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Austausch am Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (Bern)

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Patentingenieurwesen

Im Rahmen eines einwöchigen Informationsaustausches besuchte Prof. Dr. Ursula Versch, Studiengang Patentingenieurwesen, die Patentabteilung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum, also das Schweizer Patentamt, in Bern, und informierte sich über deren Rechercheaufgaben und -werkzeuge.

Theobald Nyfeler, Leiter Patent- und Technologierecherchen (ip-search) und Prof. Dr. Ursula Versch

In der Patentabteilung arbeiten über 40 mehrsprachige Patentexperten, die neben der klassischen Prüfertätigkeit Recherchen für KMU und unter dem Label ip-search Recherchedienstleistungen für professionelle Nutzer von Patentinformationen anbieten. ip-search repräsentiert somit eines der größten Rechercheteams in Europa. Die Aufgabengebiete für externe Auftragsrecherchen aus der Industrie teilen sich in drei große Bereiche auf: Physik & Elektronik, Chemie & Biotechnologie und Ingenieurwesen. Jährlich werden mehr als 1500 Recherchen z.B. zum Stand der Technik, Rechtsbeständigkeit, Patentverletzung oder zur Umfeldanalyse bearbeitet. So steht dem Schweizer Patentamt das System des Europäischen Patentamtes epoquenet mit der Datenbank epodoc und weiteren Datenbanken aus der Patent- und Nichtpatentliteratur zur Verfügung. Auf die Anbieter STN, Thomson Innovation mit Themescape für die Thematik „Patent Intelligence“ wird bei Bedarf ebenfalls zugegriffen. Um hohen Qualitätsansprüchen zu genügen, begleitet ein zweiter Rechercheur nach dem Vieraugenprinzip den Auftrag, überprüft Recherchestrategie und Resultat. Der Informationsaustausch zwischen den Rechercheuren und Prof. Dr. Versch bezüglich der Praxis bei ip-search und der Lehre an der HAW ergab insbesondere zum Aspekt Praxisbezug im Fach „Recherchetechnik“ des Studiengangs Patentingenieurwesen wertvolle Anregungen.

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