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Studiengang Patentingenieurwesen: Patentportfoliomanagement mit IP-Score

| Hochschulkommunikation, Patentingenieurwesen

IP-Score nutzen und die Ergebnisse richtig interpretieren – Andreas Fraas, Senior IP-Manager bei Gerresheimer und Absolvent des Studiengangs Patentingenieurwesen, stellte Studierenden im Studiengang Patentingenieurwesen die Möglichkeiten und Grenzen des Patentportfoliomanagements mit der Software IP-Score vor. Auf Einladung von Prof. Dr. Ursula Versch erzählte Andreas Fraas im Rahmen der Vorlesung „Patentdatenmanagement“ konkret von den Erfahrungen, die die Patentabteilung bei dem Einsatz von IP-Score gewonnen hatte.

IP-Score basiert auf MS Access und wurde vom Dänischen Patentamt entwickelt. Es wird kostenlos vom Europäischen Patentamt angeboten. „ IPscore® 2.2 ist ein Instrument zur Bewertung von Patenten und technischen Entwicklungsprojekten. Es ermöglicht eine qualitative und quantitative Bewertung mittels einer Finanzprognose, die den Kapitalwert der bewerteten Technologie bestimmt. Außerdem können mit IPscore® 2.2 Schaubilder erstellt und Berichte erzeugt werden, die die Vermittlung der Bewertungsergebnisse erleichtern.“ mit dem Tool müssen 40 Fragen zu den Bereichen Rechtsstand, Technologie, Marktbedingungen, Finanzen und Strategie beantwortet werden. Dabei sollten alle betroffenen Abteilungen, also nicht nur die Patentabteilung, zur Beantwortung mit herangezogen werden. Ansonsten sind die Ergebnisse aus IP-Score nicht ausreichend aussagekräftig. Anhand einer Beispielpatenschrift zeigte Andreas Fraas den Studierenden die richtige Anwendung und die Interpetation der Ergebnisse.

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