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Sechs Semester – und schon die eigene Fabrik

| Hochschulkommunikation

Studierende der OTH Amberg-Weiden besitzen jetzt ihre eigene Fabrik für Haartrockner – allerdings nur theoretisch: Im 6. Semester ihres Studiums zum Wirtschaftsingenieur standen sie im Fach „Fabrikplanung“ vor der Aufgabe, Maschinen und Anlagen für eine entsprechende Fabrikationsstätte zu konzipieren. Jetzt haben sie die Ergebnisse im Rahmen einer Informationsmesse im Multifunktionshörsaal präsentiert.

Die Studierenden der OTH bei der Präsentation der Fabrik-Konzepte.

Insgesamt entwarfen neun Gruppen mit jeweils ca. sechs Studierenden Pläne für eine Fabrik. Einzige Vorgabe: Die Anlagen müssen Haartrockner produzieren – und das auf möglichst kostengünstige, effiziente und ressourcenschonende Weise. Eine hochkomplexe Aufgabe, denn neben den eigentlichen Maschinen entwickelten die Studierenden u.a. auch das Layout und die Gebäudeplanung für ein vordefiniertes Betriebsgelände.

Die Ergebnisse der zukünftigen Wirtschaftsingenieure können sich sehen lassen, meint auch ihr Dozent für Fabrikplanung, Prof. Ulrich Müller von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen: „Zwei Aspekte haben mich besonders beeindruckt. Zum einen die Fähigkeit unserer Studierenden, derartig hochkomplexe Aufgaben zu durchdringen und ganzheitliche, umsetzbare Lösungen zu finden. Und zweitens: Die Teilnehmer haben ihre Ergebnisse sehr eloquent und ansprechend präsentiert. Beides zeugt von der guten, praxisnahen Ausbildung in unserem Haus.“

Nach der eigentlichen Präsentation im Multifunktionshörsaal diskutierten die Studierenden über die unterschiedlichen Ergebnisse und tauschten ihre Erfahrungen mit diesem Projekt aus. Und wer weiß: Vielleicht ist dabei ja die ein oder andere gute Idee entstanden und der Grundstein für die eigene Fabrik gelegt worden – diesmal nicht nur in der Theorie.

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