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Studienfahrt nach Nürnberg

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

An der Kläranlage Nürnberg erhielten Studierende des Master-Studiengangs „Environmental Engineering“ (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) einen anschaulichen Einblick in die Werkstoffauswahl bei der Abwasserreinigung. Die Exkursion war Bestandteil der Vorlesung „Korrosion in umwelttechnischen Anlagen“ bei Lehrbeauftragtem Dr. Mario Mocker. Herr Johann Höniges von der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg gab kompetent Auskunft über die Erfahrungen in einem großen Praxisbetrieb.

Die Exkursionsgruppe in Nürnberg (Mitte: Johann Höniges, rechts: Dr. Mario Mocker)

Besonders interessant war, dass die aus Beton gefertigten Vorklärbecken bereits seit den 1920-er Jahren ohne wesentliche Schäden in Betrieb sind, während Betonbauwerke aus der Nachkriegszeit und selbst aus den 1990-er Jahren bereits erheblichen Sanierungsbedarf aufweisen. Sehr eindrucksvoll waren auch die Rohrleitungen im unterirdischen Kollektorsystem. In den begehbaren Gängen, die unter dem gesamten Betriebsgelände verlaufen und die beiden großen Klärwerke der Stadt Nürnberg miteinander verbinden, sind Leitungen aus zementausgekleidetem Guss, Kunststoff, Stahl und Edelstahl verlegt.

 

Bereits im April 2010 besuchten die Studierenden mit Dr. Mario Mocker das Müllkraftwerk Schwandorf. Dort führte Herr Josef Drexler die Gruppe in die Ofenlinie 4. Im Inneren des eingerüsteten Müllkessels lernten die Studierenden auch sonst nicht zugängliche Bereiche eines Müllkraftwerks kennen. Auf diese Weise erhielten sie einen praktischen Einblick in die Technik der Müllverbrennungsanlagen, die dort verwendeten Werkstoffe sowie die Auswirkungen der Hochtemperaturkorrosion.

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