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Masterstudiengang Medizintechnik: Hygiene und Reinraumtechnik

| Hochschulkommunikation, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Medizintechnik

Eine Infektion mit Krankenhauskeimen (nosokomiale Infektionen) kann insbesondere nach einer Operation den Krankheitsverlauf verkomplizieren und die Behandlungskosten in die Höhe treiben. Ursachen dafür sind oft mangelnde Händehygiene oder die ungenügende Sterilisation von Medizinprodukten. Die OTH Amberg-Weiden bereitet ihre Studierenden auf diese Problematik vor – und legt im Bereich Medizintechnik die Forschungsschwerpunkte auf Hygiene und Reinraumtechnik.

Im Masterstudiengang, der in diesem Semester gestartet ist, sind diese Fächer ein wichtiger Bestandteil des Curriculums. Neben den regulären Vorlesungen werden einige Schwerpunkte gezielt durch Gastvorträge, Exkursionen und praktische Übungen vertieft. Die Studierenden führten im Rahmen des begleitenden Praktikums selbst Messungen im Lehr und Forschungs-OP durch. Diese wurden von der Hygieneberatung Hybeta GmbH und dem Hersteller des Lüftungssystems im Lehr- und Forschungs-OP Avidicare SB aus Schweden begleitet.

Prof. Guggenbichler von der AmisTec GmbH informierte in seinem packenden Gastvortrag über antimikrobielle Oberflächen und deren mögliche Einsatzgebiete in der Medizintechnik. Eine Exkursion in die Zentrale Sterilgut Versorgungsabteilung (ZSVA) des Klinikums Weiden verbunden mit einem Vortrag von Herrn Forster, dem Leiter der Abteilung,  gaben weitere Einblicke in dieses zunehmend wichtige Themengebiet in der Medizintechnik.

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