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Gammakamerasystem für die Nuklearmedizin in Weiden

| Hochschulkommunikation, Medizintechnik

Die OTH Amberg-Weiden investierte am Standort Weiden im Studiengang Medizintechnik mit 98.000 Euro aus den Ausbaumitteln des Freistaats Bayern in ein Gammakamerasystem für die Nuklearmedizin. Deutschlandweit hat die OTH in Weiden damit ein Alleinstellungsmerkmal im Bereich der technischen Forschung und Weiterentwicklung von Szintigraphie-Systemen. Die Investition bedeutet einen weiteren Ausbau des Bachelor- und geplanten Master-Studiengangs Medizintechnik, und ist die Basis für künftige Forschungsprojekte im Bereich der personalisierten Medizin und Nuklearmedizin in Weiden.

Dekan Prof. Dr. Franz Magerl, Prof. Dr. Ralf Ringler, Laboringenieurin Sabine Binder und Dr. Wolfgang Weber (v.l.)

Das Gammakamera-System „Prism 1000“ des Hersteller Intermedical wird unter Federführung durch Prof. Dr. Ralf Ringler für die Lehre und Forschung eingesetzt. Die Studierenden erlernen dabei die Grundlagen der Strahlenphysik und der diagnostischen Nuklearmedizin. Für den geplanten Master-Studiengang Medizintechnik an der OTH in Weiden wird das Labor „X-Ray & Molecular Imaging“ als einer der Forschungsschwerpunkte in das Gesamtkonzept einfließen.

Der demographische Wandel in Deutschland ist auch mit der Herausforderung von innovativen Prozessen und Entwicklungen im Gesundheitssystem verbunden. Der Ansatz der personalisierten Medizin ermöglicht es, Erkrankungen von Patienten individuell zu diagnostizieren, und ein dafür spezialisiertes Therapiekonzept zu entwickeln. Damit lassen sich Kosten senken und ein beschleunigter Genesungsprozess einleiten. Nuklearmedizinische Verfahren ermöglichen somit eine frühzeitige, schmerzlose und kostengünstige Lokalisations- und Funktionsdiagnostik für nahezu alle Organsysteme.

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