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Kompetenzzentrum KWK und IfE-Institut: Projekt in Eichstätt

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Die Forschungsarbeiten am Kompetenzzentrum Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und am Institut für Energietechnik IfE der HAW sind anwendungsorientiert und praktisch verwertbar. Am 21. Juni 2013 wurde in diesem Rahmen in Eichstätt ein Biomethan-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 600 kW elektrischer Leistung und 650 kW thermischer Leistung offiziell in Betrieb genommen.

Mdgt. Prof. Dr. Josef Neiß, Dipl.-Ing. Josef Beyer, Prof. Dr. Markus Brautsch, Wolfgang Brandl und Oberbürgermeister Andreas Steppberger (v.l.)

Als Ergebnis eines Energienutzungsplanes mit detailliertem Wärmekatasters für Eichstätt wurden zwei Vorzugsbereiche identifiziert. Nach Inbetriebnahme des ersten Wärmenetzes im Jahre 2010 wurde nun das zweite Wärmenetz in der Spitalstadt mit einem hocheffizienten BHKW in Betrieb genommen, welches jährlich im KWK-Betrieb über 4 Mio. kWh Strom erzeugt. Da der Betrieb der Anlage mit Biomethan erfolgt, können jährlich über 1850 t CO2 einspart werden. Ministerialdirigent Prof. Dr.-Ing. Josef Neiß vom Bayerischen Wirtschaftsministerium lobte die Arbeiten aus Amberg und hob die Bedeutung des Projektes für die Energiewende in Bayern hervor: „Hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung im Biomethanbetrieb leistet einen wichtigen Beitrag zu einer dezentralen und wirtschaftlichen Energieversorgung in Bayern. “ Das IfE kooperiert seit vielen Jahren erfolgreich mit den Stadtwerken Eichstätt. Vor diesem Hintergrund bedankte sich Prof. Dr. Markus Brautsch (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik, Leiter des IfE) beim Leiter der Stadtwerke, Wolfgang Brandl:“ Es ist beeindruckend, mit welcher Entschlossenheit unser Energienutzungsplan für Eichstätt umgesetzt wird. Die weitere wissenschaftliche Begleitung des BHKW-Betriebes liefert uns wichtige praktische Ergebnisse“. 

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