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Informationsnachmittag zum geplanten Masterstudiengang Medizintechnik

| Hochschulkommunikation, Medizintechnik

„Welche Pläne haben Sie nach Ihrem erfolgreichen Abschluss des Bachelor-Studiengangs Medizintechnik, und welche Möglichkeiten gibt es?“ – zu dieser Fragestellung luden die Professoren im Studiengang Medizintechnik die Studierenden des Bachelorstudiengangs Medizintechnik zu einem Informationsnachmittag an der OTH in Weiden ein. Vorgestellt wurde die Weiterqualifizierung durch den geplanten Masterstudiengang Medizintechnik. 21 Studierende im 6. und 7. Semester nutzten die Chance, aus erster Hand die Inhalte und Schwerpunkte des geplanten Master-Studiengangs kennenzulernen.

Prof. Dr. Ringler erläuterte das flexibel gestaltete Konzept des Kooperationsmasters in Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg. Dabei wählen die Studierenden entweder den Schwerpunkt „Technologie und Systeme“ der OTH Amberg-Weiden oder den Schwerpunkt „Forschung und Entwicklung“ der OTH Regensburg aus. Im zweiten Semester können die Wahlpflichtmodule größtenteils individuell aus dem bestehenden Katalog ausgewählt werden. Durch die Kooperation der beiden Hochschulen ergeben sich für die Studierenden zahlreiche Wahlmöglichkeiten in den Modulen.  Einerseits können sie damit die Themen ihrer persönlichen Neigung wählen. Andererseits wird das später angestrebte Berufsfeld in der Ausbildung optimal abgedeckt.

Im Anschluss präsentierte Prof. Dr. Hassenpflug die Schwerpunkte seiner Ausbildung im Master. Unter dem Aspekt der  Medizinischen Bildverarbeitung werden fortgeschrittene Methoden der Statistik, Verarbeitung, Registrierung und Modellierung einfließen, um u.a. Aspekte des Maschinellen Lernens, Sehens und der Mustererkennung zu programmieren. Prof. Dr. Wiebe stellte sein Konzept zur Medizinischen Elektronik und Biosignale vor. Vertiefung des Wissens im Bereich der Biosignalableitung und der Steuerung technischer Systeme sind notwendig, um das Biofeedback für ein Brain-Computer-Interface (BCI) zur Verfügung zu stellen. Damit erhalten z. B. behinderte Menschen eine völlig neue Kommunikationsmöglichkeit direkt über ihre Gehirnwellen (EEG).

Ein Rundgang durch die Labore im Weidener Technologie-Campus informierte die Studierenden über die Möglichkeiten der Forschung und Ausbildung im Rahmen des Master-Studiengangs. Der Lehr- und Forschungs-OP von Prof. Dr. Bulitta widmet sich dabei Fragen der Lüftung, des Workflows und der Hygiene. Technologieintegration und Energieeffizienz sind heute wichtige Fragestellungen aus dem industriellen Umfeld die im Rahmen des Masterstudiums oder einer Masterarbeit zu lösen sind. Reinraumtechnik ist ein weiterer Schwerpunkt der Masterausbildung. Prof. Stolz stellte die Inhalte des Moduls vor und verwies auf die Integration des hochschuleigenen Reinraums für die Lehr- und Forschungsaktivitäten. Auch im Bereich Point-of-Care und Molekulare Diagnostik profitieren die Masterstudierenden von der hervorragenden Laborausstattung und werden eine Vielzahl von Technologien und Methoden im Versuch anwenden können.   Prof. Dr. Wehmöller erläuterte die Systementwicklung in der Medizintechnik anhand von Beispielen aus der Biomechanik und Geräten in der Dentaltechnik. Die Studierenden nutzen ihre im Bachelor erworbenen Kenntnisse über Biomechanik, Anatomie, Funktion und Technik zur Forschung und Entwicklung. Damit komponieren sie innovative Produkte und werden zu Innovationsträgern in der Gesundheitsbranche. Sie vertiefen im Masterstudiengang Themen der medizinischen Datenerfassung, der Datenfusion und Modellierung, des Rapid Prototyping und des Qualitätswesens zur Analyse und Entwicklung von medizinischen Prozessen, medizintechnischen Produkten und Geräten.

Im Labor „X-Ray und Molecular Imaging“ stellte Prof. Dr. Ringler die Möglichkeiten der Molekularen Diagnostik und Personalisierte Medizin vor. Fragestellungen aus der Medizinischen Physik über die Qualitätssicherung von modernsten Hybrid-Systeme in der Nuklearmedizin und Röntgendiagnostik bieten viele Ansatzpunkte der Weiterbildung im geplanten Master Programm. Ergänzend das Angebot der Grundlagenforschung im Bereich der Magentresonanz-Tomographie (MRT), die in den Neurowissenschaften ein bedeutende Rolle spielt.

Alle Informationen zum geplanten Masterstudiengang Medizintechnik finden sich auf der Website der OTH Amberg-Weiden unter Studium, Masterstudiengänge, Medizintechnik oder direkt über den Link:

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