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Projekt mit der Amberger Werkzeugbau GmbH

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

In der Fakultät Maschinenbau/Umwelltechnik ist mit der Amberger Werkzeugbau GmbH (Sulzbach-Rosenberg) das Projekt „Energetische Optimierung des Druckluftsystems“ durchgeführt worden, geleitet durch Prof. Dr. Andreas P. Weiß. Druckluft ist in Industrie und Handwerk z. B. als Arbeits- oder Prozessluft nicht wegzudenken, und stellt eine „veredelte Energie“ dar, die sehr teuer werden kann, geht man nicht sorgfältig mit ihr um.

Das studentische Team bei der Leckagebestimmung

Dessen ist sich auch HAW-Absolvent Stephan Bialek (Studiengang Umwelttechnik) sicher, heute beruflich tätig als Umwelttechnik- und Sicherheitsingenieur bei der Amberger Werkzeugbau GmbH, und erbat die Fachkompetenz seiner ehemaligen Hochschule zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen. Ein studentisches Team umfasste daraufhin Studentin Trushali Patel (MB 7), und die Studenten Markus Utz (MB 7), Thomas Käsbauer (MB 7) und Christoph Kiener (EN 7).

Nach Aufnahme der plantechnischen Gegebenheiten und Auswertung eines Lastprofils der Kompressoranlage wurde mit der Kesselentleerungsmethode die Druckluft-Leckagemenge im Werk bestimmt (Foto). Ausgerüstet mit Ultraschall-Ortungsgerät und Laserentfernungsmesser dokumentierte das Team das Druckluftnetz und detektierte die Leckagestellen, die von Herrn Bialek mit seinen Mitarbeitern in den darauf folgenden Wochen beseitigt wurden. Abschließend wurde die Leckagemenge erneut bestimmt, um die zukünftige Einsparung an Druckluft zu berechnen. Die Leckagenbeseitigung innerhalb der Versorgungsleitungen hatte zur Folge, dass nun ca. 13 % des Druckluftverbrauches reduziert werden konnten. Dank der Messungen zeigte sich auch, dass es in den Bereichen der angeschlossenen Maschinen (Stanz- und Umformautomaten, Schleifmaschinen) noch deutlich mehr Verbesserungspotentiale gibt. Hier stellte die Amberger Werkzeugbau GmbH in Aussicht, diese Optimierungen auch in Verbindung mit einer studentischen Gruppe etappenweise anzugehen.

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