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Kooperation mit dem Zweckverband Müllverwertung Schwandorf

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Sortierreste aus dem Verpackungsrecycling waren die Basis für ein Kooperationsprojekt zwischen dem Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und der HAW. Unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Burkhard Berninger (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik) sortierten 52 Studierende der Erneuerbaren Energien im Rahmen der Lehrveranstaltung „Thermische Verfahren der Abfallbehandlung“ sechs Stichproben.

Die Studierenden im Müllheizkraftwerk Schwandorf

Zur Energiegewinnung werden zunehmend auch Ersatz- und Sekundärbrennstoffe aus Abfällen eingesetzt. Als Ausgangsmaterial werden hochkalorische und schadstoffarme Restfraktionen aus der Abfallsortierung verwendet, deren weitere stoffliche Aufbereitung wirtschaftlich und ökonomisch sinnvoll nicht mehr möglich ist. Die Sortierung erfolgte auf Grundlage der bundesweit verwendeten Sortiervorschrift des Landes Sachsen in insgesamt 9 Fraktionen (mehrere Kunststofffraktionen, Kartonagen/Papier, Restmüll, und die zwei Siebfraktionen Mittelmüll 10 mm – 40 mm sowie Feinmüll < 10 mm). Wesentlicher Parameter zur Charakterisierung der Sortierreste als Brennstoff sind Heizwert und Brennwert. Um diese zu bestimmen, werden für jede Einzelfraktion der Wassergehalt und der Glühverlust (Maß für den organischen Anteil im Abfall) ermittelt.

Die Ergebnisse werden vom ZMS als Grundlage für die Bewertung des Ersatzbrennstoffs praktisch verwertet. Das Kooperationsprojekt bot den Studierenden die Möglichkeit, ein Praktikum im Rahmen einer Lehrveranstaltung praxisnah direkt am Ort des Geschehens durchzuführen. Abgerundet wurde der Praxisbezug mit einer Besichtigung des Müllheizkraftwerks.

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