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Besuch des Zentrums für Erneuerbare Energien in Indien

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Vom 28. Oktober bis 6. November 2010 besuchten zwölf Studierende der Studiengänge Erneuerbare Energien und Umwelttechnik unter Leitung durch Prof. Dr. Markus Brautsch (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) und Mitarbeitern des Instituts für Energietechnik (IfE) das Zentrum für Erneuerbare Energien Mithradham in Kerala (Südindien). Der Besuch war Bestandteil einer seit drei Jahren bestehenden Partnerschaft. In Kerala wurde durch Prof. Dr. George Peter Pittappillil und Frau Rosemarie Zaiser ein in Indien einmaliges Informations- und Demonstrationszentrum geschaffen, das netzautark über eine hauseigene Photovoltaikanlage und Kleinwindkraftanlage mit Energie versorgt wird, und zeitgleich als Anschauungsobjekt dient.

Die Delegationsgruppe der HAW mit indischen Kollegen und Kommilitonen

Mit Unterstützung durch deutsche Industriepartner wird in Kerala indisches Fachpersonal in den Bereichen Photovoltaik, Windkraft, Biogasnutzung sowie Recycling und biologische Abwasserreinigung ausgebildet. Zum zehnjährigen Jubiläum trafen sich Studierende und Schüler aus verschiedenen Ländern, um den aktuellen Stand der Technik und neue Forschungsansätze auf dem Gebiet der regenerativen Energien zu diskutieren. Dabei stellten die Studierenden der HAW die Hochschule vor, präsentierten die Energieversorgung des Zentrums und gestalteten das Tagesprogramm mit englischen Fachvorträgen.

 

Gleich am Anreisetag hatte die Gruppe die Aufgabe, eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von fünf kW zu installieren. Nach dem Vorbild von Mithradham erwägt zudem die Catholic Diocese of Muvattupuzha, ihren Schul- und Kirchenneubau auf die Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen umzustellen. Auf Einladung von Generalvikar Msgr. John Varghese reiste die Amberger Delegation zum Bischofsitz, um die technische Machbarkeit dieser Energieversorgung zu prüfen.

 

Die Delegationsgruppe war von den zahlreichen Eindrücken, der Kultur, Mentalität und Gastfreundlichkeit in Indien überwältigt. Vor diesem Hintergrund ist die Beantragung gezielter Forschungsvorhaben im Zuge des Deutsch-Indischen Jahres 2011 geplant.

 

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