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Mentoring-Programm „marie“: Oberstufenschülerinnen des HCA profitieren von Studentinnen

| Hochschulkommunikation, Zentrum für Gender und Diversity

Im Schuljahr 2014/15 die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden einen Kooperationsvertrag mit dem Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg geschlossen. Dadurch können nun auch Schülerinnen der Qualifikationsphase am Mentoring-Programm „marie“ teilnehmen. Mit diesem Projekt soll bei Mädchen das Interesse an naturwissenschaftlichen Studiengängen geweckt werden, da Frauen in diesem Bereich unterrepräsentiert sind.

Im Herbst 2014 war Premiere für „marie“ am HCA-Gymnasium. Den Auftakt markierte eine Informationsveranstaltung für interessierte Oberstufenschülerinnen zu Schuljahresbeginn: Marion Boss vom Zentrum für Gender und Diversity der OTH Amberg-Weiden gewährte den Mädchen zusammen mit zwei Studentinnen einen kurzen Einblick in die Studienmöglichkeiten an den beiden Standorten Amberg und Weiden und stellte das Projekt „marie“ ausführlich vor.
Zwei Q 12 Schülerinnen vom HCA-Gymnasium, Lena Erhard und Kristina Graf, beteiligen sich in der ersten Runde am Projekt. In einem kurzen Interview schildern die beiden Schülerinnen ihre ersten Erfahrungen und Eindrücke:

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um teilnehmen zu können?
„Grundsätzliches Interesse an einem naturwissenschaftlich / technischen Studiengang sollte vorhanden sein und man sollte offen sein für eine Zusammenarbeit bzw. Gemeinschaft mit den Studentinnen.“

Wie kann man an dem Projekt teilnehmen?
„Erste Informationen gab die Auftaktveranstaltung an der Schule; eine Lehrkraft (verantwortlich am HCA: Frau Merkl) vermittelt zwischen der OTH und der Schülerin, zur Anmeldung muss ein Formular ausgefüllt werden, das per e-mail angefordert werden kann.“

Wie läuft das Projekt ab und wie  viel Zeit muss man investieren?
„Am Anfang bekommt jede Schülerin eine eigene Mentorin zugewiesen. Danach findet ein Kennenlerntreffen statt, bei dem die Schülerin und die Mentorin einen Vertrag unterschreiben und ausmachen können, wie oft sie sich treffen und was sie genau machen wollen. Je nach Vereinbarung können sie so oft sie wollen zusammen Vorlesungen besuchen, an verschiedenen Hochschulveranstaltungen teilnehmen oder sich einfach nur so zum Austausch treffen, um das Studentenleben besser kennen zu lernen. Schülerin und Studentin können selbst entscheiden, wann und wie oft sie sich treffen möchten, je nach schulischen oder sonstigen Verpflichtungen.“

Welche Vergünstigungen hat man als Teilnehmerin?
„Besichtigung des Campus, Vorstellung der einzelnen Fakultäten, Informationen über Inhalte von Studiengängen und den Studienverlauf, Unterstützung bei Fach- und Projektarbeiten durch die Mentorin, Teilnahme an Vorlesungen oder Workshops, die für Studierende angeboten werden, um nur einige Beispiele zu nennen.“

Würdet ihr die Teilnahme weiterempfehlen?
„Dadurch, dass nichts an dem Projekt verpflichtend ist, bietet das Programm auf keinen Fall Nachteile, ganz im Gegenteil: man erhält schon früh einen Einblick in das spätere Studentenleben. Schade ist, dass so wenig Mädchen diese Möglichkeit nutzen; bisher sind wir die zwei einzigen an der Schule, die sich „getraut“ haben.“

 

Weitere Informationen zum Mentoring-Programm „marie“ und zu allen anderen Aktivitäten des Zentrums für Gender und Diversity sind auf der Homepage zu finden. 

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