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Förderverein der OTH in Weiden: Drahtloses Brain-Computer-Interface (BCI)

| Hochschulkommunikation, Medizintechnik

Der Verein zur Förderung der OTH in Weiden e.V. spendet der Hochschule für den weiteren Ausbau der Medizintechnik auf dem Stand der Technik ein „Brain-Computer-Interface (BCI)“ in einem Wert von 10.000 Euro. Die Spende wurde am 24. September 2014 durch den 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Bankvorstand Rudolf Winter, an der OTH in Weiden an das Labor „Medizinische Elektronik und Biosignale“ (Laborleiter: Prof. Dr. Peter Wiebe) übergeben.

Es handelt sich beim BCI-System um eine Gehirn-Computer-Schnittstelle, mit der EEG-Signale einer Person gemessen und drahtlos an den Computer gesendet werden. Nach geeigneter Programmierung und entsprechendem Training kann der Benutzer allein mit Hilfe seiner Hirnwellen z.B. einen Computer-Mauszeiger bedienen oder sogar Texte schreiben. Dies kommt vor allem behinderten Menschen zugute, die keine oder nur noch wenige Muskelaktivitäten aufweisen.

Die OTH Amberg-Weiden hat ausgewiesene Kompetenzen in der Medizintechnik am Standort Weiden aufgebaut. Im Sommersemester 2010 nahm der Bachelor-Studiengang Medizintechnik den Lehr- und Forschungsbetrieb auf, ab dem kommenden Wintersemester 2014/2015 startet ein darauf aufbauender Masterstudiengang. Begleitend sind in Weiden rund 1.100 qm Laborflächen für die Medizintechnik mit einer Ausstattung auf High-Tech-Niveau eingerichtet worden.

Die Medizintechnik in Weiden vermittelt die notwendige Fach- und Methodenkompetenz zur Entwicklung, Erprobung, Fertigung und Anwendung von medizintechnischen Komponenten, Geräten und Systemen. Die Studierenden erwerben das medizinische Fachwissen in direkter Verbindung mit praxisbezogenen Kenntnissen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften.

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