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Masterstudiengang Medizintechnik: Systems Engineering

| Hochschulkommunikation, Medizintechnik

Abläufe in der medizintechnischen Produktentwicklung sind komplex. Wer sie verstehen, verändern oder initiieren möchte, muss lernen, in komplexen Systemen zu denken und zu arbeiten. Die Disziplin, die sich damit beschäftigt, heißt: Systems Engineering. Wie dieses Know-how im konkreten Einzelfall eingesetzt wird, erfuhren Studierende des Masterstudiengangs Medizintechnik in einem Gastvortag.

Die Antwort auf die zunehmende Komplexität und die übergreifende Vernetzung in großen Projekten ist Systems Engineering: Der Ingenieur denkt dabei ganzheitlich – er betrachtet nicht die einzelnen Teile, sondern das ganze System, also alle Teile im Zusammenspiel. Mit interdisziplinären Methoden und Prozessen gelingt es ihm, Produkte oder Systeme zu realisieren, die über den ganzen Lebenszyklus hinweg erfolgreich sind. In seinem Vortrag gab Goran Madzar, Ingenieurbüro Madzar und Bosch, den Studierenden Einblicke in seine berufliche Praxis als Systemarchitekt. Anhand eines Defibrillators entwickelte er mit den Studentinnen und Studenten einige Architekturkonzepte für ein solches System, um das theoretisch vermittelte Wissen direkt anzuwenden. Im Anschluss wurde lebhaft und intensiv diskutiert – die Studierenden nutzten die Gelegenheit, um Know-how aus der Praxis zu sammeln. Goran Madzar hat die OTH Amberg-Weiden auf Einladung von Prof. Dr. Clemens Bulitta besucht. Übrigens: Goran Madzar setzt sich auch auf seinem Blog intensiv mit Systems Engineering auseinander. Hier erfahren Sie mehr.

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