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ORC-Minikraftwerk liefert wieder Strom

| Hochschulkommunikation, Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik

Bereits vor der offiziellen Gründung des Kompetenzzentrums für Kraft-Wärme-Kopplung (KoKWK) begann die fruchtbare Zusamenarbeit des Zentrums für Energietechnik (ZET), Prof. Dr. Dieter Brüggemann (Universität Bayreuth) und einigen Kollegen aus der Fakultät Maschinenbau/Umweltechnik. Ein wichtiger Meilenstein in dieser fachlichen Zusammenarbeit ist die Wiederinbetriebnahme des im Rahmen eines gemeinsamen BFS-Forschungsprojektes (BFS = Bay. Forschungssstiftung) aufgebauten Minikraftwerks, das nach dem "Organic Rankine Cycle (ORC)" arbeitet.

Das Inbetriebnahme-Team vor der ORC-Anlage (v. r. n. l.): Diana Rauh, M.Sc. (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Andreas P. Weiß (OTH Amberg-Weiden), Klaus Opel, B.Eng. (DEPRAG), Dipl.-Ing. (FH) Josef Hauer (DEPRAG) sowie Christopher Schifflechner (Universität Bayreuth).

In einem ORC-Kreislauf wird anstatt Wasser ein anderes Fluid verdampft, hier ist es Cyclopentan. Dadurch ist es möglich, Abwärme auf geringer Temperatur wie z.B. von einem Blockheizkraftwerk zu verstromen. Im aktuellen Forschungsprojekt sind die Bayreuther Kolleginnen und Kollegen für die Auslegung und Betrieb der Gesamtanlage verantwortlich. Der Mikroexpansionsturbinengenerator (METG)  kommt aus Amberg und wird von der Fa. DEPRAG SCHULZ u. CO. GMBH konstruiert und gebaut. Die strömungsmechnische bzw. elektrische Auslegung von Turbine und Generator sowie deren Weiterentwicklung liegt in der Verantwortung der Professoren Dr. Andreas Weiß und Dr. Bernhard Frenzel im KoKWK. Erfreulicher Weise arbeiten auch zwei Alumini der OTH Amberg-Weiden im Projekt mit. Es sind die beiden DEPRAG-Entwicklungsingenieure Josef Hauer und Klaus Opel, die beide Maschinenbau an der OTH Amberg-Weiden studierten.

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