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Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft – Ländercheck kompakt: Das Deutschlandstipendium

| Pressemeldungen, Preise und Stipendien

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Essen) hat in seiner Mai-Ausgabe 2012 des „Ländercheck kompakt: Lehre und Forschung im föderalen Wettbewerb“ einen Vergleich der Bundesländer nach Teilnahme und Erfolg bei der Vergabe der Deutschlandstipendien an Studierende vorgenommen, und dabei die Bundesländer in eine Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppe kategorisiert.

Der Stifterverband kommt zu dem Ergebnis, dass bislang rund drei Viertel aller staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen am Deutschlandstipendium teilnehmen. Bundesweit haben bisher rund ein Drittel aller Hochschulen ihr Stipendienkontingent voll ausgeschöpft. Die am Deutschlandstipendium teilnehmenden Hochschulen konnten durchschnittlich zwei Drittel der verfügbaren Stipendien vergeben. Nur jede zweite von ihnen hatte ihr Stipendienkontingent zu 100 Prozent ausgeschöpft. Der Freistaat Bayern wird vom Stifterverband mit 797 vergebenen Deutschlandstipendien und einer Ausschöpfungsquote von 67 % der Spitzengruppe der deutschen Bundesländer zugeordnet.

 

Im Vergleich zu diesen Ergebnissen schöpfte die Hochschule Amberg-Weiden bei der erstmaligen Vergabe von 12 Deutschlandstipendien im Jahr 2011 ihr Kontingent zu 100 % (Quote von 0,45 % der eingeschriebenen Studierenden) aus. So konnte die Hochschule die folgenden Unternehmen als externe Partner in der ersten Runde gewinnen: BHS Corrugated GmbH (Weiherhammer), BHS tabletop AG (Selb), Grammer AG (Amberg), Siemens AG (Amberg), Sparkasse Oberpfalz Nord (Weiden), Volksbank Nordoberpfalz eG (Weiden) und ZF Electronics GmbH (Auerbach). Dies bestätigt die Aussage des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, dass der Fundraising-Erfolg maßgeblich von der Bereitschaft einer Hochschule abhängt, das neue Stipendienangebot aktiv zu nutzen und zu bewerben.

 

HAW-Präsident Prof. Dr. Erich Bauer: „Die erfolgreiche Einführung des Deutschlandstipendiums an unserer Hochschule ist ein deutlicher Beleg für die Netzwerk-Kultur zwischen der HAW und ihren Partnern. Dieser Win-Win-Effekt wird in diesem Jahr seine Fortsetzung finden.“ Im Jahr 2012 sollen 1 % der an den Hochschulen eingeschriebenen Studierenden in das Deutschlandstipendium einbezogen werden. Für Studierende der Hochschule Amberg-Weiden ist eine Bewerbung für die Aufnahme in das Programm ab Juli 2012 möglich. Die entsprechenden Unterlagen werden dabei auf der Homepage der HAW (www.haw-aw.de) freigeschaltet.

 

Die Stipendien werden im Rahmen eines Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vergeben. Das Stipendium beträgt 300,00 Euro monatlich, und wird vom Bund zur einen Hälfte finanziert, die andere Hälfte wird von privaten Förderern getragen.

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