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Elektro- und Informationstechnik: zweiteilige Siemens-Exkursion

| Hochschulkommunikation

Im Rahmen der Vorlesung elektrische Energietechnik führte Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt, Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, für die Elektrotechnik-Studierenden eine zweiteilige Exkursion durch. Dabei konnten sich die Studierenden über die neusten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der elektrischen Energietechnik aus erster Hand informieren. Die Siemens AG bot an den beiden Tagen in Erlangen bzw. Amberg ein interessantes Programm.

Prof. R. Hellinger (dritter von rechts), Leiter der konzernweiten Forschung im Bereich Power und Energy, mit Studierenden der Elektrotechnik und ihrem Betreuer Prof. H.P. Schmidt im Labor Hochtemperatursupraleitung

Siemens Erlangen: Forschungsbereich Power und Energy Prof. Dr. Hellinger, Leiter der siemensweiten zentralen Forschung im Bereich Power und Energy, führte die Studenten in die Forschungsarbeiten der Siemens AG ein und gab eine spannenden Überblick über die aktuelle Forschungsthemen in diesem Bereich. Es folgten Fachvorträge von ausgewiesenen Spezialisten und Besichtigungen in den Labors des Forschungszentrums in Erlangen. Themen waren Energiemanagement in Smart Buildings (Dr. T. Lehmann), Verteilte Energiespeicher (Dr. Wolfschmidt), Intelligenz in kompakten Maschinen (Dr. Spagnolo) sowie Einsatz von Hochtemperatur Supraleitung und neueste Schalttechnologien (Dr. Kosse). Siemens Amberg: Forschungsbereich Leistungsschaltgeräte Beim zweiten Termin am Standort Amberg wurden die Studierenden von Dr. Anheuser, dem Leiter der konzernweiten Vorentwicklung von Leistungsschaltgeräten, in die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Gebiet eingeführt. Dr. Anheuser zeigte den Studenten den Einsatz neuester umfangreicher Simulationstechnik und deren Einsatzmöglichkeiten im Entwicklungsprozess von Schaltgeräten. Anschließend konnten die Studenten eines der weltweit größten Hochleistungsprüffelder für Schaltgeräte besichtigen. Der Leiter des Prüffelds Hr. Bogner zeigte und erklärte den Studierenden die umfangreiche und beeindruckende Prüftechnik, die am Standort Amberg aufgebaut ist. Höhepunkt war ein Versuch mit 150.000 A Strom, den die Studierenden live mitverfolgen konnten.

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