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Kooperationsvereinbarung mit dem Kloster Strahlfeld

| Hochschulkommunikation

Am 25. Juni 2013 unterzeichneten Präsident Prof. Dr. Erich Bauer und die Regionalpriorin der Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu, Sr. Dr. Astrid Hermes OP, im Kloster Strahlfeld die Beitrittsvereinbarung zum „Bündnis der Ethik und Nachhaltigkeit“. Mit dem Kloster Strahlfeld tritt ein besonderer Partner dem Bündnis hinzu: Seit fast einem ganzen Jahrhundert widmet man sich dort Projekten der internationalen Zusammenarbeit.

 

Präsident Prof. Dr. Erich Bauer und Sr. Dr. Astrid Hermes OP

Die Feierstunde wurde durch afrikanische Rhythmen aus Simbabwe umrahmt. In der Sprache der Shona gesungen, gab die Musik einen Eindruck von der länderübergreifenden Ausrichtung des Hauses. Man übertreibe nicht, so Dr. Bernhard Bleyer in seiner Einführung, wenn man das Kloster Strahlfeld als „Kompetenzzentrum für internationale Zusammenarbeit“ bezeichne. Die insgesamt 70 in Strahlfeld lebenden Dominikanerinnen blickten auf jeweils 20 bis 40 Jahre Auslandserfahrung in England, Kolumbien, Simbabwe, Sambia und Kenia zurück.

Präsident Prof. Dr. Erich Bauer betonte im Rahmen der Unterzeichnung der Vereinbarung die Bedeutung der Klöster als Lernorte, die seit Jahrhunderten den Netzwerkgedanken gerade auch in den ländlichen Regionen leben, verbunden mit internationalen Verflechtungen, die das Kloster Strahlfeld und die HAW auszeichnen. Hierbei handele es sich nicht um Brieffreundschaften, sondern um gelebte, vielfältige Formen einer engen Zusammenarbeit. Mit der Unterzeichnung vereinbarten die Partner sich bei der Organisation, Bewerbung und Durchführung von Veranstaltungen gegenseitig zu unterstützen, Projekte wissenschaftlich zu begleiten, gemeinsame Weiterbildungsangeboten durchzuführen und wechselseitige Teilnahme an Schulungen und Seminaren zu ermöglichen.

Das „Bündnis der Ethik und Nachhaltigkeit“ wurde am 25. Januar 2010 als Zusammenschluss zwischen dem Kloster Ensdorf (gemeinsam mit dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit ZEN), der Benediktinerabtei Plankstetten und der HAW begründet. Das Bündnis wird seitdem mit Leben erfüllt. Beispiele sind regelmäßige Seminare mit Studierenden aus den Studiengängen Erneuerbare Energien, Betriebswirtschaft, Handels- und Dienstleistungsmanagement sowie Sprachen, Management und Technologie, bis hin zu Klausurtagungen und praxisbezogenen Projekten der Fakultäten, Abschlussarbeiten von Studierenden und der Einbezug in den Hochschulrat der HAW.

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