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Tagungsteilnahme: Deutscher Kongress für Nuklearmedizin (DGN)

| Medizintechnik

Die 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin in Hannover ist ein wichtiger Treffpunkt für über 2.000 Experten und Anwender aus der Nuklearmedizin. In diesem Jahr wurden Teilnehmer(innen) aus 20 Nationen registriert, die sich über aktuelle und zukünftige Trends und Entwicklungen in der Nuklearmedizin informierten und austauschten. Prof. Dr. Ralf Ringler und Manuel Stich, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, präsentierten für den Studiengang Medizintechnik Forschungsergebnisse aus dem Labor für personalisierte Medizin der OTH in Weiden.

Der Kongress stand unter dem Thema „Moderne Bildgebung für moderne Therapien“. Besondere Schwerpunkte lagen auf neuen Radiopharmaka, der einzigartigen Kombination von gezielter Bildgebung und Therapie sowie dem Potential der Bildgebung molekularer Zielstrukturen zur Früherkennung. Zusammenfassend zeigten die wissenschaftlichen Sitzungen, wie sich die molekulare Bildgebung mit nuklearmedizinischen Techniken von radiopharmazeutischer, nuklearmedizinischer, medizinphysikalischer und klinischer Seite weiterentwickelt und wie sie immer mehr eine richtungsweisende Rolle in der Behandlungsführung übernimmt. Neben den Vorträgen und Fortbildungsprogrammen bot der Kongress eine interessant gestaltete, gut besuchte und lebendige Industrieausstellung mit 64 Ausstellern aus 9 Ländern, bei der neue Hochschulkontakte zur Industrie geknüpft und alte Beziehungen aufgefrischt werden konnten. Neben 197 wissenschaftlichen Vorträgen wurden auf dem Kongress 89 wissenschaftliche Poster präsentiert. Der Posterbeitrag von Prof. Dr. Ringler beschäftigte sich mit dem Thema „Optimierte Kollimation zur Bestimmung des Schilddrüsenuptake bei 2D-Messverfahren“. Zielsetzung war die Gegenüberstellung zweier Messverfahren (Gammakamera, Schilddrüsenmessplatz) zur Bestimmung des Radio-Jod-Uptakes der Schilddrüse. Zum objektiven Vergleich wurde ein gewebesimulierendes Schilddrüsen-Hals-Phantom mit den Radionukleiden Tc-99m und I-131 zur Bestimmung des Radio-Jod-Uptakes der Schilddrüse verwendet. Der Vergleich fand zudem unter der Einflussnahme verschiedener Kollimatoren statt.

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