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„Einfach unterstützen, ohne kompliziert zu sein“ – Ich bin gerne Chefin im März

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity, Alumni | O/HUB

„Das Problem, dass ich hatte, hatte auch schon eine andere vor mir.“ Für Laura Berg ist der Nutzen von Netzwerken für Gründerinnen und Chefinnen klar. Um dieses Thema ging es bei den ersten Online-Vorträgen von „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“ im Sommersemester.

Die Veranstaltungsreihe „Ich bin gerne Chefin! Gründerinnen und Entscheiderinnen in der (Nord-)Oberpfalz“ startete ins Sommersemester

In seiner Begrüßung betonte Dr. Bastian Vergnon, als Projektleiter des Oberpfalz Start-up HUB Organisator der Veranstaltung, die Wichtigkeit von Netzwerken. Sie liefern nicht nur Role Models für neue Gründerinnen und Chefinnen, sondern leisten auch wertvolle Unterstützung in deren täglicher Arbeit.

Dies betonte auch Laura Berg in ihrem Impulsvortrag. Die Gründerin des Online-Shops KeksZauber hatte 2017 bei sich vor Ort viele „Einzelkämpferinnen neu am Markt“ bemerkt. Alle „hatten Fragen, zum Beispiel zu Regelungen und Tools“. Aus einem regelmäßigen gemeinsamen Frühstück mit Austausch entstand daraufhin ein Netzwerk und der heutige Verein Womempower.

„Immer mehr coole Unternehmerinnen sind dazu gekommen,“ was auch den internen Austausch und die Sichtbarkeit nach außen gesteigert habe. Vor allem der erste Punkt ist von enormer Bedeutung für die Gründerinnen und Chefinnen. Sie bekommen Antworten, da andere schon vor den gleichen Hürden standen und die Lösungen schon wissen. Diese Formel fasste Laura Berg zusammen mit „einfach unterstützen, ohne kompliziert zu sein“

Danach folgte mit Madeleine Sado die Gründerin der Female Empowerment Plattform Digitalvia Women. Schon als „Mädchen in Kamerun“ hatte sie Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen wahrgenommen und wollte etwas dagegen unternehmen. Auch als sie 2002 nach Deutschland auswandert und „nicht einmal bayerische Sprachkenntnisse um mir eine Bratwurstsemmel zu kaufen“ hatte.

Ihr großes Thema ist daher „Female Empowerment“, vor allem seit sie 2020 Digitalvia Women gegründet hat. Dort bietet sie Impulsvorträge, Netzwerktreffen und Workshops für zum Beispiel Design Thinking an. Daneben gibt es Tools wie Erfolgskarten für das Womensionaire Mindset. Womensionäre sind für Sado „Macherinnen mit Visionen“, die das richtige Mindset dazu haben.

In der anschließenden Fragerunde betonten Laura Berg und Madeleine Sado nochmals die Vorteile von Netzwerken. Neben „Wissenstransfer und Austausch“ und „durch gewisse Themen nicht alleine gehen müssen“ fielen auch von Seiten der Teilnehmerinnen Antworten wie „viele Gleichgesinnte und andere Menschen kennenlernen“ sowie „Ressourcen bündeln“.

Auch Wünsche für die Vernetzung in der Oberpfalz gab es am Ende der Veranstaltung. Neben einer Plattform, die die verschiedenen Initiativen regional vernetzt und Informationen weitergibt, war dies vor allem in den Schulen „mehr Bildung über Selbstständigkeit und Chefinnen“.

Ein Aspekt, den „Ich bin gerne Chefin!“ in der nächsten Veranstaltung am 28. April aufnimmt. Dann sprechen zwei Referentinnen über den Weg zum Gründen.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe "Ich bin gerne Chefin!" und den nächsten Vorträgen bekommen Sie auf der Seite www.oth-aw.de/chefin oder über den Projektleiter Bastian Vergnon unter +49 (961) 382-1915 und b.vergnon@oth-aw.de.

„Female Empowerment“ ist das große Thema von Madeleine Sado, die 2020 Digitalvia Women gegründet hat

Die Female Empowerment Plattform bietet neben Impulsvorträge, Netzwerktreffen und Workshops auch Tools wie Erfolgskarten für das Womensionaire Mindset

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