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Ein innovativer Lernort der Digitalisierung

| Hochschulkommunikation, ILO, Alumni

Siemens Amberg und die OTH Amberg-Weiden arbeiten seit vielen Jahren in Forschung und Lehre zusammen, vor allem in den Bereichen Automatisierungstechnik, Robotik und Digitalisierung in der Industrie. Auch bei zeitgemäßen Studienangeboten setzt sich die enge Kooperation fort. Seit 2019 ist Siemens Amberg Partner als Innovativer LernOrt (ILO) der Hochschule. Mit der Einweihung des Besucherzentrums „THE IMPULSE“ kann diese Zusammenarbeit vor Ort weiter vertieft werden.

Open Space Lab

Die Digitalisierung im Blick: Studierende der OTH AW demonstrieren Präsident Prof. Dr. Clemens Bulitta (r.) im Open Space Lab ihre Arbeitsfortschritte. Hinten links: Ramona Grosser, Mitglied der Betriebsleitung Siemens Amberg.

Seit Oktober 2021 forschen bereits erste Studierende der „Elektro- und Informationstechnik (EI)“ sowie „Mechatronik und digitale Automation (MA)“ im Open Space Lab an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien, nun trafen sich VertreterInnen der Hochschule und des Siemens-Standorts im „THE IMPULSE“, um die weitere Kooperation zu besprechen.

Ziel der OTH Amberg-Weiden sei es, die bestehende Zusammenarbeit zu stärken und ein Netzwerk zu schaffen, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Clemens Bulitta im Rahmen des Treffens: „Die Oberpfalz ist bereits Spitze, was den Bereich industrielle Automation anbelangt. Meine Vision ist es, dieses Profil sichtbarer zu machen und zu stärken, indem wir gemeinsam junge Leute aus dem In- und Ausland mit dem Angebot bester Ausbildung, bester Jobs und bester Lebensbedingungen ansprechen. So sichern wir den Erfolg der Region auch in Zukunft."

Dazu möchte Siemens seinen Beitrag leisten. Denn mit einem hohen Grad an Digitalisierung zählen die beiden Werke zu den Vorzeigefertigungen innerhalb der Siemens AG und in Industriekreisen. „Gerade die Studiengebiete Industrie 4.0-Informatik und Elektrotechnik am OTH-Standort Amberg bieten viele gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten“, bestätigte Siemens-Manager Dr. Michael Anheuser, Mitglied im Hochschulrat. „Gemeinsam wollen wir die Weichen für die nächsten Jahre am Standort Amberg stellen.“ Die Forschungsarbeit mit Studierenden, Siemens-Entwicklern und Startups im „IMPULSE“ ist ein Kernstück des Vorhabens. „Wir brauchen Partner für eine gute Zusammenarbeit“, sagte Markus Siegert, Leiter des Besucherzentrums. „The Impulse ermöglicht Studierenden, Firmen und Partnern einen leichteren Zugang zu den Werken und Laboren. Das Open Space Lab ist ein Ort für Kollaboration und lebenslanges Lernen, es lebt von Menschen und Partnerschaften“, so Siegert. Davon konnten sich die Besucher beim Rundgang durch das Besucherzentrum überzeugen. Dabei statteten sie den Studierenden im Open Space Lab einen Besuch ab. Diese stellten erste konkrete Projekte in den Themengebieten Autonome Transportsysteme, Künstliche Intelligenz und Informationsaustausch über Mensch-Maschine-Schnittstellen und Sensor-Erweiterungen vor.
Für das kommende Jahr 2022 planen die Beteiligten nächste Schritte in der ILO-Partnerschaft zwischen Hochschule und Siemens. Dabei stehen neue agile Formate wie Hackathons zu zukunftsweisenden Themen wie 5G oder Cybersecurity, eine gemeinsame Summer School sowie weitere Aktionen an den Standorten auf dem  Programm. „Ein starker Anfang mit hohem Potenzial für eine weitere befruchtende Zusammenarbeit“, fasste Personalleiterin Ramona Grosser zusammen.

Gruppenfoto

Ein innovativer Lernort für die Studierenden: (v.l.): Hanna Gallitzendörfer, Projektleiterin Innovative LernOrte (ILO) an der OTH Amberg-Weiden, Ramona Grosser, Personalleiterin Siemens Amberg sowie Mitglied der Betriebsleitung, Prof. Dr.- Ing. H.-P. Schmidt, Markus Siegert, Leiter „THE IMPULSE“, Prof. Dr.-Ing. Matthias Wenk, Dr.-Ing. Veronika Wiesmet, Prof. Dr. Wolfgang Weber, Prof. Dr.-Ing. Alfred Höß, Kathrin Götz, Leitung „Open Space Lab“, Prof. Dr. med. Clemens Bulitta sowie Franz Mende, Leitung „Gerätewerk Amberg“ sowie Vorsitzender des Fördervereins „Amberger Freunde der OTH Amberg-Weiden e.V.“

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