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Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen: Masterkurs „Internationale Produktion“ besucht BMW Regensburg

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen

Die Globalisierung verschärft zunehmend den internationalen Wettbewerbsdruck auf produzierende Unternehmen. Doch gerade der deutsche Maschinenbau ist traditionell in hohem Maße vom Export abhängig. Daher werden die Studierenden des Studiengangs „Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement“ (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) im besonderen Maße auf ihre zukünftigen Aufgaben als Führungskräfte vorbereitet. Was liegt somit näher, als sich bereits im Studium mit führenden Unternehmen der Leitbranche Automobilbau fachbezogen zu beschäftigen bzw. Erfahrungen auszutauschen.

Unter Leitung von Prof. Ulrich Müller (Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen) nutzten daher die Studierenden die Gelegenheit zur Diskussion mit Experten der BMW AG im Werk Regensburg. Im Mittelpunkt stand der Erfahrungsaustausch in Sachen Lean Management, das bei BMW bereits seit mehreren Jahren konsequent angewendet und stetig weiterentwickelt wird. Beeindruckend war insbesondere wie die ausgefeilte Organisation dazu beiträgt, dass täglich rund 1.100 individuell ausgestattete Fahrzeuge verschiedener Typen das Werk verlassen, ohne die geringste Hektik dabei zu erzeugen. Alles läuft ruhig und geordnet ab. Man merkt sofort, dass hier nichts dem Zufall überlassen ist. Die Steuerung der Abläufe erfolgt vielmehr konsequent durch Shop Floor-Management anhand eines „Stundenplans“, in den alle relevanten Führungskräfte involviert sind.
Neben der Besichtigung der Montage konnten die Studierenden auch mit den Experten diskutieren, welche Schritte notwendig sind, um eine „schlanke Produktion“ zu erreichen. Kernelement ist bei BMW der Wertschöpfungsorientierte Produktionssystem (WPS). Dieses legt die Kernelemente der Zusammenarbeit zwischen allen Produktionsstellen fest und sorgt so für ein optimales Zusammenspiel aller Stellen.

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