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4. Oberpfälzer Werkzeugseminar in Cham

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Am 19. Januar 2012 fand im Technologiecampus Cham das 4. Oberpfälzer Werkzeugseminar mit über 120 Teilnehmern statt. Die Seminarreihe, die alle drei Monate stattfinden soll, wurde auf Anregung regionaler Betriebe von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Blöchl (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) initiiert und organisiert.

4. Oberpfälzer Werkzeugseminar


Die gestiegene Produktivität durch neue Werkzeuge führt zu deutlich verkürzten Prozesszeiten. In den letzten 100 Jahren hat sich die erreichbare Schnittgeschwindigkeit in der Stahlzerspanung um den Faktor 100 erhöht. Daher heute also auf einer Maschine 100-mal soviel bearbeitet werden wie vor 100 Jahren. Prof. Dr. Blöchl hat allerdings als Defizit ausgemacht, dass es zu lange dauert, bis die Möglichkeiten neuer Werkzeuge in den Betrieben voll genutzt werden. Ziel der Seminarreihe ist es daher, zur diesem Themenbereich Anregungen zu geben und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in Bayern zu verbessern.

Die Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH ist ein innovationsführendes Unternehmen im Bereich der Hochglanzbearbeitung. In Vorträgen präsentierte Herr Oettle Ansätze zur wirtschaftlichen Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von schwer zerspanbaren Metalllegierungen. Zudem wurden von Herrn Oettle und Herrn Prof. Dr. Blöchl Möglichkeiten zur Komplettbearbeitung von Bauteilen aufgezeigt, mit dem Ziel, unproduktive Handhabungsvorgänge in der Produktion einzusparen und die Qualität der Bauteile zu verbessern. Herr Morcom von der Firma Werth Messtechnik (Gießen) stellte ein Multisensorkoordinatenmessgerät vor, mit dem auch Mikrostrukturen schnell und sicher gemessen werden können. Die Lösung wurde im Labor des Technologiecampus Cham vorgeführt. Neben der Vermittlung von Informationen war ein Diskussionsforum zwischen industriellen Anwendern, Anbietern und Experten der Hochschule angeboten.

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