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Projekt „System KLIMAKTIV“: Ganzheitliche Gebäudesanierung

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Unter Leitung durch Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch und Dipl.-Ing. (FH) Markus Fellner (Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik) wurde an der Hochschule in Amberg im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ein zweijähriges Forschungsprojekt mit dem Titel „System KLIMAKTIV“ bearbeitet. Partner war das Unternehmen bad & heizung Schimmel GmbH (Hof) mit Geschäftsführer Heinrich Schimmel. Entwickelt wurde ein Dienstleistungs-Paket für die ganzheitliche bauliche und anlagentechnische Sanierung von Gebäuden.

Präsentation der Studie (v.l.): Heinrich Schimmel, Dipl.-Ing. (FH) Markus Fellner, Prof. Dr. Markus Brautsch und Dr. Wolfgang Weber

Im „System KLIMAKTIV“ entstanden praxisorientierte Berechnungsverfahren, die der Ausführung und Dimensionierung einer baulichen Sanierung und anlagentechnischen Modernisierung zu Grunde gelegt werden können. So wurden über eine wissenschaftliche Wissensplattform im Zuge der Vollkostenrechnung (mit CO2-Bilanzierung und Analyse von Kostenpaketen) die Unterschiede von Anlagensystemen dargestellt. Aus dem Ergebnis einer baulichen Sanierung kann dann der Heizenergiebedarf in Stufen unterteilt werden, mit darauf folgender Auslegung eines Heizsystems (z.B. Öl, Luft, Pelletofen, Pelletkessel, Stirling-BHKW, Mini-BHKW, Biomassekessel).

 

Für eine ganzheitliche energetische Modernisierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden sind 10 Verfahrensschritte entwickelt worden, die von der Analyse, der Technik, der Finanzierung bis hin zur Umsetzung reichen, mit dem Leitsatz „Erst die Gebäudehülle, dann die energieeffiziente Anlagentechnik“, so die Projektleiter. Die Ergebnisse werden in den Bau eines Energiekompetenzzentrums in Hof durch die Schimmel GmbH einfliessen, mit Ausstellungen und Vortragsreihen.

 

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