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„Patente fallen nicht vom Himmel“: Lehrerfortbildung

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Patentingenieurwesen

Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) und die HAW führten im Studiengang Patentingenieurwesen in Kooperation mit dem Deutschen Museum (München) und durch Unterstützung der Bezirksgruppe Amberg im VDI-Bezirksverein Bayern Nordost e. V. einen Workshop „Patente fallen nicht vom Himmel“ durch, in dem Lehrerinnen und Lehrern die Bedeutung des gewerblichen Rechtsschutzes vermittelt wurde.

V. l.: Dipl.-Ing. Norbert Schuldis (DPMA), Prof. Dr. Ursula Versch (HAW), Nicole Kühnholz-Wilhelm (Deutsches Museum)


Auf diesem Weg können sich auch Schülerinnen und Schüler als künftige Innovationsträger und Erfinder intensiver mit dieser Thematik im Unterricht auseinandersetzen. Verbunden mit den Entwicklungen in der Technik führte das Seminar insbesondere in die Grundlagen des Patentwesens ein. Die wichtigsten Schritte von der Erfindung zum Patent, immer mit Bezug zur Praxis, wurden aufgezeigt und von den Lehrerinnen und Lehrern nachvollzogen. Informationen zu den verschiedenen Berufen und Abschlüssen wie Prüfer, Patentanwalt und Bachelor im Patentingenieurwesen folgten. Zudem konnten Fragen, die auch für Lehrer interessant sind, die Erfinderclubs leiten, geklärt werden, z. B.: „Ist eine Veröffentlichung vor der Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung möglich?“ „Bis wann muss eine Erfindung geheim gehalten werden?“ „Wie kann man eine Verletzung erteilter, noch gültiger Patente bzw. Gebrauchsmuster vermeiden?“ Spannende Vorträge im Deutschen Museum zu den Themen Technik, Erfindungen und Innovationen rundeten das Seminar mit einer durchweg sehr positiven Resonanz ab.

Das Thema „Von der Erfindung zum Patent“ ist auch für Schülerinnen und Schüler als P-Seminar in der Oberstufe des Gymnasiums wählbar. Das zweitägige Seminar zur Lehrerfortbildung wird wieder im Februar 2013 im Kerschensteiner Kolleg am Deutschen Museum stattfinden. Weitere Informationen sind bei Frau Nicole Kühnholz-Wilhelm erhältlich (n.kuehnholz@deutsches-museum.de).

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