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Medizintechnik: Besuch der Schott AG in Mitterteich

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Glas ist noch immer der wichtigste Werkstoff, wenn es um die Verpackung von Pharmazeutika geht. Davon konnten sich 21 Studierende des 6. Semesters im Studiengang Medizintechnik im Rahmen der Lehrveranstaltung „Handhabungs- und Verpackungstechnologien“ unter Leitung von Prof. Burkhard Stolz mit dem Besuch der Schott AG einen persönlichen Eindruck verschaffen. Stefan Rosner, Leiter der Produktion Pharmaglas, zeigte dabei die Prozesskette von der Anlieferung der Rohstoffe bis hin zur Verpackung der produzierten Glasröhren auf.

Exkursion zur Schott AG in Mitterteich

Besonders eindrucksvoll war der Blick auf die Glaswanne und den Auslauf des Glases aus der Danner-Pfeife, dem Ort, wo die Glasröhre aus der flüssigen Glasschmelze geformt und aufgeblasen wird. Das Werk Mitterteich ist das Leitwerk der Schott AG für den Bereich Tubing, also der Herstellung von Röhrenglas für die unterschiedlichsten Zwecke. Das Röhrenglas ist aber erst ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer Glasspritze oder einer Ampulle. Diese Wertschöpfungsschritte werden in anderen Werken des Konzerns oder bei Kunden der Schott AG weltweit durchgeführt.

Dr. Karsten Henning, Leiter des Quality Managements am Standort Mitterteich, verdeutlichte in einer anschließenden Diskussionsrunde die enormen Anstrengungen der Schott AG in Richtung Prozessverbesserung und Qualifizierung von Anlagen. Der tiefe Einblick in die tägliche Praxis war ein weiterer Höhepunkt des Nachmittages. Der Dank gilt den beiden Referenten Stefan Rosner und Dr. Karsten Henning für die engagierte und praxisbezogene Gestaltung des Besuches. Ebenso herzlich bedankt sich der Studiengang Medizintechnik auch bei Nadja Beierl, Personalreferentin der Schott AG, für die hervorragende Vorbereitung.

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