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Bayerische Staatsregierung unterstützt Internationalisierung der HAW

| Pressemeldungen

Im Rahmen der Intensivierung der Fremdsprachenangebote und der internationalen Kontakte der Hochschule Amberg-Weiden etwa in die benachbarte Tschechische Republik wird aktuell das bisherige Sprachenzentrum der Hochschule Amberg-Weiden zu einem Sprachen- und Mittelosteuropazentrum unter Leitung von M. A. Marian Mure ausgebaut. Die Bayerische Staatsregierung stellt hierfür mit Unterstützung durch die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller eine Förderung von 200.000,00 Euro zur Verfügung. Europaministerin Müller: „Die Oberpfalz ist heute ein dynamischer, moderner und hochattraktiver Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum in der Mitte des zusammengewachsenen Europas. Das verdankt unsere Heimat ganz wesentlich dem Umstand, dass sie sich die Chancen der Internationalisierung konsequent zu Eigen gemacht hat. Sprachkompetenz ist auch in Zukunft die entscheidende Schlüsselqualifikation, um den Spitzenplatz der Oberpfalz in Bayern, Deutschland und Europa weiter auszubauen und die Erfolgsgeschichte unserer Heimat fortzuscheiben. Die Internationalisierung der Hochschule Amberg-Weiden ist dabei ein zentraler Baustein.“

„Die Hochschule Amberg-Weiden hat aufgrund ihrer Kontakte und Projekte mit Osteuropabezug eine entscheidende Rolle in der Region eingenommen. Dies spiegelt sich auch in der sprachlichen und interkulturellen Ausbildung unserer Studierenden wider. Ich möchte diesen Erfolgskurs beibehalten und in Form von regelmäßigen Veranstaltungen und Austauschprojekten weiter ausbauen - ganz nach dem Motto: Im Osten viel Neues!“, so M. A. Marian Mure.

 

Seit Jahresbeginn 2013 wurde begleitend auch das International Office der Hochschule Amberg-Weiden mit M. A. Christian Erkenbrecher federführend verstärkt. „Da ich selbst mehrere Auslandsaufenthalte absolviert habe, darunter ein halbes Jahr als Praktikant in Neuseeland, bin ich von der Wichtigkeit des internationalen Austausches überzeugt. Junge Menschen, die im Ausland waren, kehren selbständiger, weltoffener und meist mit erheblich besseren Fremdsprachenkenntnissen zurück“, betont M. A. Christian Erkenbrecher.

 

Die HAW pflegt seit 1998 intensive Kontakte auch zu Partnern in der Tschechischen Republik, in Polen, in der Slowakischen Republik, Ungarn und Slowenien. Bei aktuell 47 Partnerhochschulen in 26 Ländern war die Westböhmische Universität Pilsen der erste Kooperationspartner der HAW im Erasmus-Programm der Europäischen Union, mit einer entsprechenden bilateralen Vereinbarung im Jahr 1998. Seitdem werden regelmäßig Studierende und Professoren ausgetauscht, insbesondere in der Betriebswirtschaft sowie in der Elektro- und Informationstechnik. Ebenso mit der Westböhmischen Universität besteht das gemeinsame Masterprogramm „Umwelttechnologie“. Mit der IPFM Business School in Prag bietet die HAW – organisiert in der Fakultät Betriebswirtschaft – darüber hinaus einen MBA-Studiengang an, die Wirtschaftsuniversität Prag ist Partner im Masterstudiengang „Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement“ in Weiden.

 

Eine ebenso langjährige Partnerhochschule der HAW in der Tschechischen Republik ist die Skoda-Hochschule in Mlada Boleslav. Ebenso enge Kontakte bestehen etwa in der Tschechischausbildung mit der Karls-Universität Prag und der Südböhmischen Universität Budweis.

 

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