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Studiengang Kunststofftechnik: Seminar "Metall-Kunststoff-Verbindungen"

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Kunststofftechnik

Am 12.11.2013 fand im Weiterbildungszentrum Altdorf bei Nürnberg das erste Seminar der Technischen Akademie Wuppertal e. V. zum Thema "Metall-Kunststoff-Verbindungen" statt. Geleitet und durchgeführt wurde diese Fortbildungsveranstaltung durch Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik).

Traditionell stehen Metalle und Kunststoffe bei vielen industriellen Anwendungen in unmittelbarer Konkurrenz zueinander. Kunststoffe zählen zu den innovativsten Konstruktionswerkstoffen der heutigen Zeit. In bestimmten Fällen ist jedoch zum Beispiel ein widerstandsfähigerer und/oder leitfähiger, metallischer Werkstoff unverzichtbar. An dieser Stelle rückt die Hybridtechnik in den Fokus, bei der sich die Vorteile von Metallen und Kunststoffen gezielt in einem hybriden Bauteil kombinieren lassen. Die hierfür erforderlichen Metall-Kunststoff-Verbindungen können auf unterschiedlichste Art und Weise während des Formgebungsprozesses im Werkzeug oder auch nach der Formgebung hergestellt werden.
 
In dem Seminar stellte Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen die grundsätzlichen Möglichkeiten und Grenzen der Metall-Kunststoff-Verbindungen vor und erläuterte die jeweiligen Vor- und Nachteile. Darüber hinaus wurden dem Anwender die sich daraus ergebenden Richtlinien im Hinblick auf die konstruktive Gestaltung und die material- bzw. verfahrensgerechte Fertigung, unterstützt durch zahlreiche Praxisbeispiele, an die Hand gegeben.
 
Insgesamt gesehen kann die Premiere dieses Seminars als durchaus gelungene Auftaktveranstaltung in der Kooperation mit der TAW gewertet werden. Ein Wiederholungsseminar zum Thema "Metall-Kunststoff-Verbindungen" ist für den 20.05.2014 vorgesehen. Des Weiteren ist mit der TAW (Außenstelle Altdorf) ein weiteres Seminar zum Thema "Formgebung von Kunststoffbauteilen" geplant.

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