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Forschungsförderung an der Hochschule Amberg-Weiden: Computertomographie in der Produktentwicklung

| Pressemeldungen

Im Rahmen des Operationellen Programms des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und seinem Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ hatte das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Jahr 2008 der Hochschule Amberg-Weiden für den Zeitraum von 2009 bis 2013 eine Förderung in Höhe von 151.965,00 Euro für das Forschungsprojekt „Einsatz der Computertomographie in der Produktentwicklung“ zugesagt, umgesetzt in der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule in Weiden unter Leitung durch Dekan Prof. Dr. Franz Magerl.

Anlass des nun abgeschlossenen Projektes „Einsatz der Computertomographie in der Produktentwicklung“ an der Hochschule in Weiden war die Tatsache, dass die regionale Industriestruktur in der Oberpfalz auch durch Zulieferer für die Automobil-, Luftfahrt- und Transportindustrie geprägt ist. Die Computertomographie als innovatives Verfahren stellt im Produktentwicklungsprozess ein notwendiges und wichtiges Werkzeug dar. Bei der Umsetzung der Projektinhalte wurden daher in Weiden die Schwerpunkte auf die Integration der Computertomographie in den Produktentwicklungsprozess gelegt, die den Entwicklungsablauf in Unternehmen beschleunigen, die Entwicklungsqualität erhöhen und die unterschiedlichen Entwicklungsstufen eng miteinander verknüpfen lässt.

 

Im Rahmen des Projektes konnten in Weiden umfangreiche Kenntnisse über die Anwendung und das Potential der Computertomographie- bzw. CT-Technologie gewonnen werden. Diese Erfahrungen wurden an Partnerunternehmen und Studierende der Hochschule weitervermittelt. Dabei wurden insbesondere im Bereich der Fehleranalyse Erfolge erzielt. Dadurch können in der betrieblichen Praxis Fehler im Vorfeld ausgeschlossen und die Qualität verbessert werden, wodurch Folgekosten eingespart werden. Ebenso wurde im Projekt aufgezeigt, dass das CT als Messgerät geeignet und in speziellen Bereichen der konventionellen Messtechnik überlegen ist. Durch die Teilnahme an Workshops und Tagungen sowie in einem engen Kontakt zur Fraunhofer-Gesellschaft wurde dabei nicht nur der gegenwärtige Stand der Technik erfasst, sondern auch der zukünftige Weg der Computertomographie aufgezeigt.

 

Prof. Dr. Erich Bauer, Präsident der Hochschule Amberg-Weiden: „Wir konnten mit dem geförderten Projekt unsere Forschungskompetenz in innovativen Technologiefeldern weiter ausbauen. Damit sind Lehre und Studium an der Hochschule Amberg-Weiden auf dem aktuellsten Stand der Technik garantiert. Die Projektmittel stärkten unser Profil, und waren eine hervorragende Basis, die Kooperation der HAW mit Partnern aus der Wirtschaft weiter zu intensivieren.“

 

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