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Exkursion zum Müllheizkraftwerk Schwandorf

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Studierende des Master-Studiengangs Umwelttechnologie besuchten unter Leitung durch Prof. Dr. Mario Mocker die Anlagen des Müllheizkraftwerkes Schwandorf, und erhielten von Herrn Josef Drexler, Abteilungsleiter Instandhaltung Maschinen- und Bautechnik, einen fundierten Einblick in die Korrosionsproblematik eines Müllkraftwerks. Herr Drexler erläuterte zunächst die Schadensmöglichkeiten anhand zahlreicher Fotos und Musterstücke aus der Praxis der Instandhaltung.

Erläuterung von Ofen 2 durch Herrn Josef Drexler (links)

Den Studierenden sind dabei Schadensursachen, Auswirkungen und Abhilfemaßnahmen anschaulich nahegebracht worden. Anschließend wurde die Exkursionsgruppe mit Schutzkleidung ausstaffiert, und konnte während der Revision von Ofen 2 das Innere eines Müllkessels aus nächster Nähe begutachten. In diesem für Besucher normalerweise nicht zugänglichen Bereich nahmen die Studierenden Roststäbe, Feuerfestmassen, Keramiksteine und auftragsgeschweißte Schutzschichten in Augenschein.

Die Exkursion ist ein fester Bestandteil der Vorlesung „Werkstoffe und Korrosion in umwelttechnischen Anlagen“ von Prof. Dr. Mario Mocker. In dieser Veranstaltung lernen die angehenden Master of Engineering Korrosionsmechanismen und Schutzmaßnahmen bei der Abfallverbrennung, der Bioabfallbehandlung und der Abwasserreinigung kennen. Die langjährige gute Kooperation zwischen dem ZMS und der OTH Amberg-Weiden fügt sich ideal in das Hochschulkonzept der „Innovativen LernOrte“ (ILO) ein. Hierbei finden Teile von Lehrveranstaltungen dort statt, wo besondere Ressourcen für den Kompetenzerwerb der Studierenden genutzt werden können.

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