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Hervorragender Abschluss des 10. HAW-Wirtschaftsforums

| Hochschulkommunikation

Der Abschluss-Abend des 10. HAW-Wirtschaftsforums „Markt.Macht.Moral“ am 10. Dezember 2010 lockte über 100 Besucher in das neue Hörsaalgebäude in Weiden. Prof. Dr. Norbert Walter – ehemaliger Chef-Volkswirt der Deutschen Bank - referierte zum Thema „Marktwirtschaft, Ethik und Moral: Wie Werte das Vertrauen stärken“. Prof. Dr. Dr. Bert Rürup, seit vielen Jahren Berater der Bundesregierung in sozialpolitischen Fragen, sprach über den Aspekt „Sicherheit im Alter“. Er sehe die Entwicklung sehr optimistisch, und sei überzeugt, dass die Renten durch die Ansätze der Bundesregierung sicherer werden.

Prof. Dr. Dr. Bert Rürup und Prof. Dr. Norbert Walter

Seit der Finanzkrise herrsche nationales und internationales Misstrauen gegenüber der Marktwirtschaft, so Prof. Dr. Norbert Walter. Schon Adam Smith habe erkannt, dass die Menschen von Eigenliebe angetrieben würden, die nur der Staat in seine Schranken weisen könne. Um die Steuerungsfähigkeit zu behalten, müsse der Staat die Schiedsrichterrolle übernehmen, nicht die des Mitspielers. Darüber hinaus gelte, dass jeder Bürger seinen Teil zu Ethik und Moral beitragen müsse. Ohne Ethik und Moral gibt es kein Vertrauen, eine Grundvoraussetzung für sozialen Frieden, so Prof. Dr. Walter. Er appellierte, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Re-Etablierung von moralischen Grundsätzen zu engagieren.

 

Die Rente mit 67 Jahren bringe nicht weitere Rentenkürzungen mit sich, sondern sorge für eine weitaus bessere Kapitalbasis des umlagefinanzierten Systems, so Prof. Dr. Dr. Bert Rürup. Durch die zeitliche Streckung kämen kontinuierlich zwei Jahrgänge später in die Rente, was zu einer erheblichen Entlastung der Sozialversicherung führe. Die Streckung der Arbeitszeit sei gerade deshalb so wichtig, weil Deutschland mit 1,4 Kindern pro Frau eine zu niedrige Geburtenrate aufweise.

 

Auch das Abschluss-Highlight, die Bierissage von Schneider Weisse, fand großen Anklang. Die Besucher konnten sieben Weißbiersorten verkosten, jede mit besonderen Snacks abgestimmt. Die kompletten Einnahmen aus dem Verkauf von edlen Holzbierkästen mit den sieben Spezialitäten spendete Schneider Weiße an die gemeinnützige Aktion „Ein Baum für Weiden“, die Kindern von sozial schwachen Familien Weihnachtsgeschenke bescheren wird. Über 400 Euro kamen zusammen.

 

Die Veranstalter – Prof. Dr. Wolfram von Rhein und Prof. Dipl.-Kfm. Ralph Erik Hartleben - bedanken sich herzlich beim Unternehmen Allianz Weiden, das auch attraktive Karrieremöglichkeiten für Absolventen bietet, bei den Medienpartnern Medienhaus Der neue Tag und Oberpfalz TV (OTV), bei powerpressmedien für die Unterstützung im Social Media-Bereich, und bei der TC Lasergroup für die viermalige sensationelle Lichtatmosphäre. Ein großer Dank geht an Schneider Weiße für die Bierissage und die Spendenaktion.

 

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