich sind. Dies betrifft insbesondere Vorgesetzte, Sitzungsleitungen, Prüferinnen und Prüfer sowie Lehrende. Dies umfasst auch die Verantwortung, innerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereichs in geeigneter Weise über die aktuell geltenden Regeln zum Infektionsschutz zu informieren.

8. Begründung

Die pandemische Lage, die das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst hat, hält weltweit an.

Angesichts der täglich aktualisierten Infektionslage in Bayern sind die oben genannten Maßnahmen geboten, um das sehr fluide Infektionsgeschehen einzudämmen und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu erhalten.

Die festgelegten Maßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Mitglieder der OTH Amberg-Weiden zu schützen, die Gesundheit der Studierenden und Beschäftigten zu bewahren und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Diese Allgemeinverfügung gilt vorbehaltlich strengerer höherrangiger Vorschriften.

Auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel der Arbeitsschutzausschüsse des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird hingewiesen.

9. Inkrafttreten

Diese Allgemeinverfügung der OTH Amberg-Weiden über ihr Infektionsschutzkonzept tritt zum 14.09.2021 in Kraft.

Die Regelungen der Allgemeinverfügung können jederzeit ganz oder teilweise widerrufen bzw. mit Nebenbestimmungen versehen werden.

Anlage 1

Risikogruppen nach RKI

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf erhöht. Laut RKI zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen im regelmäßig aktualisierten „SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ unter anderem folgende Personengruppen, bei denen nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung besteht (mit stetig steigendem Risiko ab dem 50. Lebensjahr):

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen

  • des Herz-Kreislauf-Systems
  • der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD))
  • Patienten mit chronischen Nieren- und Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Grundsätzliches Vorgehen für Beschäftigte

Den betreffenden Beschäftigten wird empfohlen, dass sie sich zur Abstimmung ihrer Tätigkeiten und eventuell erforderlichen Schutzmaßnahmen mit ihrer/m direkten Vorgesetzten in Verbindung zu setzen.

Hinweise

Laut Handreichung des Ausschusses für Mutterschutz vom 14.04.2020 (auf Betreiben des BMFSFJ) haben Schwangere, die regelmäßig sozialen Kontakten mit anderen Menschen ausgesetzt sind, eine erhöhte Infektionswahrscheinlichkeit. Wenn Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weise gewährleistet werden können und damit eine unverantwortbare Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann, wird ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen.

Gesunde Beschäftigte, die mit einer Person im Haushalt leben, die zu einer Risikogruppe gem. RKI zählt, gehören selbst nicht zur definierten Risikogruppe. Um den o. g. Personengruppen zu ermöglichen, dass ihr individuelles Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus größtmöglich minimiert wird, müssen sich gesunde Beschäftigte zur Abstimmung ihrer Tätigkeit im Einzelfall zwingend mit dem direkten Vorgesetzten in Verbindung setzen.

Ergänzende Hinweise zum Umgang mit Studierenden aus Risikogruppen

Studierenden, die einer der o.g. Risikogruppen angehören oder die mit Angehörigen von Risikogruppen in häuslicher Gemeinschaft leben, müssen sich vor der Teilnahme am Praktikum mit dem/der Laborleiter/-in abstimmen.

Anlage 2

Nach oben