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„Vorsprung durch Kooperation“ lautete das Leitthema des 3. Partnerforums Oberpfalz - Pilsen am 13. und 14. Mai 2013 in Neunburg vorm Wald. Die Konferenz zeigte, dass die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit eine Voraussetzung für das Zusammenwachsen des Regierungsbezirks Oberpfalz und der Region Pilsen ist, und der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen dient. So wollen die beiden Nachbarregionen in Wirtschaft und Regionalmarketing künftig noch enger kooperieren.

Im Rahmen des Partnerforums moderierte HAW-Vizepräsident Prof. Dr. Reiner Anselstetter (Fakultät Betriebswirtschaft) das vierte Panel zum Thema „Standortmarketing und Arbeitsmarkt“, bei dem sich die bayerischen und deutschen Vertreter des Regionalmarketing Oberpfalz und Pilsen sowie der Agenturen für Arbeit Pilsen und Schwandorf zu Themen der Mobilität, des Fachkräftemangels sowie der gemeinsamen Kooperationen austauschten.
Eindeutiges Alleinstellungsmerkmal der Regionen ist die Grenznähe zum Nachbarland, und dieses Potential gilt es partnerschaftlich weiter auszuschöpfen. Professor Anselstetter stellte zu Beginn fest, dass 80 % der Absolventen der Hochschule Amberg-Weiden in der Region bleiben. Eine Umfrage der Regensburger Hochschulen ergab, dass viele Regensburger Studierende die regionalen Unternehmen nicht kennen. Dies referierte Christoph Aschenbrenner vom Regionalmarketing Oberpfalz, und folgerte, dass man einerseits die Region verstärkt vermarkten und gleichzeitig das Thema Arbeitsmarkt und Marketing in Verbindung bringen muss. Die gemeinsame Region Pilsener Kreis/Oberpfalz  bietet ein attraktives Potential für die Ansiedelung weiterer Unternehmen und die Bindung junger Fachkräfte.
Für die Stärkung der gemeinsamen Wirtschaftsregion hoben die beiden Vertreter der Arbeitsagenturen jeweils die „emminente Bedeutung“ des Fremdsprachenunterrichts hervor. Zukünftige Arbeitnehmer müssen das Potential des Nachbarlandes und dessen Sprache erkennen, denn das lohnt sich eindeutig.

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