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Computer Aided Engineering – Simulationen und Analysen in der Medizin und Medizintechnik

| Hochschulkommunikation

Im Rahmen des vom Studiengang Medizintechnik veranstalteten Kaminabends werden aktuelle Themenstellungen und Trends in der Medizintechnik vorgestellt. In der letzten Veranstaltung stellte Prof. Dr. Franz Magerl das Potential der Simulation in der Medizin und Medizintechnik vor.

Computer Aided Engineering

Da Produktentwicklungszyklen immer kürzer aber auch komplexer und die Produkte immer schneller auf den Markt gebracht werden, ist es besonders wichtig, bereits während der Frühphase des Entwicklungsprozesses mögliche Fehlerquellen zu ermitteln und zu vermeiden. Die Möglichkeiten zur Steigerung der Qualität und Effizienz in der Produktentwicklung – insbesondere in der frühen Phase des Entwicklungsprozesses – erfolgt durch unterschiedlichste Simulations- und Analysemethoden.

Neben den klassischen Anwendungsfeldern in der Medizintechnik werden diese Methoden verstärkt in der klassischen Medizin eingesetzt. Durch diese Simulationsmethoden können z.B. die Strömung im Naseninnenraum oder Aneurysmen untersucht werden. Auch komplexe Systeme und Baugruppen lassen sich mit Mehrkörpersystemen simulieren, um Bewegungen, Beschleunigungen, Geschwindigkeiten, Kräfte, Drehmomente und bewegungsinduzierte Spannungen zu untersuchen. Einsatzfelder sind hier etwa die Analyse der Kräfte auf ein Hüftgelenk, die Untersuchung von Bewegungspathologien zur Validierung von Implantationen im Kiefer oder die Betrachtung von Kräften auf Skelett, Muskeln und Sehnen für die Entwicklung von Medizin- und Sportgeräten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden von Prof. Dr. Franz Magerl klassische und zukünftige Anwendungsfelder in der Medizin und Medizintechnik – aber auch deren gegenwärtige Grenzen – aufgezeigt.

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