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Projekt „Wasserrohr“ im Technologie- und Wissenschaftsnetzwerk Oberpfalz

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Im Rahmen des Projektes „Technologie- und Wissenschaftsnetzwerk Oberpfalz (TWO)“ werden verschiedene Kooperationsprojekte u. a. zum Thema „Energie- und Ressourceneffizienz“ von Kolleg(inn)en der Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden gemeinsam bearbeitet. Eines davon setzt sich zum Ziel, die „Ressource Wasser“ bei der Beregnung von Gemüseplantagen möglichst effizient einzusetzen.

Das „gemischte Team“ um Prof. Dr. Martin Schubert/HS.R (3. v. r.) und Prof. Dr. Andreas P. Weiß/HAW (ganz rechts) beim Ortstermin in einer funkgestützten Beregnungsanlage im Knoblauchsland bei Fürth.

Zu diesem Zweck entwickelt ein  Team um Prof. Dr. Martin Schubert (Hochschule Regensburg, Projektleitung) und Prof. Dr. Andreas P. Weiß (Hochschule Amberg-Weiden) ein „Messrohr“, das mittels Messturbine den Wasserdurchfluss laufend bestimmt, Leckagen bemerkt und diese Daten selbstständig laufend zu einer zentralen Kontrollstation funkt. Das Messsystem wird von außen ein Rohrstück sein, das einfach in die Bewässerungsleitung eingekuppelt werden kann, ohne irgendwelche Verkabelungen zu benötigen. Um vollkommen autark zu sein, muss sich das Messsystem auch selbst mit Energie versorgen. Dies übernimmt die Messturbine mittels „Energy Harvesting“, die einen kleinen Generator antreibt, der die Energie in Akkus bzw. Supercaps speichert. 

Das Amberger Team ist für die Entwicklung und den Test der Messturbine mit Generator zuständig. Die Regensburger Kollegen entwickeln die „Black Box“, die die Daten aufbereitet, sendet und gegebenenfalls Ventile schaltet oder auch „Leckage-Alarm“ gibt.  

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