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Raum für Frauen und Mütter, die gründen wollen: Ich bin gerne Chefin

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

„Was kannst Du richtig gut?“ Sich seine Stärken bewusstmachen, war eines der großen Themen beim Online-Vortrag von Sarah Bohnes und Patrica Wassner in der Reihe „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“.

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Start des 3. Online-Vortrags von "Ich bin gerne Chefin!"

Beide stellten nicht nur ihre Gründung, die JAEL Online Familienpraxis in Amberg, vor, sondern beschäftigten sich auch mit dem Denken von potenziellen Gründerinnen.

Zuvor hatte Dr. Bastian Vergnon in einer kurzen Einführung den „Oberpfalz Start-up HUB“ vorgestellt. Mit diesem neuen Projekt fördert die OTH Amberg-Weiden seit diesem Jahr Gründungen an der gesamten Hochschule. Ein Ziel dabei ist auch die Steigerung des Frauenanteils bei Gründungen und in Gründungsteams.

Anschließend präsentierten Sarah Bohnes und Patricia Wassner abwechselnd die JAEL Online Familienpraxis. Diese bietet seit Anfang 2020 über das Internet bundesweit Liveworkshops, eBooks und Austausch für Eltern an. Am Standort in Amberg gibt es seit September 2020 zusätzlich Elternkurse und individuelle Beratungen.

Beide hatten sich über das Thema „Mama-Dasein” auf Instagram kennengelernt und seitdem den Plan zur Gründung eines eigenen Unternehmens gefasst. Wichtig dabei waren ihre „gemeinsamen Werte“, die sich auch in der Unternehmensphilosophie der JAEL Online Familienpraxis widerspiegeln.

Von Vorteil waren auch die Erfahrungen, die die Gründerinnen vorher gesammelt hatten. So war die studierte Sozialpädagogin Sarah Bohnes schon Trainerin und Führungskraft. „Es ist auch möglich, alleinerziehend und Führungskraft zu sein,“ zog sie ihr Fazit aus der Zeit vor der Gründung. Patrica Wassner hatte sich nach der Schwangerschaft viel mit dem Mutterdasein beschäftigt und darüber in den sozialen Netzwerken geschrieben. Heute übernimmt sie zum Beispiel das Online-Marketing für die eigene Firma.

Im zweiten Teil des Vortrags beschäftigten sich die beiden mit den „Visionen und Zitronen“, die vor allem Gründerinnen beachten müssen.

So sei es wichtig, sich für Visionen die eigenen Stärken bewusst zu machen. Nur so wäre ein „Denken ohne Limits“, wie es Patricia Wassner formulierte, möglich. Das wiederum sei nötig, um die ambitionierten Ziele für eine Gründung zu formulieren.

Gleichzeitig müssten Frauen vor einer Unternehmensgründung sich auch eigene Prägungen und Erwartungen der Umwelt bewusst machen. Sie müssten die bisherigen Bewertungen, zum Beispiel in Bezug auf Kinder und Partnerschaft, gezielt hinterfragen, um sich auch davon lösen zu können.

In der anschließenden Fragerunde bekamen beide Referentinnen großes Lob für ihre Arbeit und den Vortrag. So antworteten sie auf die Frage, ob sie „trotz Kinder und Corona“ nochmals gründen würden, mit einem klaren „Ja“. Denn „diese Gründung in dieser Zeit zeigt, dass man es immer schaffen kann.“ Nötig sei es aber, sich die Zeit zu geben, „um in Vieles reinzuwachsen.“

Am Ende wünschten sich Sarah Bohnes und Patrica Wassner, dass dem Thema „Frauen und Mütter, die gründen wollen“ mehr Raum gegeben wird und dass sich Gründerinnen in der Region mehr vernetzen sollten. Ein Ziel, das sie durch ihren Vortrag und die anschließende Diskussion für diesen Abend erreicht hatten.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

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Die Unternehmensphilosophie von JAEL spiegelt auch die Werte der Gründerinnen wieder

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Die Gründerinnen von JAEL, Sarah Bones und Patricia Wassner sprachen von "Visionen und Zitronen"

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Sarah Bones und Patricia Wassner stellten unter anderem ihre Gründung, die JAEL Online Familienpraxis vor

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