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Starke Frauen wehren sich - Selbstverteidigungskurs an OTH Amberg-Weiden

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

Erkennen, Vermeiden und Entschärfen von bedrohlichen Situationen – das ist der Schwerpunkt des Kurses zur Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Gewaltprävention. Die Frauenbeauftragte der Hochschule, Prof. Christiane Hellbach, hat in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten, Marion Boss, alle Studentinnen und Mitarbeiterinnen der OTH Amberg-Weiden zu diesem Kurs eingeladen. Durch das Seminar, das auf 7 x 1,5 Stunden angelegt war, führte Klaus Inderst (3.Dan Ju-Jutsu) von der Kampfkunstschule Amberg.

Die Selbstverteidigungstechniken, die in diesem Seminar verwendet wurden, stammen aus dem Ju-Jutsu, einem Selbstverteidigungssystem, in dem auch Polizei und Justiz ausgebildet werden. Der Schwerpunkt liegt im Erkennen, Vermeiden und Entschärfen von bedrohlichen Situationen, in denen eine Frau zur Selbstverteidigung gezwungen werden könnte. Durch Informationen, Rollenspiele und Übungen haben die Teilnehmerinnen gelernt, wie sie in verschiedenen Gefahrensituationen handeln und einem potentiellen Angreifer deutlich machen können, dass sie für ihn keine leichte Beute sind. Die Seminarinhalte gingen von Angst- und Stressbewältigung über das rechtzeitige Grenzen setzen und die Überwindung der persönlichen Distanzschwelle bis hin zur Schulung des Körpergefühls. In der  letzten Kurseinheit durfte jede Teilnehmerin mit der Hand eine Massivholzplatte aus Fichte mit einer Dicke von 28 mm in der Luft durchschlagen. Mit gestärktem Selbstbewusstsein gingen  die  Teilnehmerinnen aus dem Kurs nach Hause.

Nähere Informationen zu allen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage oder direkt beim Zentrum für Gender und Diversity (genderbuero@oth-aw.de und familienbuero@oth-aw.de) erhältlich.

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