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13. EthikForum : „Korruption: Ein notwendiges Übel?“

| Hochschulkommunikation

Das Thema „Korruption: Ein notwendiges Übel“ stand im Mittelpunkt des 13. EthikForums an der OTH Amberg-Weiden im Siemens Innovatorium in Amberg. Eigeladen waren der Chief Compliance Officer der MAN AG, Dr. Philip Matthey, die Juristin Susanne Schuhmann, die bei ZF Friedrichshafen mit dem Thema Compliance befasst ist, sowie die Psychologin Jamie-Lee Campbell, Universität Würzburg, die sich in ihrer Dissertation mit dem Thema Korruption befasst.

Der Nutzfahrzeughersteller MAN musste wegen Korruption ein Bußgeld in Höhe von rund 150 Millionen Euro zahlen. Seit der Korruptionsaffäre wurde bei MAN einiges getan. Dr. Philip Matthey berichtete über den neuen Umgang mit den Geschäftspartnern.
ZF Friedrichshafen toleriert bei seinen weltweiten Geschäftstätigkeiten keine Korruption. Die entsprechenden Regeln sind in dem „Code of Conduct“ von ZF festgehalten. In ihrem Vortrag stellte Susanne Schumann kurz den Verhaltenskodex von ZF vor.
Jamie-Lee Campbell referierte aus organisationspsychologischer Perspektive über Ursachen und mögliche Verhinderungsstrategien von Korruption.

Nach ihren Impulsreferaten diskutierten die Gäste auch mit dem Publikum über die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und individuellen Aspekte von Korruption. Moderiert wurde das EthikForum von Prof. Dr. Harald Hofberger, Dekan der Fakultät Elektro- und Informationstechnik. Das Grußwort sprach Vizepräsident Prof. Dr. Reiner Anselstetter.

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